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30 Tage Ausmisten Challenge: Was passiert, wenn man einen Monat lang täglich ausmistet?

by Diana
30 Tage Ausmisten Challenge Erfahrungen und Tipps für einen Monat lang Dinge aussortieren im Erfahrungsbericht auf Mamablog Ineedsunshine

Was passiert, wenn ich einen Monat lang jeden Tag ausmiste? Komme ich in eine Art Flow und das Ausmisten fällt mir dann immer leichter? Oder beginnt mir sogar Spaß zu machen? Reduziert sich das alltägliche Chaos und ich schaffe es endlich dauerhaft Ordnung zu halten? Oder gebe ich irgendwann resigniert auf und habe keine Lust mehr? Das waren die Fragen, die ich mir vor meiner „30 Tage Ausmisten Challenge“ gestellt habe. Auf Instagram konntet ihr im April in meinen Stories mitverfolgen, wie ich einen Monat lang zusammen mit der lieben Anna jeden Tag aussortiert und ausgemistet habe. Mit zunehmender Schwierigkeitsstufe!

1) Was war mein Ziel?

Ich konnte das tägliche Chaos nicht mehr sehen! Ich wollte endlich auch im Alltag mit Kindern richtig ausmisten und dauerhaft Ordnung halten. Mein Grundgedanke war: Wenn sich das Chaos und Gerümpel im Haus erst einmal reduziert, fällt es mir leichter, endlich Ordnung zu halten. Denn gefühlt räumte ich ständig das gleiche auf.

Ich war schon immer eher ein chaotischer Mensch. Und mit zunehmenden Zeitproblem und Stressniveau steigt auch das Chaos um mich herum an. Hinzu kommt das unzählige Spielzeug, welches vor allem Wohnbereich langsam überhand nimmt.

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2) Wie funktioniert die 30 Tage Ausmisten Challenge?

Bei der 30 Tage Ausmisten Challenge trennte ich mich jeden Tag von Gegenständen, die ich nicht mehr benötige. Ich suchte mir den April als Monat aus und trennte mich am ersten April von einem Gegenstand, am zweiten von zwei Gegenständen und so weiter. Bis es am 30. April ganze 30 Gegenstände waren, die an einem Tag aussortiert werden mussten. Die Schwierigkeit nahm also täglich zu! Auf diese Weise sortiert man in einem Monat 465 Gegenstände aus.

3) Welche Dinge aussortieren?

30 Tage Ausmisten Challenge Erfahrungen und Tipps für einen Monat lang Dinge aussortieren im Erfahrungsbericht auf Mamablog Ineedsunshine

30 Tage Ausmisten Challenge: Welche Dinge aussortieren?

Ich hatte mir vorgenommen möglichst nach Kategorien vorzugehen. Also Dinge einer Kategorie in einem Rutsch auszusortieren.

  • Kleidung / Kinderkleidung
  • Schuhe / Kinderschuhe
  • Bücher
  • CDs / DVDs
  • Zeitschriften
  • Kosmetik
  • Lebensmittel
  • Küchenutensilien
  • Kugelschreiber / Bürokram
  • Deko
  • usw.

4) War meine 30 Tage Ausmisten Challenge erfolgreich?

30 Tage Ausmisten Challenge Erfahrungen und Tipps für einen Monat lang Dinge aussortieren im Erfahrungsbericht auf Mamablog Ineedsunshine

30 Tage Ausmisten Challenge

Wenn man den Erfolg daran misst, dass ich die 30 Tage durchgehalten habe, dann ja. Aber meine Ziele, die ich mir zuvor gesetzt hatte, habe ich nicht erreicht. Ich empfand das Ausmisten als zusätzliche Belastung in meinem Alltag, anstatt in eine Art Flow zu kommen und Spaß am Entrümpeln zu finden.

Die ersten Tage waren noch recht einfach, doch mit steigender Zahl an auszusortierenden Gegenständen, wurde es schwieriger. Denn es ließ sich nicht mehr einfach nebenbei etwas finden, was ich ausmisten kann. Sondern ich musste mehr Zeit dafür aufbringen. Und diese fehlte mir im April leider! Ich hatte viele Deadlines und andere Termine. Oft musste ich nachts zu später Stunde noch etwas finden, was ich aussortieren konnte. Da blieb dann natürlich keine Zeit für die Dinge, von denen ich mich nur schwer trennen kann. Es musste immer schnell etwas gefunden werden, um mein Tagesziel zu erreichen.

