Home Mama sein & LifestyleFamilienleben Als Mutter keine Zeit zum Kranksein? 9 Tipps & Vorkehrungen, um für den Notfall besser gewappnet zu sein

Als Mutter keine Zeit zum Kranksein? 9 Tipps & Vorkehrungen, um für den Notfall besser gewappnet zu sein

by Diana
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Mama krank und kind gesund Tipps wie Kind beschäftigen und was tun wenn man als Mutter selber krank ist und Baby und Kleinkind zuhause ist

Die letzten Wochen hatten es in sich! Ständig waren wir krank, entweder wir Eltern oder der Nachwuchs oder alle zusammen. Die Kinder bringen gerne mal einen Virus aus dem Kindergarten mit nach Hause, der dann die ganze Familie lahm legt. Und ich habe mal wieder am eigenen Leib erfahren dürfen, dass als Mama krank sein ganz schön doof ist. Schließlich muss der Familienalltag mit Kindern funktionieren, auch wenn man sich am liebsten im Bett verkriechen würde. Ihr wisst es selbst: Mutter sein ist einfach ein Vollzeitjob ohne Urlaub und Krankmeldung.

Warum als Mama krank sein echt doof ist

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Mama krank: Wie Kind beschäftigen und weitere Tipps für den Notfall

Was kann man also tun, wenn man als Mutter krank und das Kind gesund ist? Oder: Mutter krank und Kind krank? Oder worst case: Vater und Mutter krank und das Baby oder Kleinkind topfit?

Manchmal kommt es mir so vor, dass man als Mutter nicht krank werden darf. Erst recht nicht, wenn es an Großeltern in der Nähe mangelt, die bei der Vorsorgung und Betreuung des Kindes einspringen könnten. Das gleiche gilt übrigens für Väter. Doch oft ist es ja immer noch so, dass die Väter Vollzeit arbeiten, während die Mütter die Arbeitszeit reduzieren, um den Familienalltag zu wuppen.

Mit kleinen Kindern muss man einfach immer funktionieren. Ein Baby oder Kleinkind kann einfach nicht verstehen, dass Mama sich mal auskurieren muss. Sie sind auf uns angewiesen und müssen versorgt werden. Mama sein ist einfach ein Vollzeitjob rund um die Uhr ohne Urlaub und Krankmeldung. Das durfte ich jetzt erst wieder am eigenen Leib erfahren.

Wenn nichts mehr geht

Die letzten Wochen hat es mich gleich zwei mal so richtig erwischt, mit allem drum und dran: Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Mandelentzündung. So schlimm wie schon Jahre nicht mehr. Ich war eine Woche krank geschrieben. Kind versorgen mit 39 Grad Fieber und Schüttelfrost? Es war einfach ein Ding der Unmöglichkeit und an Aufstehen nicht zu denken. Ich lag leidend im Bett und schaffte es nicht, meine Tochter vom Kindergarten abzuholen. Trotz der unzähligen Paracetamol, die in diesen Tagen mein bester Freund waren. Immer erstaunlich, wie gut meine Tochter Fieber wegsteckt und wie es mich lahm legt, sobald ich mal Fieber habe.

Ich hatte genau eine Woche Pause, bis es mich wieder erwischt hat. Es scheint als hätten die Viren und Bakterien ein leichtes Spiel, wenn man erst einmal anfängt mit krank sein. Das Immunsystem ist einfach noch geschwächt. Sich nicht anstecken ist aber manchmal gar nicht so einfach, wenn man ein Kindergartenkind hat, welches immer neue Viren mit nach Hause bringt!

Dieses Mal lautete die Diagnose Mandelentzündung. Die hatte ich zuletzt als Kind! Und gar nicht so schlimm in Erinnerung. Doch jetzt brannte mein Hals wie Feuer und die Schmerzen waren schrecklich. Das einzig Gute an der Sache: Die ersten Krankheitstage fielen auf das Wochenende und mein Mann war Zuhause, so dass ich mich ins Bett verkriechen konnte. Großeltern oder andere Verwandte in der Nähe gibt es leider nicht.

Als Mama krank sein? 9 Tipps & Vorkehrungen, um gewappnet zu sein

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Mama krank: Und nun? Tipps

Auch wenn ich mir fest vorgenommen habe, erst einmal NICHT mehr krank zu werden, hat mir das doch sehr zu denken gegeben. Wie schnell man von einen Tag auf den anderen ausfällt und gefühlt alles zusammenbricht, weil man eben nicht mehr funktioniert. Da macht sich schnell ein Gefühl der Hilflosigkeit breit. Deshalb habe ich mir ein paar Vorsätze für die nächte Zeit gemacht, mit denen ich mich für den nächsten Notfall besser wappnen möchte.

1) Eine Notfallliste anlegen

Ein gutes Netzwerk ist wichtig und sollte schon im Vorfeld regelmäßig gepflegt werden. Denn nicht immer wohnen die Großeltern in der Nähe oder der Vater kann spontan von der Arbeit kommen und Home Office machen. Ich werde mir deshalb eine Liste mit möglichen Babysittern erstellen, die im Notfall einspringen könnten.

