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Montagsfrage: Ist Bloggen 2018 noch zeitgemäß?

by Diana
Sind Blogs out Instagram Blogger Trends 2018

Ist Bloggen 2018 überhaupt noch zeitgemäß? Diese Frage schwirrte mir die letzte Zeit durch den Kopf. Auch wenn sich das neue Jahr gar nicht mehr so neu anfühlt, möchte ich dieses Thema gerne für eine neue Montagfrage aufgreifen. Zurück zu alten Traditionen sozusagen. Zeitverschwendung? Schließlich sind Blogs doch eh out? Mag sein, zumindest wenn man den aktuellen Instagram Trend betrachtet, der ungebrochen scheint. War es ein Fehler, sich stets auf meinen Blog zu konzentrieren? Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Sind Blogs out?

Für meinen Blog war das vergangene Jahr das erfolgreichste überhaupt. Ein Beweis dafür, dass Blogs nach wie vor ihre Daseinsberechtigung haben? Ich würde sagen: Definitiv Ja! Doch das Bloggen hat sich verändert.

Während man früher noch in „Immer wieder sonntags…“ Beiträgen persönliche Einblicke in sein Leben gewährt hat, bekommt man den täglichen Gossip auf InstagramInstagram Stories sind im Trend und werden 2018 wohl noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Und ja, ich gebe es zu: Auch ich lese weniger Blogs als früher, schreibe weniger Kommentare und öffne lieber das schnelllebige Instagram.

Die Vorteile von Blogs

Doch Blogs haben ihre Vorteile: Sie werden über Google gefunden. Ich denke hier liegt auch die Chance für uns Blogger. Indem wir konkreten Mehrwert und Problemlösungen anbieten, werden wir weiterhin gesucht und gefunden. Instagram ist der Ort für Inspirationen, kurzweilige Unterhaltung und schnellen Austausch. Blogs bieten Informationen die über ein Bild und wenige Zeilen hinausgehen.

Während ein Instagram Bild relativ kurzlebig ist und schnell im Feed verschwindet, ist die investierte Zeit in einen Blogpost eine langfristige Strategie. Ein guter und relevanter Blogpost verliert auch über Monate oder bestenfalls Jahre hinweg nicht an Bedeutung. Vor über einem Jahr verriet ich euch bereits meine Gründe, warum ich meinem Blog immer den Vorrang gegenüber Instagram geben würde.

Hat Instagram die Blogs verdrängt?

War früher Instagram noch eine Ergänzung zum Blog, wo man seinen Lesern persönlichere Einblicke in sein Leben geben konnte, ist es heute ein eigenes Business. Von Blogzahlen auf Instagram Follower schließen und anders herum wäre aber ein Trugschluss. Beide Medien haben ihre Daseinsberechtigung und ihre ganz spezielle Zielgruppe.

Einen erfolgreichen Instagram Account zu betreiben grenzt vom Aufwand her schon an einen Vollzeitjob. Bei einem Blog sieht es ähnlich aus.

Doch ich würde meinem Blog vom zeitlichen Aspekt immer den Vorrang geben. Es ist eine langfristige Investition, denn mit meinem Blog bin ich unabhängig vom Instagram Algorithmus, der ähnlich wie Facebook klar Richtung Paid Reach geht.

Auf meinem Blog kann ich kreativ sein und Neues ausprobieren. Vor allem was das Erschließen von neuen Traffic Quellen angeht. Newsletter Abonnenten, Pinterest oder Google… Ich kann verschiedene Trafficquellen ausprobieren oder einfach hoffen, dass auch weiterhin Stammleser Interesse an regelmäßigen, neuen Beiträgen haben.

Es gibt nach wie vor Themen die mich fesseln oder dazu animieren einen Blog anzuklicken. Und manchmal sind es dann doch auch die ganz persönlichen Beiträge anderer Blogger, die mich interessieren. Und die es Wert sind mehr als eine Instagram Caption Zeit zu investieren.

