Home Mama sein & LifestyleKleinkind Unsere Woom Bike Erfahrungen: Lohnt sich das teure Kinderfahrrad wirklich?

Unsere Woom Bike Erfahrungen: Lohnt sich das teure Kinderfahrrad wirklich?

by Diana
Woom Bike Erfahrungen Kinderfahrrad Test

Als sich das Dezembermädchen zum vierten Geburtstag ihr erstes Kinderfahrrad wünschte, haben wir lange recherchiert, welches es werden sollte. Wir sind auch auf einige Woom Bike Erfahrungsberichte gestoßen und diese klangen alle sehr positiv. Doch lohnt sich so ein teures Kinderfahrrad wirklich? Schließlich kostet das Woom 2 knapp 300 Euro. In diesem Beitrag gibt es nun unsere ganz persönlichen Woom Bike Erfahrungen und hoffen, dass wir den ein oder anderen Eltern damit die Enscheidung ebenfalls einfacher machen können. Würden wir es wieder kaufen? Und wie leicht klappte damit das Fahrradfahren lernen ohne Stützräder?

Unsere Woom Bike Erfahrungen: Warum wir uns für das Woom Bike entschieden haben

Da es das erste Fahrrad für unsere Tochter war, mit dem sie Fahrradfahren lernen sollte, haben wir vorab etwas mehr Zeit in die Recherche investiert. Das Dezembermädchen ist eher leicht und zierlich. Deshalb wollten wir ein möglichst leichtes Kinderrad kaufen. Denn viele Kinderfahrräder sind im Vergleich zum Körpergewicht der Kinder viel zu schwer! Wir Erwachsenen kennen es ja selbst auch: Mit einem leichten Fahrrad fährt es sich viel angenehmer und schneller. Und wenn für die Kinder das Radfahren zu anstrengend ist, kann es ihnen schnell die Freude daran vermiesen. Oder sogar komplett die Motivation Fahrradfahren zu lernen.

Mit dem Puky Laufrad waren wir sehr zufrieden gewesen und hatten daher auch zuerst ein Puky Fahrrad im Kopf. Doch schnell sind wir auf die Woom Bikes aufmerksam geworden, die gefühlt einen immer größeren Bekanntheitsgrad erlangen. Auch hier im Stadtteil sehen wir vermehrt Kinder mit Woom Bikes fahren. Wenn man das Woom Bike zum Beispiel mit einem Puky Fahrrad vergleicht, wird der Grund auch schnell klar: Die Woom Räder sind mit ihrem Aluminiumrahmen besonders leicht! Ohne Pedale wiegt das Woom 2 gerade mal 5 kg. Außerdem wird auf unnötigen Schnicksack verzichtet, der nur wieder zusätzliches Gewicht bedeuten würde.

Woom Bike Test Erfahrungsbericht

Woom 2

Woom Bike Kinderfahrrad Sattel

Woom Bike 2

Woom Bike HInterbremse Testbericht

Woom Bike 2

Woom Bike Handbremse und Lenker im Test

Woom Bike Lenker und Handbremse

Außerdem haben die Woom Bikes keine Rücktrittbremse, sondern Handbremsen. Während Kleinkinder das Gleichgewicht halten schon fleißig durch das Laufrad fahren trainieren und das Pedale treten auch schnell gelernt ist durch vorheriges Dreirad oder Kettcar fahren, stellt das Bremsen eine größere Hürde da. Schließlich ist es sehr wichtig, dass die Kinder bremsen lernen, um keinen Sturz oder Zusammenprall zu riskieren.

Das Bremsen mit der Handbremse haben wir einmal kurz gezeigt und war von unserer Tochter schnell verstanden worden. Die wichtige Hinterradbremse ist am grünen Bremshebel erkennbar. Das verstehen auch kleine Kinder schon sehr gut. Der Bremshebel kann von kleinen Kinderhänden perfekt bedient werden. Außerdem können die Pedale beim Anfahren problemlos in die gewünschte Position gestellt werden, weil es keine störende Rückstrittbremse gibt.

Wie gut damit das Fahrradfahren lernen ohne Stützräder geklappt hat, hat uns selbst erstaunt. Man hört zwar immer wieder, dass der Umstieg vom Laufrad zum Kinderrad meist problem los klappt, doch wir sind uns sicher, dass es mit einem schweren Kinderrad nicht so schnell und einfach geklappt hätte. Für die erste Runde haben wir die Pedale weg gelassen, damit sie das Woom 2 als Laufrad nutzen und das Bremsen üben konnte.