Das können Freunde, Nachbarn oder Verwandte sein, die das Kind mal für eine Stunde mit auf den Spielplatz nehmen. Oder andere Mütter aus dem Kindergarten, die das Kind morgens mitnehmen könnten, wenn man selbst das Haus nicht verlassen kann.

So habe ich gleich eine Übersicht mit Telefonnumern und kann mich im Notfall durchfragen. Ganz wichtig: Auch selbst Hilfe anbieten! Es ist ein Geben und Nehmen und gibt ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man Unterstützung hat. Außerdem müssen diese Kontakte regelmäßig gepflegt werden, schließlich möchte man sein Kind niemand Fremden anvertrauen und das Kind muss sich ebenfalls wohlfühlen.

2) Andere Mütter fragen

Um die Liste mit Babysittern zu füllen, werde ich andere Mütter mit Kindern im ähnlichen Alter fragen, mit denen wir uns sowieso ab und zu treffen. Denn oft sind diese in einer ähnlichen Situation. Aslo bei der nächsten Verabredung einfach mal das Thema ansprechen und überrascht sein, dass viele gerne Hilfe anbieten und sich im Gegenzug auch über Hilfe freuen.

3) Nachbarn fragen

Gibt es nette Nachbarn, vielleicht sogar selbst mit Kindern, mit denen man sich gut versteht? Vielleicht spielen die Kinder sowieso ab und zu miteinander? Dann sollte man sich nicht scheuen, sie mal darauf anzusprechen, ob sie im Notfall bereit wären, als Babysitter einzuspringen.

Oder es gibt ältere Nachbarskinder, die gerne für kleines Geld den Babysitterjob übernehmen. Diese können auch vorbei kommen und den Nachwuchs bespaßen, während man selbst mit Fieber auf dem Sofa liegt und sich auskuriert. So hat man alles im Blick und das Nachbarskind muss nicht die volle Verantwortung übernehmen.

4) Eltern der Freunde des Kindes

Nicht automatisch versteht man sich immer gut mit den Eltern der Freunde des Kindes. Doch es lohnt sich, den Kontakt wenigstens oberflächlich zu pflegen. Vielleicht kann das Kind dann zum Spielen zum Freund, wenn man selbst krank ist und sich mal eine Stunde ins Bett verkriechen möchte? Oder wenn die Kinder in den gleichen Kindergarten gehen, können sie das Kind mitnehmen, falls man selbst das Haus nicht verlassen kann.

5) Einen Babysitter suchen

Wer schon im Vorfeld regelmäßig einen Babysitter bestellt, den das Kind gut kennt und dem man vertraut, kann im Notfall auf eine wertvolle Unterstützung zurückgreifen. Doch gerade bei kleinen Kindern ist es wichtig, dass es ein Babysitter ist, der regelmäßig kommt, damit er als Bezugsperson wahrgenommen wird.

Ganz günstig ist die Sache nicht. Aber wenn es an Alternativen mangelt, eine gute Möglichkeit. Manchmal babysitten auch die Erzieher aus dem Kindergarten in ihrer Freizeit. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Alle kennen sich und es bedarf keiner langen „Eingewöhnungsphase“, um sich kennenzulernen.

6) Gut ausgestattete Hausapotheke

Wenn es einen von jetzt auf nachher so richtig erwischt, hat man meist keine Kraft mehr, sich noch zur Apotheke zu schleppen. Deshalb werde ich die Hausapotheke ab sofort regelmäßig überprüfen und abgelaufene Medikamente gegebenfalls gleich ersetzen. Auch freiverkäufliche Medikamente wie Nasenspray, Paracetamol oder Ibuprofen für Fieber werde ich ab sofort immer für Notfälle auf Vorrat in der Hausapotheke haben.

Außerdem werde ich mich in der Apotheke beraten lassen, welches Medikament einen im Notfall wieder auf die Beine bringt. Das mag zwar nicht die beste Art sein, wieder gesund zu werden. Doch manchmal muss man mit Baby und Kleinkind zu Hause einfach funktionieren , und kann sich nicht ausruhen oder schlafen. So kann man wenigstens ein paar Stunden überbrücken, bis der Vater nach Hause kommt und übernehmen kann.

7) Hausmittel auf Vorrat

Auch lohnt es sich Hausmittel auf Vorrat haben. Bei uns war zum Beispiel kein Salbeitee* mehr zu Hause als ich die schlimmsten Halsschmerzen meines Lebens hatte. An Einkaufen gehen war mit Fieber und Schüttelfrost nicht zu denken. Auch lohnt es sich Ingwer, Zitronensaft oder Kamillentee zu Hause zu haben. Erst recht wenn man schon merkt, dass man krank wird. Um mein Immunsystem zu stärken, nehme ich auch täglich die Immu Caps von Ringana, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Und bei den ersten Krankheitsanzeichen nehme ich gerne Manuka Honig* , der eine antivirale und antibaktierielle Wirkung hat.