Sind Blogs out Instagram Blogger Trends 2018

 

Lest ihr noch gerne Blogs?

Wie seht ihr das? Lest ihr nach wie vor gerne Blogs oder hat euer Interesse stark nachgelassen? Sind Blogs auch 2018 noch zeitgemäß oder findet ihr sie als soziales Medium längst überholt?

Lest ihr noch gerne Blogs?

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WasserMilchHonig 15. Januar 2018 - 22:29

Ich sehe das so wie du und investiere meine Zeit in den Blog, da das einfach meines ist und Instagram ist nur eine Begleitung für meine Fotos. Denn mit dem Algorithmus und seinen ständigen Änderungen nervt es manchmal gewaltig.
Deswegen glaube ich auch nicht, dass die Blogs verschwinden werden, beides hat seine Daseinsberechtigung und kann nebeneinander eine Co-Existenz führende….

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Talasia 17. Januar 2018 - 15:37

Das sehe ich eigentlich auch so, Insta ist zwar mittlerweile mega präsent, macht sich teilweise aber ja einfach auch selber kaputt und verdirbt vielen den Spaß. Ich lese nach wie vor gerne Blogs und schreibe auch nach wie vor gerne ^^ also mich werden Blogs so bald nicht los 😀

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Nria 16. Januar 2018 - 7:28

Ich liebe Blogs immer noch! Ich gehöre zu der aussterbenden Spezies, die gerne lange Texte liest und die findet man bei Instagram nicht. Dort liegt der Fokus eben auf Bildern mit maximal Einzeilern und mein Interesse daran geht gegen Null.
Leider ist Instagram für zwei Arten von Leuten sehr bequem: Blogger, die nur ein Foto mit ihrerm Smartphone machen und sich nicht mit Texten abgeben wollen (gut, dieser Art Blogger trauere ich auch nicht hinterher ;)) und Smartphonenutzern, die schnell über Bilder scrollen und Likes verteilen wollen (um mehr als Einzeiler zu schreiben, taugen Smartphones ja auch nicht). Daher auch der Erfolg von Facebook – das bedient genau dieses Schema.

Ich muss zugeben, dass ich den Erfinder des Smartphones verfluche, weil Smartphones das Internet m.M.n. viel, viel schlechter gemacht haben. Ich finde es grauenvoll, mit dem Smartphone online zu sein (wahnsinnig unkomfortabel, keine Tastatur, winziger Bildschirm – was finden alle nur daran?! Ich begreifs einfach nicht!), gehe fast ausschließlich über den Laptop ins Internet und kann Einzeilern, Statusmeldungen und schnellen Smartphone-Bildern nichts abgewinnen.
Das Blöde ist, dass es eine Abwärtsspirale ist: Je weniger Blogs es gibt, desto weniger Leute interessieren sich für Blogs (denn desto schwieriger sind die guten zu finden), je weniger Leser es gibt, desto mehr Blogger wechseln zu Instagram & Co.

Wobei es im Beautybereich „schlimmer“ ist – die meisten Beauty-Blogs, die ich vor 3-5 Jahren gerne gelesen habe, gibt es nur noch auf Instagram. Im Nähbereich bin ich mit der Blogauswahl noch recht zufrieden; da sind viel Text und große Bilder aber auch eher unabdingbar. Details eines genähten Kleidungsstücks erkennt man auf dem Smartphone nicht; beim Tragefoto eines Lippenstifts oder Nagellacks reicht die kleine Größe, und es reicht auch weniger Text aus.

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Hana Mond 16. Januar 2018 - 11:07

Ich lese Blogs noch genauso gern wie früher, Instagram dagegen nur sporadisch. Die „nur für den Augenblick, morgen ist alles vergessen“-Strategie der modernen Netzwerke gefällt mir nicht – ich mag dauerhaften Content. Blogs würde ich viel schmerzhafter vermissen als Instagram, Facebook & Co … irgendwelche „Stories“ schaue ich mir schon gar nicht an; das Prinzip „nur kurzzeitig verfügbar vorm Löschen“ würde mich sehr unter Druck setzen. Ich hoffe, dass sich der Trend irgendwann mal wieder wendet!

