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Diese 7 Zuckerfallen für Kinder & gesunde Alternativen sollten alle Eltern kennen!

by Diana
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Zuckerfallen für Kinder und gesunde Alternativen für weniger Zucker im Alltag als Familie auf Mamablog Ineedsunshine

Anzeige* Ich liebe Süßes und vor allem Schokolade könnte ich täglich essen. Und wie es scheint, hat meine Tochter diese Vorliebe für Süßes von mir geerbt. Dass zu viel Zucker und Süßigkeiten nicht gesund sind, wissen wir alle. Doch wie ungesund ist Zucker für Kinder eigentlich wirklich? Wie viel Zucker ist noch in Ordnung und ab wann wird es zu viel? Ich habe auf AOK-erleben.de einen interessanten Beitrag über die sieben größten Zuckerfallen gefunden und festgestellt, dass wir im Alltag von jeder Menge Zuckerfallen umgeben sind, die auf den ersten Blick gar nicht so offensichtlich sind. Deshalb passiert es schnell, dass wir zu viel Zucker konsumieren. In diesem Beitrag habe ich ein paar Zuckerfallen für Kinder unter die Lupe genommen und zeige euch gesunde Alternativen.

Wie viel Zucker pro Tag dürfen Kinder essen?

Wie viel Zucker dürfen Kinder pro Tag eigentlich essen? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern weniger als 10% (idealerweise weniger als 5%) der täglichen Energiezufuhr aus freien Zuckern stammen sollten. Hier könnt ihr die Richtlinie der WHO nachlesen.

Doch was bedeutet das konkret? Wie viel Kalorien Kinder pro Tag benötigen, ist für Eltern nicht so leicht zu erkennen. Denn es hängt von der Größe und dem Gewicht sowie der körperlichen Aktivität der Kinder ab. Schaut mal auf AOK-erleben.de vorbei, dort könnt ihr nachlesen, wie viel Teelöffel Zucker das im Durchschnitt umgerechnet entspricht.

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Wie viel Zucker dürfen Kinder pro Tag essen Tipps und Infos auf Mamablog Ineedsunshine

Wie viel Zucker dürfen Kinder pro Tag essen?

Wie schädlich ist zu viel Zucker für Kinder?

Was passiert wenn Kinder zu viel Zucker essen? Wie gefährlich ist Zucker für Kinder und welche Folgen gibt es durch einen zu hohen Zuckerkonsum? Zu viel Zucker ist nicht nur für die Zähne schlecht und kann Karies fördern, sondern auch zu Übergewicht und Krankheiten wie Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Diabetes führen.

Dass zu viele Süßigkeiten ungesund sind, wissen alle Eltern. Doch problematisch wird es, wenn zu den Süßigkeiten die vielen Zuckerfallen für Kinder hinzukommen, von denen wir tagtäglich umgeben sind. Nicht immer ist uns als Eltern bewusst, wie viel Zucker in manchen Lebensmitteln drin steckt. Schnell steigt dadurch der Zuckerkonsum über die empfohlene Menge.

Was ist mit Zuckerfallen gemeint?

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7 Zuckerfallen für Kinder & gesunde Alternativen

Was versteht man eigentlich unter Zuckerfallen? Damit werden Produkte gemeint, bei denen man auf den ersten Blick keinen hohen Zuckergehalt vermuten würde. Leider nehmen wir dadurch oft unbewusst mehr Zucker zu uns, als von der WHO empfohlen wird.

Vor allem der freie Zucker ist problematisch, der vielen industriell hergestellten Lebensmitteln wie Fruchtsäfte und Fertiggerichte zugesetzt wird. Darunter fallen zum Beispiel Zuckerarten wie Fruchtzucker (Fructose), Traubenzucker (Glucose, Dextrose), Haushaltszucker (Saccharose) und Malzzucker (Maltose) sowie Zucker, der in Honig, Sirupen, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten vorkommt.