8) Lebensmittelvorrat für schnelle Gerichte

Wenn man völlig flach liegt und nichts zu Essen zubereiten kann, freut man sich über ein paar schnelle Lebensmittel und Fertiggerichte auf Vorrat. Oder man friert Essen ein. So müssen Mutter und Kind im Notfall nicht hungern oder sich den ganzen Tag von Keksen ernähren.

9) Kinder beschäftigen

Wenn gar nicht’s mehr geht, sollte man sich nicht scheuen, ältere Kind auch mal eine DVD schauen zu lassen oder das Tablet in die Hand zu drücken, während man selbst die Gelegenheit nutzt und sich ausruht. Und das Baby darf dann auch mal die Schublade mit den Tupperschüsseln ausräumen oder den Zeitungstapel zerlegen.

Ich habe mir vorgenommen für den Notfall ein kleines Geschenk parat zu haben, welches ich meiner Tochter im Notfall in die Hand drücken kann. Etwas, womit sie sich lange alleine beschäftigen kann. Außerdem ist Neues in der Regel immer spannend und lenkt ein bisschen ab. Für Babys könnte das zum Beispiel ein spannendes Knisterbuch* oder ein neues Keine Produkte gefunden. und für ältere Kinder und Kleinkinder ein Malbuch* , Stickerbuch* oder ein Bastelset* sein.

Fazit

Ganz wichtig: Haushalt liegen lassen und sich voll und ganz auf das Gesundwerden konzentrieren! Das klappt am besten, wenn man sich so viel wie möglich ausruhen kann.

Die Notfallliste mit möglichen Babysittern sollte man schon im Vorfeld anlegen. Denn liegt man erst einmal mit Fieber im Bett, hat man keine Kraft mehr, sich darüber Gedanken zu machen. Da ist es sehr hilfreich schon ein paar Leute an der Hand zu haben, die man fragen kann, ob sie spontan einspringen können.

Und man scheut sich weniger davor, nach Hilfe zu fragen, wenn man im Vorfeld über dieses Szenario schon einmal gesprochen hat und weiß, dass der andere gerne einspringt. Ist man wieder gesund, kann man sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken oder selbst Hilfe anbieten.

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Als Mama krank sein Kind gesund was tun Tipps und Vorkehrungen für Mütter mit Baby oder Kleinkind auf Mamablog Ineedsunshine

Als Mama krank sein mit Baby oder Kleinkind? Tipps und Vorkehrungen

Habt ihr weitere Tipps? Was macht ihr, wenn es euch so richtig erwischt und ihr mit den Kindern alleine seid? Habt ihr Ideen wie man das Kind beschäftigen kann und welche Hausmittel habt ihr immer auf Vorrat für den Notfall?

Letzte Aktualisierung am 8.04.2021 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

6 comments

6 comments

Steffi 13. März 2019 - 19:18

Huhu,

kann dich verstehen, als Mutter krank zu sein ist noch schlimmer als sonst, gerade wenn keine Verwandten in der Nähe sind. Deshalb sind deine Tipps echt super!

Lg
Steffi

Reply
Diana 14. März 2019 - 11:36

Danke Steffi, freut mich sehr, dass dir meine Tipps gefallen haben 🙂

Reply
FiosWelt 14. März 2019 - 7:37

Eine Hausapotheke habe ich immer gut gefüllt zu Hause, schon allein, weil die Sachen beim Onlinekauf viel günstiger sind. Ansonsten hilft immer ein Film oder so und das ist auch nicht verwerflich. Wenn das Kind krank ist, versuche ich es eher außerhalb der Wohnung zu bespaßen, damit sich möglichst wenig Leute anstecken 🙂 ansonsten kann man wirklich nicht viel mehr tun als so schön geschrieben hast.

Liebe Grüße und hoffentlich eine lange Gesundphase
Fio

Reply
Diana 14. März 2019 - 11:43

Danke liebe Fio für dein Feedback! Ja ich hoffe das war es erst einmal mit richtig krank sein. Eine Erkältung oder so ist ja nicht schlimm. Aber mit Fieber und allem drum und dran fühlt man sich echt hilflos. Danke für den Tipp mit der Onlineapotheke. Du hast recht, da kann man ne Menge sparen und lohnt sich auf jeden Fall!

Reply
Eva 15. März 2019 - 2:35

Ich habe einen Tipp, der in Deutschland wohl nicht akzeptiert wird: einen Mundschutz tragen! Hier in Japan ist es Gang und Gebe sich im Winter mit einem Mundschutz vor Erkältungen zu schützen. Zu Beginn fand ich es sehr befremdlich aber ich muss sagen, es hilft ungemein. Wenn ich im Winter draußen regelmäßig einen Mundschutz trage, werde ich so gut wie gar nicht krank.

Reply
Diana 15. März 2019 - 12:02

Danke für diese interessante Erfahrung! Ich habe tatsächlich schon gedacht wie praktisch so ein Mundschutz wäre. Aber ich glaube ich käme mir komisch vor, weil es hier einfach sehr auffällig und ungewöhnlich wäre.

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