Home Familienleben 3 Dinge, die ich als Mama gerne früher verstanden hätte

3 Dinge, die ich als Mama gerne früher verstanden hätte

by Diana
Mutter mit Tochter trinkt entspannt einen Kaffee auf einer Bank

Wenn ich heute auf die ersten Jahre als Mama zurückblicke, gibt es einige Dinge, die ich gerne viel früher verstanden hätte. Heute weiß ich, der Familienalltag muss gar nicht perfekt sein, damit er funktioniert. Wenn du also nach Erfahrungen und Tipps suchst, wie dein Familienalltag entspannter wird, dann lese jetzt gerne weiter. Denn in diesem Beitrag erzähle ich dir von drei Dingen, die ich als Mama gerne früher verstanden hätte.

Als meine Tochter noch ein Baby und Kleinkind war, hatte ich oft das Gefühl, allem gerecht werden zu müssen. Zum einen den Bedürfnissen meines Kindes, dann dem Haushalt, der Arbeit und natürlich auch meinen eigenen Ansprüchen. In meiner Idealvorstellung hatte eine gute Mama immer alles im Griff. Doch heute weiß ich, dass es genau dieser Gedanke war, der mich oft mehr gestresst hat als der Alltag selbst.

Doch mit den Jahren habe ich gelernt, dass es nicht darum geht, alles perfekt zu machen. Stattdessen ist es viel wichtiger, den Familienalltag so zu gestalten, dass er für alle funktioniert.

Diese drei Erkenntnisse haben meinen Alltag nachhaltig verändert.

1. Routinen sparen nicht nur Zeit, sondern auch Nerven

Früher, als ich noch keine Mutter war, klang das Wort “Routine” für mich irgendwie langweilig. Ich wollte spontan sein und nicht jeden Tag nach einem festen Plan leben. Das funktionierte damals auch noch ganz gut. Doch mit Kind wurde dann alles anders. Heute liebe ich gute Routinen.

Denn Routinen nehmen tagtäglich viele kleine Entscheidungen ab. Und gerade als Mama treffen wir täglich schließlich unzählige Entscheidungen. Was gibt es zum Essen? Wann werden Hausaufgaben gemacht? Wann wird geduscht? Was muss morgen mit in die Schule? Jede dieser Entscheidungen kostet Energie.

Doch wenn bestimmte Abläufe im Alltag automatisch funktionieren, bleibt viel mehr Kraft übrig für die wirklich wichtigen Dinge. Deshalb gehören bei uns inzwischen kleine Routinen ganz selbstverständlich zum Alltag dazu. So wird zum Beispiel die Schultasche abends gepackt und die Kleidung für den nächsten Tag bereit gelegt. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Diese kleinen Dinge machen ganz nebenbei den Familienalltag entspannter.

2. Kinder brauchen nicht ständig Programm

Das war wahrscheinlich eine meiner größten Erkenntnisse. Früher hatte ich oft das Gefühl, ich müsste jede freie Minute sinnvoll gestalten. Ausflüge planen, basteln, backen oder für möglichst viele besondere Erlebnisse sorgen. Doch dabei habe ich völlig unterschätzt, wie wichtig Langeweile für Kinder eigentlich sein kann.

Kinder müssen nicht rund um die Uhr beschäftigt werden. Ganz im Gegenteil: Wenn sie Zeit haben, selbst auf Ideen zu kommen, entstehen oft die schönsten Spiele.

Natürlich unternehmen wir auch als Familie gerne etwas gemeinsam. Aber ich habe aufgehört zu glauben, dass jeder Ferientag oder jedes Wochenende perfekt durchgeplant sein muss. Manchmal reicht auch ein Nachmittag im Garten, ein Eis auf der Terrasse oder einfach gemeinsames Spielen zu Hause. Der Druck, ständig etwas Besonderes bieten zu müssen, ist dadurch deutlich kleiner geworden.

3. Ein bisschen Chaos gehört einfach dazu

Früher habe ich mich oft geärgert, wenn kurz nach dem Aufräumen schon wieder Spielzeug auf dem Boden lag. Unser Wohnzimmer sah immer chaotisch aus. Heute sehe ich das entspannter. Vielleicht auch, weil mit zunehmendem Alter Kinder auch mehr Zeit in ihren Zimmern verbringen und das Chaos im Wohnzimmer automatisch kleiner wird.

Ruft euch einfach in Erinnerung, das ein Zuhause, in dem gelebt wird, nicht jeden Moment aussieht wie aus einem Einrichtungskatalog. Es gehört dazu, dass Kinder spielen. Und wenn sie noch klein sind, sind sie eben am liebsten ganz in der Nähe von Mama und Papa. Es wird gebastelt, gekocht, gelacht und manchmal bleibt dabei eben auch etwas liegen.

Natürlich liebe ich Ordnung und ein aufgeräumtes Zuhause. Aber ich habe gelernt, zwischen dauerhaftem Chaos und normalem Familienleben zu unterscheiden. Nicht jedes herumliegende Teil bedeutet, dass man versagt hat. Manchmal bedeutet es einfach nur, dass gerade gelebt wird.

Was ich daraus gelernt habe

Diese drei Erkenntnisse haben meinen Blick auf den Familienalltag komplett verändert. Heute versuche ich nicht mehr, perfekt zu sein. Stattdessen suche ich nach Lösungen, die unseren Familienalltag entspannter machen. Und dazu gehören gute Routinen, weniger unnötiger Ballast im Zuhause und die Erkenntnis, dass nicht jeder Tag perfekt laufen muss.

Genau das möchte ich auch hier auf meinem Blog teilen: Ideen, kleine Alltagshacks und Erfahrungen, die Familien helfen können, mit weniger Stress und mehr Leichtigkeit durch den Tag zu kommen.

Welche Erkenntnis kam bei dir erst mit der Zeit?

Mich würde interessieren, welche Erfahrung du als Mama erst nach einigen Jahren gemacht hast? Gibt es etwas, von dem du heute sagst: “Hätte ich das doch bloß früher gewusst!” Schreib es gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf den Austausch.

Hinterlasse einen Kommentar