Oft steht auf Verpackungen „mit Honig gesüßt“ oder es wird Fruchtzucker verwendet, weil sich das gesünder anhört. Doch dieser zugesetzte Zucker ist ebenfalls bedenklich. Ein weiterer Trick, mit dem Verbraucher getäuscht werden, ist die Verwendung von verschiedenen Zuckerarten bei einem Lebensmittel. Denn somit steht der Begriff „Zucker“ nicht ganz vorne in der Zutatenliste. Die Zutatenliste führt die Zutaten nämlich in absteigender Reihenfolge nach ihrer enthaltenen Menge auf. Die Zutat, die den größten Anteil ausmacht, steht in der Zutatenliste also ganz vorne. Steht dort als zweite Zutat „Fructose“ und weiter hinten „Maltose“, sind dies beides Zuckerarten, die den Gesamtzuckergehalt der Lebensmittel erhöht.

Der natürliche Zuckergehalt in Milch, Obst und Gemüse ist dagegen unbedenklich und fällt kaum ins Gewicht. Außerdem haben diese Nahrungsmittel viele gesunde Nährstoffe, die für die Entwicklung und Gesundheit der Kinder wichtig sind.

7 Zuckerfallen für Kinder und gesunde Alternativen

Ich zeige euch sieben Zuckerfallen für Kinder und welche gesunden Alternativen es dafür gibt. Es gibt natürlich noch viel mehr Lebensmittel, die sich beim genauen Blick auf die Zutatenliste als Zuckerfallen entpuppen. Der kritische Blick auf die Zutatenliste lohnt sich beim Einkaufen also immer.

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1) Fruchsäfte

Zuckerfallen für Kinder viel Zucker in Säften auf Mamablog Ineedsunshine

Zuckerfallen für Kinder: Säfte enthalten viel Zucker

Dass Kinder keine Softdrinks oder Limonaden trinken sollten, dürfte wahrscheinlich den meisten Eltern bekannt sein. Schließlich weiß jeder, dass diese Getränke viel Zucker enthalten. Zuckerhaltige Getränke erhöhen unnötig die Kalorienzufuhr ohne zur Sättigung beizutragen, denn der Zucker geht direkt ins Blut über. Ich empfehle euch für mehr Informationen den Beitrag Wasser vs. Softdrinks.

Doch wusstet ihr, dass Fruchtsäfte in Sachen Zuckergehalt den Softdrinks oft in nichts nachstehen? So enthält ein Glas Apfelsaft zum Beispiel umgerechnet etwa 8 Stück Würfelzucker. Deshalb sollten Kinder möglichst selten bis gar nicht unverdünnten Fruchtsaft oder Fruchtnektar trinken.

Gesunde Alternative: Wasser

Zum Durstlöschen eignet sich am besten Wasser. Falls das Kind kein Wasser mag, kann man es auch mit ungesüßtem Früchtetee oder Kräutertee oder einer stark verdünnten Saftschorle (1 Teil Saft, 3 Teile Wasser) probieren. Manchmal wird Wasser auch spannender, wenn die Kinder „Sprudelwasser“ mit Kohlensäure trinken dürfen, sofern sie das gut vertragen.

2) Quetschies

Quetschies sind bequem und praktisch, deshalb haben auch wir sie gerne als Snack für unterwegs verwendet. Doch durch das ständige Nuckeln sind die Quetschbeutel nicht nur schlecht für die Zähne, sondern sie produzieren auch viel Müll und enthalten sehr viel Zucker.

Manch ein Quetschie deckt schon die Hälfte des Tagesbedarfs der Kinder an Zucker. Deshalb sollten sie eher als Süßigkeit angesehen werden und nicht als Ersatz für frisches Obst und Gemüse.

Gesunde Alternative: Ein Stück Obst 

Statt dem Kind einen Quetschie in die Hand zu drücken, sollte man lieber auf ein Stück Obst oder Gemüse zurückgreifen. Das hat außerdem den Vorteil, dass die Kinder die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten geschmacklich unterscheiden lernen. Außerdem fördert das Kauen die Mund- und Zungenmotorik der Kinder, was die Sprachentwicklung unterstützt.

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3) Kinderkekse

Zuckerfallen für Kinder viel Zucker in Baby Kekse und gesunde Alternative auf Mamablog Ineedsunshine

Zuckerfallen für Kinder: Kinderkekse haben oft viel Zucker

Leider enthalten Babykekse meist zu viel Zucker und sind bei einem Test von Ökotest fast alle durchgefallen. Ein genauer Blick auf die Zutatenliste lohnt sich also auf jeden Fall, wenn man doch mal auf fertige Babykekse zurückgreifen möchte.