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Andrea 16. Januar 2018 - 17:33

Ich selbst lese täglich Blogs. Bei Reisen informiere ich mich nur noch über Reiseblogs! Für mich sind Blogs super aktuell und wichtig.

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www.zuckerbrotliebe.de 16. Januar 2018 - 17:53

Ich blogge selber und fand es mal ganz interessant so einen Beitrag zu lesen. Ich nutze Instagram eher nebenher, bin noch von der alten „Garde“ und schreibe lieber auf meinem Blog. Lieben Gruß aus meiner Küche Jennifer von http://www.zuckerbrotliebe.de

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Yasmina 16. Januar 2018 - 22:27

Na klaro doch =) Ohja die konntest du mir definitiv machen. Dankeschön den habe ich schon fleißig, vor allem der Duschschaum wird fleißig genutzt 😀 Der Duft is echt genial, passt auch so schön zum Winter =)

Also ich mag Blogs weiterhin super gerne, klar wird Youtube von Jahr zu Jahr immer mehr, trotzdem macht es auch Spaß Beiträge zu lesen.
Blogge ja nun bald auch schon seit 6 Jahren, hier und da hat sich natürlich ein bisschen was geändert, aber es is trotzdem noch eine tolle Community =)
Liebe Grüße

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Laura Lackschaft 17. Januar 2018 - 7:31

Ich lese nach wie vor gern Blogs, aber ja es hat sich etwas gewandelt – das ist schon wahr. Nichtsdestotrotz würde ich eher mein Instagram aufgeben als meinen Blog. Schöne Bilder hin oder her, ich schreibe gern und kann über schnelle Instagrambilder eben nicht meine Art und Weise rüberbringen. Das ist bei einem formulierten Text ganz anders. Zudem haben Blogs für mich einfach einen bedeutenden Mehrwert. Ich lerne die Person dahinter irgendwie ganz anders kennen als bei einem bloßen Flatlay mit viel zu hohem Weißanteil.

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Tina Gallinaro 17. Januar 2018 - 10:36

Hallo Diana, durch Talkwalker Alerts habe ich deinen Beitrag entdeckt . Witzig, vor Kurzem habe ich selbst den Beitrag veröffentlicht: Schreibt bitte wieder mehr Kommentare in die Blogs https://www.socialmedia-betreuung.de/mehr-kommentare/ .
Gerade wegen den ganzen sozialen Netzwerken, wo oftmals nur ein Höflichkeitslike dagelassen wird , bekommt man als Blogger oftmals das Gefühl, dass die Leser den Beitrag nicht wirklich gelesen haben!
Für mich bedeuten die Blogs viel mehr als die ganzen hübschen Bildchen bei Instagram und Co.
Ich liebe es, Beiträge zu lesen, die oft mehr als hinreissend und überwältigend sind. Man wird von der Macht der Buchstaben mitgerissen und schwupps, befindet sich in einer anderen Welt.
Bilder können solche Effekte nicht auslösen. Gut man träumt sich eventuell für kurze Zeit dorthin, aber Texte bleiben bei mir länger in Erinnerung als Bilder.
Ein Hoch auf die BLogs!!
LG Tina

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Testgitte70 17. Januar 2018 - 11:19

Hi Diana,
eigentlich war mein Blog immer mein Baby:) Aber die Insta-Entwicklung macht mir ein bisschen Angst, dass Blogs tatsächlich aussterben könnten. Das liegt zum großen Teil auch daran, dass man als Normalo-Blogger kaum noch Chancen auf Kooperationen hat. Die Firmen investieren lieber in riesige Insta-Accounts. Zumindest ist das mein Eindruck. Ich habe mir in jedem Fall für 2018 vorgenommen mehr Zeit in Instagram zu investieren. Meinen Blog werde ich jedoch deshalb nicht vernachlässigen.
Ich hoffe, ihr bleibt vorm Norro-Virus verschont 🙂
LG Brigitte