Woom Bike Erfahrungen

Woom Bike Erfahrungen

Die richtige Größe finden

Unsicher waren wir uns zuerst wegen der richtigen Größe des Rads. Das erste Kinderrad sollte auf keinen Fall zu groß gekauft werden, damit die Kinder gut auf den Boden kommen. Bei unserer Tochter stand fest, dass sie bald schon das Woom 3 brauchen würde, denn sie war ja schon vier Jahre alt. Doch das Woom 3 war zum Zeitpunkt ihres Geburtstags noch zu groß. Also haben wir uns trotzdem für das Woom 2 mit 14 Zoll entschieden, auch wenn feststand, dass sie damit nicht allzu lange fahren werden wird. Es wird für Kinder im Alter von 3 bis 4,5 Jahren empfohlen, die eine Körpergröße von 95 bis 110 cm haben. In diesem Beitrag von Woom bekommt ihr Tipps wie ihr die richtige Woom Bike Größe anhand der Schrittlänge ausrechnen könnt. Bestellt haben wir es direkt online bei Woom Bikes, denn hier in der Region war es bei allen Händlern ausverkauft.

Die Vorteile des Woom Bikes auf einen Blick

Woom 2 Erfahrungen

Woom 2 Erfahrungen: Vorteile und Nachteile

Mit einem Woom 2 soll im Alter von etwa 3 Jahren der Umstieg vom Laufrad auf das erste Kinderrad besonders leicht sein. Man liest und hört auch immer wieder von Kindern, die sogar schon mit 2 Jahren damit Fahrrad fahren lernen. Das liegt an den vielen durchdachten und kinderfreundlichen Details des Rads.

  • Im Vergleich zum Körpergewicht der Kinder sind Woom Bikes leichter als viele andere Kinderräder.
  • Das Bremsen mit den Handbremsen ist schnell gelernt.
  • Lenker und Bremsen sind optimal für Kinderhände geformt.
  • Durch den geschlossenen Kettenschutz wird die Hose nicht schmutzig und Verletzungen verhindert.
  • Das Woom Bike 2 macht den Umstieg vom Laufrad auf das erste Kinderfahrrad besonders einfach.
  • Pedale montieren und fertig. Nur noch die richtige Sattelhöhe einstellen.
  • Der Lenkeinschlagsbegrenzer verhindert Stürze durch Überdrehen des Lenkers, stabilisiert das Geradeausfahren und reduziert so das Unfallrisiko.
  • Die Reifen eignen sich sowohl für Straße, Schotterweg oder Waldboden.
  • Woom Bikes haben einen hohen Wiederverkaufswert. So kann man sich das nächst größere Rad finanzieren.

Diese Woom Bike Nachteile möchten wir auch nicht unerwähnt lassen

  • Woom Bikes sind im Vergleich zu anderen Kinderrädern recht teuer. Das Woom 2 kostet zum Beispiel knapp 300 Euro. Auch gebrauchte Woom Bikes sind meist nicht viel günstiger zu haben.
  • Das Rad kommt mit wenig Zubehör daher, was sich natürlich positiv auf das Gewicht auswirkt aber mit Zusatzkosten verbunden ist. Wir haben zum Beispiel einen Fahrradständer und eine Klingel dazugekauft. Schutzbleche lohnen sich eventuell noch, wenn man viel bei Regen unterwegs ist.

Fazit: Hat sich der Kauf des teuren Woom Bikes wirklich gelohnt?

Würden wir das Woom Bike wieder kaufen? Diese Frage haben wir uns neulich auch gestellt und einstimmig mit „Ja“ beantwortet. Unsere Tochter hat damit super schnell und einfach das Fahrradfahren gelernt. Wir sind uns sicher, dass es mit einem schwereren Rad nicht so gut geklappt hätte, da es ihr dann schnell zu anstrengend geworden wäre. Jetzt sind auch längere Strecken überhaupt kein Problem. Sie hatte es zum Geburtstag von uns und den Großeltern bekommen, so hatten wir uns die Kosten aufgeteilt.

Da unsere Woom Bike 2 Erfahrungen so gut sind und unsere Tochter so viel Freude mit ihrem Rad hat, werden wir auch bei der nächsten Größe wieder ein Woom Bike kaufen. Da die Woom Bikes einen hohen Wiederverkaufswert haben, hat man sich das nächste Rad, in diesem Fall das Woom 3, schon ein bisschen finanziert.

Woom Bike Erfahrungen Kinderfahrrad Test

Woom Bike Erfahrungen

Mit welchem Fahrrad haben eure Kinder Radfahren gelernt? Und kennt ihr die Woom Bikes bereits? Habt ihr auch so gute Erfahrungen damit gemacht oder könnt ihr eine andere Marke empfehlen?

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