Gesunde Alternative: Hirsekringel 

Als meine Tochter noch ein Baby und Kleinkind war, bekam sie zum Knabbern zwischendurch Hirsekringel, die ganz ohne zugesetzten Zucker auskommen. Wenn man selbst backen möchte, findet man auch viele Rezepte ohne Zucker. Das Backen ohne Zucker für Kinder geht ganz einfach.

Zuckerfallen für Kinder viel Zucker in Baby Kekse und gesunde Alternative auf Mamablog Ineedsunshine

Weniger Zucker für Kinder: Hirsekringel statt Kinderkekse

4) Fruchtjoghurt

Wusstet ihr, dass in fertigen Fruchtjoghurts meist zu viel Zucker drinsteckt? Die speziell für Kinder angebotenen Joghurts, Puddings und Quarkspeisen bilden da leider keine Ausnahme. Deshalb sollten diese als Süßigkeit statt als Zwischenmahlzeit angesehen werden. Ein Becher Fruchtjoghurt mit 150 Gramm Inhalt enthält umgerechnet bis zu 8 Stück Würfelzucker. Ein kleiner Becher Fruchtquark kann umgerechnet bis zu 2 Stück Würfelzucker pro Becher enthalten.

Zuckerfallen für Kinder Fruchtjoghurt Furchtzwerge Kinderpudding haben viel Zucker besser Naturjoghurt auf Mamablog Ineedsunshine

Zuckerfalle für Kinder: Fruchtjoghurt hat oft viel Zucker

Gesunde Alternative: Naturjoghurt

Besser ist es Naturjoghurt mit frischem Obst zu vermischen. Man kann das Obst vorher auch pürieren. Meine Tochter hat von Anfang an nur Naturjoghurt bekommen und isst diesen heute nach wie vor sehr gerne, während sie die gekauften Fruchtjoghurts nicht anrührt. Ich denke es ist alles eine Sache der Gewöhnung.  Wer sein Kind langsam an Naturjoghurt heranführen möchte, kann auf Naturjoghurt mit hohem Fettgehalt zurückgreifen, da dieser cremiger ist. Oder den Fruchtjoghurt mit Naturjoghurt „strecken“.

5) Frühstückscerealien

Zuckerfalle für Kinder viel Zucker in Frühstücksflocken Müsli und Cerealien auf Mamablog Ineedsunshine

Zuckerfalle für Kinder: Frühstückscerealien haben oft viel Zucker

Bunte und süße Frühstücksflocken sind verlockend für Kinder, denn oft prangen auf den Verpackungen bunte Comic-Figuren. Leider handelt es sich dabei meist um reine Zuckerfallen für Kinder und sind alles andere als ein gesundes Frühstück. Aber auch fertige Müslimischungen, Schokomüsli und Knuspermüsli enthalten meist zu viel Zucker. Eine Portion (30 g) gezuckerte Frühstücksflocken enthält umgerechnet bis zu 5 Stück Würfelzucker, eine Portion Schokomüsli bis zu 3 Stück Würfelzucker und eine Portion ungezuckerte Cornflakes bis zu 1 Stück Würfelzucker.

Gesunde Alternative: Haferflocken

Besser ist es seinem Kind Haferflocken anzubieten oder sein Müsli selbst zu mischen. Es gibt auch zuckerfreie Schokodrops, wenn es unbedingt Schokolade im Müsli sein muss. Diese enthalten z.B. Xylit. Besteht das Kind auf seine süßen Frühstücksflocken, kann man diese durch die Zugabe von Haferflocken oder einem ungesüßten und vollwertigen Müsli vermischen und damit den Zuckergehalt reduzieren.

Zuckerfalle für Kinder viel Zucker in Frühstücksflocken Müsli und Cerealien Haferflocken sind gesund auf Mamablog Ineedsunshine

Gesunde Alternative: Haferflocken

Selbst wenn man die Haferflocken zum Beispiel mit einem halben Teelöffel Zucker und etwas Zimt verfeinert, bleibt man unter dem Zuckergehalt eines Schokomüslis.