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Carry 17. Januar 2018 - 11:26

Ich liebe und lese Blogs noch heute, auf Instagram bin ich erst seit einer Woche wieder, und dann auch nicht aktiv sondern um nach neuen Produkten zu forschen. Instagram hat für mich vollkommen seinen Reiz verloren und ich finde es anstrengend die ganze Zeit scrollen zu müssen um die Inhalte der anderen zu sehen. Da bleibe ich lieber bei Blogs wo mir dann mein Feed Reader zeigt wenn es etwas neues gibt 🙂

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Tinka 17. Januar 2018 - 12:22

Ein schöner Beitrag! Ich blogge aus purer Lust am Schreiben, Fotografieren und um einen kreativen Kanal für neue Ideen zu haben. Natürlich bloggt man aber nie nur für sich und möchte auch Menschen mit seinen Beiträgen erreichen. Ich habe auch festgestellt, dass es gerade am Anfang sehr, sehr schwer ist, überhaupt ein Plätzchen zwischen all den großen Hochkarätern zu finden, insbesondere, wenn man es nicht hauptberuflich macht. Nachdem ich mich anfangs mit Instagram wirklich gestresst habe und ständig damit beschäftigt war, noch mehr, noch mehr und noch mehr Content zu produzieren, um Likes zu bekommen, sehe ich das mittlerweile wieder etwas entspannter. Instagram kann deinen Blog zwar flankieren, aber wie du schon sagst: Die Instagram-Follower sind meist nicht mal die Blogleser, die du doch eigentlich erreichen willst. Ich denke, alles ist okay, solange es Freude macht 🙂
Liebe Grüße
Tinka

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Netalja 17. Januar 2018 - 12:30

Ich glaube, die Zeit für schlechte Blogs ist um – die, die schlechte Qualität abgeliefert haben, weil sich weder mit der Technik, der Materie oder dem Schreiben ausgekannt haben. Und das ist gut so.

Instagram als einziges Medium zur Veröffentlichtung ist für die, die erfolglos mit ihrem Blog waren. Für die, die zu faul sind und denken, sie können das schnelle Geld mit schlechten Artikeln manchen. Die, die alles kostenlos wollen sind auf Instagram ebenfalls gut aufgehoben.

Instagram ist Frauentausch-Niveau. Man muss nichts können und erhofft sich Ruhm.

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Nancy 17. Januar 2018 - 17:49

Hallo Diana,
in Insta Lives wird über das Ende von Blogs spekuliert, aber ich blogge weiter, da ich Lust dazu habe.
Totgesagte leben länger!
Liebe Grüße
Nancy 🙂
OrangeCosmetics

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bknicole 17. Januar 2018 - 18:08

Ich lese immer noch gerne Blogs, aber muss gestehen, dass ich weniger lese als noch vor ein paar Jahren. Das liebt aber auch daran, dass viele Blogs die ich damals gelesen habe nicht mehr bestehen und der Zeitfaktor sich auch verändert hat, denn die ist weniger geworden. Somit lese ich regelmäßig nur meine Lieblingsblogs, für alle andere Blogger nehme ich mir dann gezielt Zeit und lege da mal einen Tag ein, wo ich meine Feeds durchgehe.

Ich hoffe aber, dass Blogs wieder an Aufschwung gewinnen, denn wie schon auf Twitter geschrieben bin ich kein Fan der Oberflächlichkeit von instagram. Dort zeigt man nur den schönen Schein, ein perfektes Leben, aber nicht die Realität und das finde ich sehr problematisch, gerade in anbetracht der Zielgruppe die viele große Influencer ansprechen. Doch das Leben besteht nicht nur aus Reisen, Events und Höhen. Da gehören auch Tiefen dazu. Das fehlt mir dort immer etwas und solche Themen werden dann eher auf dem Blog angesprochen, wo die Beiträge viel tiefer gehen ,mehr Infos bieten und ich mich auch besser mit dem Blogger austauschen kann. Denn Diskussionen entstehen auf den Sozialen Netzwerken ja doch eher selten und gerade aufgrund derer Blogge ich. Dazu bin ich kein Fan das Algorhitmus, denn bei mir stagnieren die Followerzahlen und die Likes gehen gefühlt zurück. Ich arbeite halt nicht mit Bots oder gekauften Followern, sondern versuche ehrlich eine Reichweite aufzubauen.