Hinzu kamen die Osterfeiertage und wir hatten Besuch. Das waren dann auch die Tage, die ich ausfallen lassen musste. Das hatte ich mir dann doch anders vorgestellt. Vor allem wäre ich gerne mit mehr Plan und organisierter vorgegangen.

Habe ich es geschafft 30 Tage durchzuhalten?

Ich habe es letztlich geschafft, die 30 Tage Ausmisten Challenge durchzuziehen. Allerdings musste ich am Ende vier Tage nachholen, die ich versäumt hatte. Dummerweise waren dies die Tage nach dem 20. April, so dass ich richtig viele Gegenstände finden musste, die ich nachholen konnte.

Wird das Chaos weniger?

Nein, im Gegenteil! Ich fühlte mich so gestresst täglich etwas zum Ausmisten zu finden, dass mir keine Zeit blieb, mich um die aussortierten Gegenstände richtig zu kümmern. Die Bücher zum Bücherschrank bringen, die aussortierte Kleidung spenden oder die Kosmetik verschenken.

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Stattdessen stapelt sich seitdem alles kreuz und quer in meinem sowieso schon chaotischen Arbeitszimmer. Besser wäre gewesen, alle aussortierten Dinge an einem zentralen Ort zu lagern. Zum Beispiel in zwei oder drei großen Kartons.

5) Mein Fazit: Was ich beim nächsten Mal anders machen würde

30 Tage Ausmisten Challenge Erfahrungen und Tipps für einen Monat lang Dinge aussortieren im Erfahrungsbericht auf Mamablog Ineedsunshine

30 Tage Ausmisten Challenge: Erfahrungen

Mein Problem war die fehlende Zeit, das Ganze richtig anzugehen. Deshalb würde es bei mir wohl eher Sinn machen, täglich ca. 5 Gegenstände auszumisten, statt diese steigende Zahl an Dingen, die mich am Ende echt gestresst haben.

Dadurch wäre es mir auch möglich gewesen, die aussortierten Dinge dann direkt zu entsorgen / verschenken / spenden, statt sie nur von A nach B zu räumen.

Folgende Punkte würde ich bei einer neuen Ausmisten Challenge wohl anders machen:

  • Täglich nur eine geringe Anzahl an Dingen aussortieren, um nicht frustriert zu werden, wenn die Zeit knapp ist.
  • Für diese Gegenstände dann direkt bestimmen, was damit geschehen soll (verschenken, spenden, wegwerfen etc.).
  • Für die aussortierten Gegenstände einen fixen Ort bestimmen, zum Beispiel einen großen Karton, wenn diese nicht sofort aus dem Haus geschafft werden können.
  • Nach Kategorien vorgehen. Nicht an einem Tag Kosmetik und am anderen Tag wieder Kleidung, nur um genügend Dinge für die Ausmisten Challenge zu finden. Denn insgesamt kam ich mir etwas planlos vor.

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Sortiert ihr regelmäßig aus? Habt ihr auch schon einmal einen Monat lang täglich ausgemistet? Könnt ihr euch leicht von Gegenständen trennen oder fällt es euch auch manchmal schwer?

9 comments

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Silvia 19. Mai 2019 - 21:31

Zunächst einmal Glückwunsch. Ich habe den Eindruck Du hast übermenschliches geleistet. Niemals würde ich es schaffen so viel auszusortieren. Dein neuer Plan scheint machbarer und ich wünsche Dir viel Erfolg dafür

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Diana 21. Mai 2019 - 14:36

Danke sehr lieb von dir! Ich hoffe dass ich mit mehr Zeit auch gründlicher und nachhaltiger aussortieren kann.