6) Fruchtriegel

Viel Zucker in Fruchtriegel Tipps auf Mamablog Ineedsunshine

Zuckerfalle für Kinder: Fruchtriegel haben oft zu viel Zucker

Gegen einen Fruchtriegel ab und zu als Snack auf dem Spielplatz spricht sicherlich nichts und ist bei Kindern sehr beliebt. Doch die Fruchtriegel für Kinder gehören ebenfalls zu den Zuckerfallen. Denn die vermeintlich gesunden Riegel enthalten im Durchschnitt 43 Prozent Zucker (Quelle: Verbraucherzentrale Schlewsig-Holstein). Sie sind also keine gesunde Zwischenmahlzeit für Kinder, sondern zählen zu den Süßigkeiten.

Gesunde Alternative: Frisches Obst

Gesünder als ein Fruchtriegel sind frisches Obst oder ein belegtes Brot als Snack für unterwegs. Bananen lassen sich ohne Aufwand schnell einpacken und werden von fast allen Kindern gerne gegessen. Zudem ist diese preislich günstiger und hält länger satt.

7) Fertige Smoothies

Statt frisches Obst zu essen lieber einen fertigen Smoothie aus dem Kühlregal trinken? Das scheint auf den ersten Blick eine einfache und bequeme Lösung für Kinder zu sein, die kein Obst essen wollen. Doch auch fertige Smoothies enthalten sehr viel Zucker. In 200 ml Smoothie stecken in etwa 26 g Zucker, was umgerechnet 9 Stück Würfelzucker enstpricht! Damit haben Kinder schon ihr tägliches Zuckerlimit von etwa 25 Gramm überschritten.

Oft wird bei der industriellen Herstellung von Smoothies zum Beispiel Apfelpüree, Bananenmark und Orangensaft­konzentrat verwendet statt die ganzen Früchten. Außerdem werden die Smoothies hocherhitzt, um sie haltbar zu machen, wodurch Vitamine verloren gehen. Auch Zusatzstoffe wie Zucker, Aroma- oder Farbstoffe können enthalten sein.

Gesunde Alternative: Smoothies selbst herstellen

Wenn es unbedingt ein Smoothie sein soll, sollte man diesen selbst herstellen. Das geht ganz einfach mit einem Pürierstab oder Mixer. Doch sie sollten den Verzehr von frischem Obst und Gemüse nicht ersetzen, denn frisches Obst und Gemüse macht länger satt und hat eine geringere Energiedichte als die pürierten Smoothies.

Mein Fazit: So machen wir das im Alltag

Gesunde Ernährung ist schon für die Kleinsten wichtig! Interessante Informationen und eine anschauliche Grafik über die gesunde Ernährung von Kindern findet ihr auf AOK-erleben.de. Doch ab und zu mal ein Stück Schokolade oder ein paar Gummibärchen sind sicherlich nicht das Problem.

Ich bin der Meinung, dass Verbote kontraproduktiv sind und die Kinder erst recht neugierig auf Süßigkeiten machen. Denn Kinder müssen einen gesunden Umgang mit Süßigkeiten lernen können. Deshalb darf auch meine Tochter Süßigkeiten essen.

Problematischer als Süßigkeiten sind die versteckten Zuckerfallen für Kinder, die auch uns als Eltern nicht immer gleich offensichtlich sind. Denn diese erhöhen den täglichen Zuckerkonsum oft immens und führen dazu, dass Kinder mehr Zucker konsumieren, als für sie gesund wäre. Auch meine Tochter ist dem Trick der Hersteller schon erlegen und wollte beim Einkaufen die bunten Frühstücksflocken mit dem Einhorn auf der Verpackung haben. Ihr zu vermitteln, dass es sich dabei allerdings um kein gesundes Frühstück, sondern um eine Süßigkeit handelt, ist dann meine Aufgabe als Mutter.

Hilfreich ist es auch, so oft wie möglich auf verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte zu verzichten und stattdessen viele Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milch und so weiter in den Speiseplan einzubauen, die reich an gesunden Nährstoffen sind. Ich muss zugeben, dass auch bei uns nicht immer frisch gekocht wird. Wir versuchen aber, dass dies nicht zu oft vorkommt.