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maya 17. Januar 2018 - 22:37

ich lese sie noch, kommentiere aber auch kaum noch, da ich einen ähnlichen Rückgang auf meinem blog gemerkt habe… diese Gedanken sind mir ja ebenfalls schon durch den kopf gegangen und auch ich habe dazu einen post geschrieben. 🙂 so kann man sich besser mitteilen, als mit nur einem Bild. trotzdem merke ich, dass gerade mein Bereich (Make-up) viel stärker auf Instagram bespielt und „wahrgenommen“ wird.

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Tabea 18. Januar 2018 - 8:06

Ich lese zwar weniger Blogs, aber nicht, weil ich Instagram oder sowas benutze, sondern weil ich letzten Herbst angefangen habe, Bücher schreiben zu wollen. Das kostet dann doch ein bisschen Zeit.

Liebe Grüße

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Elke König 18. Januar 2018 - 9:07

Hallo Diana,
es ist ein sehr schöner Beitrag, der mir schon ziemlich tief aus der Seele spricht. Ich blogge seit 2014 mit großer Leidenschaft. FB, Twitter, Google+ und Insta begleiteten meinen Blog. Bis ich dann gemerkt habe, das es mir einfach zuviel wurde. Google+ und Insta wurde also wieder deaktiviert. Ich gehe zwar noch nicht einer Vollzeit-Arbeit nach, aber mir war meine Zeit trotzdem zu schade, um „auf allen Hochzeiten“ zu tanzen. Gegeben haben mir Google+ und Insta überhaupt nichts. Im Gegenteil, nur mehr Arbeit! Inzwischen komme ich sehr gut ohne dem zurecht und vermisse es nicht eine Sekunde!
Blogs werden immer ihre Daseinsberechtigung haben und es ist vielleicht auch gut, wenn die Spreu sich vom Weizen trennt. Mein Blog ist vielleicht nicht so bekannt und kann nicht vielen Followern aufwarten, aber es ist eben mein Ding, so wie ich es haben möchte.
Liebe Grüße aus dem stürmischen Norden, Elke!

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Saskia 18. Januar 2018 - 10:38

Blogs haben sich definitiv gewandelt, aber ich muss sagen, ich lese sie grundsätzlich immer noch gerne und regelmäßig! Wäre auch schlimm, wenn ich das als jemand, der selbst bloggt nicht täte 😀 Aber die von dir angesprochenen Punkte bemerke ich auch – es werden immer weniger Kommentare, teilweise werden Blogposts auf den sie begleitenden Social Media Posts (die eigentlich nur der Info dienen sollen, dass es einen neuen Post gibt) kommentiert. Aber gut, was willst du machen? Du hast als Blogger zwei Optionen: entweder du machst so weiter wie bisher oder du passt dich eben an, wie auch immer das aussehen mag. Ich persönlich bleibe dabei, dass der Blog das Baby ist, um den sich alles dreht – aber ich habe gemerkt, dass ich da wohl einiges verbessern muss. Regelmäßige Postings, mehr darauf achten, was gerne geklickt wird (was nicht heißen soll, dass es jetzt nur noch „5 Dinge, du die JETZT UNBEDINGT BRAUCHST“ Posts gibt, aber wenn die Leser gerne Looks sehen, dann muss es eben mehr Looks geben!).
Ich denke, das Blogs durchaus immer noch zeitgemäß sind und es viele potentielle Leser gibt, bloß ist die Masse an Blogs extrem gewachsen und man muss schauen, dass man Qualität liefert. Was wahrscheinlich auch das Hauptproblem ist, warum viele das Bloggen mit der Zeit aufgegeben haben. Die Zeit wird nun mal weniger „im Alter“, hochwertige Blogposts mit Inhalt brauchen aber nun mal entsprechend Zeit.
Aus diesem Grund verstehe ich auch, warum sich vieles auf Instagram verlagert hat, sowohl auf Blogger als auch auf Leserseite. Ich freunde mich derzeit wieder ein wenig mit Instagram an, aber weiß ja ganz genau um die Oberflächlichkeit, die dort herrscht. Zudem wird man dank des Algorithmus als kleiner Account eh nicht mehr gefunden – es ist also wahrscheinlich eh vergebliche Liebesmüh für mich, da übertriebene Mühe reinzustecken… Mein Fokus wird also definitiv beim Blog bleiben und ich hoffe, dass ich das auch noch lange machen kann!