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Eva 20. Mai 2019 - 5:03

Cool! Finde deine Challenge total super! Täglich sortieren ist echt heftig, das hätte ich bestimmt nicht durchziehen können. Hut ab! Vielleicht wöchentlich? Wie du schon schriebst, nach Kategorien gehen und jede Woche nur eine Kategorie? Dauert dann wohl länger als 30 Tage, wäre aber vielleicht nervenschonender? Wenn mein Baby da ist und ich nach einer Weile wieder Zeit (und Kraft) habe, will ich auch unbedingt einen Ausmistmarathon starten. Habe bisher nur Kleidung, meine und Töchterleins, ausgemistet. Ja, ja, das Haus scheint mit der Zeit zu wachsen… 🙂

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Diana 21. Mai 2019 - 14:35

Ja es war echt nicht so einfach jeden Tag was zu finden. Da ich die Challenge mit Anna gemacht habe, gab es aber in gewisser Weise „sozialen“ Druck. Ist wie beim Sport. Wenn man sich dazu verabredet, lässt man es nicht so schnell bleiben 😀 Hat also ganz gut funktioniert auf diese Weise. Aber beim nächsten mal werde ich es entspannter angehen. Danke für deine Tipps, ich denke auch nach Kategorien wäre praktischer und wenn man sich generell mehr Zeit lässt. Aber es war „besser als nichts“, auch wenn es natürlich noch viel zum ausmisten gibt. Ein Anfang ist gemacht. Ich wünsche dir für deinen Ausmistmarathon viel Erfolg!

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Julia 22. Mai 2019 - 18:39

Hallo Diana,
ich habe Anfang des Jahres 4 große Müllsäcke ausgemistet, nach Marie Kondo. Es hat mich sehr befreit, ich finde wenn man sich grob an ihre Vorgaben hält, kommt ganz schnell viel zusammen.
Ganz grob gesagt
1) alles kaputte sofort ->weg
2) ein Jahr nicht mehr getragen -> weg
3) doppelte Dinge ganz speziell in der Küche -> weg
4) abgelaufene Kosmetika/Pröbchen/Medikamente/Lebensmittel -> weg
Sie appeliert daran, sich genau an die Vorgabe zu halten. Mir hat es so gut getan, dass ich gerne wieder misten würde, ich hatte aber auch 3 Vormittage Zeit.
Liebe Grüße Julia

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Diana 23. Mai 2019 - 10:59

Hallo Julia, vielen Dank für dein Feedback! Magic Cleaning von Marie Kondo hab ich die letzten Jahre zweimal gelesen und irgendwie sprang der Funke nicht über. Hab wie empfohlen mit dem Kleiderschrank angefangen. Alle Klamotten auf einen Haufen geworfen und jedes Teil in die Hand genommen, um zu „spüren“, ob es mich glücklich macht. Hab dann ganz viele Müllsäcke Kleidung aussortiert und nur behalten, was mich glücklich macht (wie sie empfiehlt). Jetzt merke ich aber nach und nach, dass mir doch das ein oder andere Teil fehlt 😀 Ich hab das Gefühl bei ihrer Methode braucht man zu viel Zeit, weil man ja alle Dinge einer Kategorie erst einmal zusammentragen muss. Und bei uns ist ganz viel über das ganze Haus verstreut. Aber vielleicht mache ich Magic Cleaning nochmal, wenn mal ein bisschen mehr Grundordnung herrscht und ich noch etwas mehr aussortiert habe. Dann kann ich mich auf die Dinge konzentrieren, die wirklich glücklich machen.

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Tanja's Everyday Blog 4. Juni 2019 - 22:28

Ich habe mich auch schon von diesem Ausmisten-Fieber angesteckt. Allerdings hab ich es noch nicht so richtig durchgezogen. Mir fehlt einfach die Zeit. Irgendwas kommt immer :-O Ich brauche dafür aber einfach meine Ruhe!
Liebe Grüße
Tanja

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Judith Peters 9. Februar 2021 - 13:29

Ich mache die Challenge aktuell und bin bei Tag 10. Am Anfang fiel es mir extrem schwer, mich von Dingen zu trennen und seit gestern: Zack, weg damit! Ich bin aber gespannt, wie das ab Tag 20 wird, dann wird die Menge der Sachen ja doch sehr hoch 😮

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Diana 10. Februar 2021 - 10:35

Wie toll, dass du die Challenge gerade machst! Ja es macht echt Spaß und dadurch, dass es am Anfang leichter fällt, entwickelt man schneller eine Routine. Aber gegen Ende muss man wirklich viel Zeit einplanen 😀

Liebe Grüße,
Diana

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