Was ganz wichtig ist und nicht unterschätzt werden darf: Wir Eltern sind wichtige Vorbilder für unsere Kinder! Deshalb sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen. Das beginnt mit unserem eigenen Süßigkeitenkonsum und geht weiter beim Einkaufen, wenn wir den Versprechungen und Verlockungen der Werbung widerstehen. Ein Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittelverpackungen hilft, um versteckte Zuckerquellen aufzudecken.

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Zuckerfallen für Kinder und gesunde Alternativen für weniger Zucker im Alltag als Familie auf Mamablog Ineedsunshine

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Kennt ihr das Problem mit den versteckten Zuckerfallen für Kinder auch und welche Zuckerfallen im Alltag meidet ihr? Dürfen eure Kinder Süßigkeiten essen und wie hoch schätzt ihr den Zuckerkonsum eurer Familie ein?

In freundlicher Zusammenarbeit mit AOK Hessen.

13 comments

13 comments

FiosWelt 15. November 2019 - 11:59

Ich finde auch, dass Verbote nichts bringen. Ganz im Gegenteil, ich habe dann schon oft erlebt, dass die Kinder dann eskalieren, wenn es um süßes geht. Trotzdem finde ich es immer wieder erschreckend wie viel Zucker in manchen Sachen steckt. Erst letztens wollte ich mal fruchtzwerge kaufen und selbst die reduzierte Variante hatte noch super viel Zucker. Auch Kekse extra für Kinder haben teilweise viel Zucker. Ganz auf Zucker werden wir aber nicht verzichten, nur auf die Menge achten wir

Liebe Grüße
Fio

Reply
Diana 16. November 2019 - 13:57

Danke Fio für dein Feedback und eure Erfahrungen 🙂 Ja ich finde ein Verbot kann vielleicht ins Gegenteilige ausschlagen. Ganz auf Zucker verzichten mache ich ja selbst auch nicht, erwarte es von meinem Kind also auch nicht. Und ich merke, wie sie einen gesunden Umgang mit Süßgkeiten entwickelt hat. Obwohl sie immer freien Zugang dazu hat, fragt sie immer vorher, ob sie was essen darf. Und vieles liegt darin einfach monatelang. Auch lehnt sie von sich aus Süßigkeiten mal ab, wenn sie von Freunden oder Großeltern was angeboten bekommt. Viel problematischer sind da echt die versteckten Zuckerfallen, die wir Eltern selbst nicht mal bemerken. Dann kommt schnell zu viel Zucker zusammen pro Tag.

Reply
Mo 16. November 2019 - 14:16

Liebe Diana,

wir versuchen schon den Zuckerkonsum zu deckeln, aber wir liegen definitiv über den 5 %. Die meisten deiner Zuckerfallen kommen bei uns gar nicht erst in den Einkaufskorb, aber ja, beim Joghurt sind wir leider mit dabei.
Ich werde aber noch mal deinen Artikel als Anlass nehmen genauer in unsere Lebensmittelschränke zu schauen.

Liebe Grüße,
Mo

Reply
Diana 16. November 2019 - 15:26

Danke Mo für dein nettes Feedback und freut mich, dass dich mein Beitrag inspiriert hat, nochmal die Lebensmittelschränke durchzugehen. Das mit dem Joghurt hat mich auch erschreckt. Meine Tochter mag den zum Glück gar nicht und ich selbst esse auch lieber Naturjoghurt. Liebe Grüße an dich!

Reply
Sirit 16. November 2019 - 15:14

Hallo! Ich bin ganz Deiner Meinung und war als ich Mutter wurde ganz entsetzt wieviel Zucker selbst in Kindernahrung etc steckt. Alleine Fruchtzwerge und Riegel bzw diese Quetschies gehen gar nicht, finde ich. Und ja, Kinder müssen einen gesunden Umgang mit Süßigkeiten lernen. Finde ich auch sehr wichtig. Mein Sohn ist von alleine nur am WE Nutella zum Beispiel. Danke Dir! LG, Sirit

Reply
Diana 16. November 2019 - 15:24

Danke Sirit für dein nettes Feedback! Und ja es ist erschreckend wo sich überall Zucker versteckt und in welchen Mengen, sogar in Nahrung die sich speziell an Kinder richtet. Hier ist es wichtig, wass wir Eltern aufgeklärt werden. Liebe Grüße an dich!