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Anja S. 18. Januar 2018 - 11:22

Hallo Diana,
toller Beitrag. Das Problem ist, dass es immer mehr Blogs gibt. Gerade bei den Jüngeren sehe ich das oft, dass so ein Blogstart regelrecht geplant wird. Klar kann man das machen, aber so gewachsene Blog finde ich viel besser. Ich kenne so viele Blogs aus meiner Anfangszeit, wo man eine tolle Entwicklung beobachten kann. Instagram ist nicht so meine Welt, da ich meist zu faul zum kommentieren bin. Stories gucke ich so gut wie nie.
Liebe Grüße
Anja von Castlemaker.de

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Marie 18. Januar 2018 - 17:58

Ich glaube, dass Instagram noch eine ganze Weile gehypt wird. Doch spätestens dann, wenn etwas Neues kommt – und es wird irgendwann etwas Neues kommen – dann platzt die Blase. Blog sind beständiger und bieten zudem mehr Informationen. Ich liebe Blogs nach wie vor und ja, auch Instagram mag ich – auch wenn es mich manchmal nervt. 😉

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Sunnivah 18. Januar 2018 - 23:05

Ich glaube, aus meiner Insiderposition, nicht als Leser, daß Bloggen nicht mehr zeitgemäß ist.. also, es ist nicht mehr angesagt. Das Pony ist definitiv totgeritten. Was nicht heißt, daß ich deswegen damit aufhöre, aber wie alle Dinge ist die große Begeisterungswelle über alles Neue, wenn es nicht mehr so neu ist, abgeebt. Das merke ich ja selbst an Dingen wie.. das ich z.B: die neueste essie-LE nicht mehr spannend finde. Was aber sind die essienistas früher um die Aufsteller gehüpft wie ums goldene Kind, einfach weil es cool und spannend und eben neu war und wir uns alle zusammen daran erfreuen konnten.
Was ich mich eher frage ist: was kommt nach den Blogs? Weder YT noch Insta können den Informationsgehalt in seiner Tiefe so abdecken: klar sieht man manches auf bewegten Bildern besser und für das schnelle Blättern ist Insta einfacher, aber eine Lücke bliebe dann doch. Vielleocht muss die auch nicht gefüllt werden. Es gibt immer Bereiche, in denen wir früher nicht bedient wurden und auch so gut gelebt haben.. okay, viele unserer Mütter sind deswegen mit schwarzem oder buntem Kajal, unverblendet am unteren Wimpernkranz als einzigem Augen-Make-Up rumgelaufen, weil es keine bürgernahe Aufklärung gab, nur Magazine mit fragwürdigen ‚Profi-Tipps‘, aber dafür wird vielleicht bald schon ein anderer Bereich detailliert aufbereitet und auch Laien zugänglich gemacht. Ich bin gespannt.. und irgendwie froh, noch dabei gewesen zu sein. Bevor der Tanker absoff 🙂

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Shalely Hamburg 19. Januar 2018 - 2:25