Reply
Eva 17. November 2019 - 0:42

Wie wahr. Wir haben eigentlich den ungesunden Süßkram unserer Tochter nie gekauft/gezeigt. Doch durch den Kindergarten und Kinderveranstaltungen hat sie ihn kennengelernt… Und auch bei uns gilt die Regel, Nutella nur am Wochenende 🙂 Es gibt auch ganz gute Kinderbücher über Ernährung. Wenn das da schwarz auf weiß steht, was die Mama sagt, ist das noch was anderes 🙂 Deine Alternativen finde ich alle super and machen wir (meist) auch so!

Reply
Diana 17. November 2019 - 11:45

Danke für den Hinweis mit den Büchern. Da schaue ich mal nach, was es so gibt 🙂 Nutella kennt meine Tochter zum Glück (noch) gar nicht, da es das bei uns zu Hause gar nicht gibt.

Reply
Dr. Annette Pitzer 17. November 2019 - 11:10

Nichts, von den Zuckerfallen sollten Kinder oder Erwachsene essen. Wozu braucht man ständig Kekse, Kinderjoghurt, Limo, Schokolade, Fruchtriegel? Zucker ist auch in kleinen Mengen nicht gesund, aber natürlich darf man ab und an auch etwas Ungesundes essen. Bei uns gab es eine Schublade voll Süßigkeiten, weder ich noch meine Geschwister fanden die interessant, da es nicht verboten war sich daraus zu bedienen. Allerdings aßen auch die Eltern kaum Süßes und die Vorbildfunktion war ausschlaggebend für uns.
Alles Liebe
Annette

Reply
Diana 17. November 2019 - 11:44

Danke Annette für dein Feedback und deine Erfahrungen! Ja ich finde das auch nicht gut. Die Industrie richtet sich da gezielt an Kinder als Zielgruppe und nutzt das aus. Finde die Werbung für die teilweise sehr ungesunden Sachen nicht gut, die gezielt Kinder ansprechen und suggerieren, es handelt sich um ein „wertvolles“ Lebensmittel, statt um eine Süßigkeit. Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Meine Tochter hat Zugang zu ihrer Schublade und dort liegt auch ab und zu was Süßes, was sie mal geschenkt bekam. Das liegt dann teilweise monatelang darin und obwohl sie immer Zugang hat, fragt sie vorher, ob sie was Süßes essen darf. Und oft lehnt sie auch Süßigkeiten ab, wenn sie ihr angeboten werden. Hätte ich aber gemerkt, dass sie das selbst doch nicht so gut regulieren kann, hätte ich den Zugang wahrscheinlich nicht so frei gestaltet. Aber bei uns funktionierte das ganz gut, Süßigkeiten nicht zu verbieten und damit zu etwas „Besonderem“ zu machen.

Reply
Jana 17. November 2019 - 14:23

Das Schlimme an diesen Zuckerfallen ist ja in meinen Augen, dass sie eigentlich so „gesund“ wirken und viele Eltern deshalb dazu greifen! Ich meine, wer denkt denn bei Fruchtsaft an was Schlimmes, bei Fruchtriegeln genauso, klingt erstmal super! Genauso Milchprodukte wie Joghurt oder diese Quetschies! Wird alles als gut und gesund vermarktet, aber mit all dem versteckten Zucker, der sonstwo noch drin ist, ist das halt viiiiiiel zu viel auf einmal!

Liebe Grüße
Jana

Reply
Busymamawio 12. Dezember 2019 - 20:09

Du hast so recht! Der Zucker wird viel zu sehr versteckt und verschönert, wer sich damit nicht auskennt tappt ganz schnell in Falle. Meine Kinder lieben beispielsweise Quetschies, diese sind aber wie du schreibst wahre zuckerbomben! Deshalb stelle ich sie selbst her, die Beutel kann man fast überall kaufen 🙂
Viele Grüße
Wioleta

Reply
Diana 13. Dezember 2019 - 11:40

Danke Wioleta für dein Feedback! Ja wenn man sich nicht auskennt oder informiert, tappt man da schnell als Eltern in die Zuckerfalle und gibt das an seine Kinder weiter. Da ist aber meiner Meinung auch die Werbung schuld, die viele Kinderproudukte als „gesund“ anpreist, obwohl es sich um eine Süßigkeit handelt.

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