Um schnell mal zu gucken, wie ein Lippenstift auf den LIppen wirkt, finde ich Instagram ideal. Will ich aber etwas mehr über ein Produkt wissen, zum Beispiel wie sich eine Foundation über den Tag verhält, geht nichts über Blogs. Den Versprechen der Firmen kann man auch nicht trauen, also gehe ich wirklich viel nach der Meinung von BLoggerinnen die ich „kenne“ und auf deren Meinung ich vertraue.
Meinen eigenen Blog habe ich im letzten Jahr erstmal auf privat gestellt. Ich hatte es einfach satt, überall nur noch Jagd nach Leser und mehr Reichweite und mehr Klicks und mehr LIkes und alles bitte alles perfekt perfekt perfekt. Langsam kommt die Lust wieder selber etwas zu tippen allerdings zurück. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich wirklich wieder loslege.

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Malin 19. Januar 2018 - 15:56

Ich denke auf jeden Fall, dass sich durch Social Media viel verändert hat und wir jetzt anders bloggen müssen – reine, optische Inspiration ist was für Instagram. Aber Blogs wird es aber immer geben, bin ich mir sicher. Ich würde mich auch nie nur nach Instagram verlagern – das ist ein großes Risiko und man macht sich so abhängig von diesem Unternehmen.

Liebe Grüße,
Malin |Spark&Bark
xx

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Jana 19. Januar 2018 - 21:15

Liebe Diana,

mir geht es so wie dir. Instagram ist einfach einfacher zu handhaben, kann man mal für Zwischendurch „durchblättern“ und für einen Blogpost brauchst du einfach mehr Zeit sie durchzulesen etc, weils da ja auch mehr zu lesen gibt. Instagram schaue ich auch nur am Handy, Blogs nur am Laptop…
Aber ganz aufhören wöllte ich Blogslesen auch nicht 🙂

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Franzi 22. Januar 2018 - 12:56

Ein schöner Beitrag, ich lese noch gerne Blogs, außerdem erfahrt man da immer mehr als bei Instagram. dort ist es nur ein „Foto“, hier kann man sich mehr austoben.
Liebe Grüße

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Eileen 22. Januar 2018 - 13:00

Hallo Diana,
ich muss leider zugeben das ich derzeit mehr auf Instagram unterwegs bin als auf dem Blog. Eigentlich ist das total schade, denn es gibt so viele tolle Blogs mit tollen Beiträgen und man schaut einfach zu wenig drauf. Bei mir wird es 50/50 sein, Blog + Instagram 🙂

Liebe Grüße
Eileen

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Janine 26. Januar 2018 - 13:06

Ich lese und schreibe nach wie vor super gern Blogs. Die Informationsfülle ist einfach eine ganz andere. Zudem habe ich oft das Gefühl, dass Instagram manchmal etwas gezwungen ist. Man geht schnell unter und wie du auch schreibst, man wird definitiv nicht über google gefunden. Beim Blog ist man einfach viel länger und nachhaltiger sichtbar und das bringt vor allem den Lesern den Vorteil, dass sie auch in einem Jahr noch den tollen Artikel zum Thema X lesen könne. Jedenfalls geht es mir persönlich immer so, wenn ich ältere Beiträge finde, über die ich mich freue.

Liebe Grüße
Janine

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Jennifer 15. Februar 2018 - 11:49

Ich mag Instagram zwar auch, aber ich lese am liebsten Blogs. Ich finde es nur etwas schade, dass es kaum noch persoenliche Blog Beitraege gibt, so wie es das frueher gab, oft sieht man hauptsaechlich bezahlte Werbeposts, die alle aehnlich aussehen. LG Jennifer von fashionistasfairytale.blogspot.de

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Natalia 23. Februar 2018 - 20:16

Liebe Diana,

das ist eine sehr gute Frage! Ich frage mich das auch immer wieder, aber ich glaube schlußendlich ist wichtig Content auf vielen verschiedenen Kanälen zu publizieren 🙂 Blog und Instagram und auch alles anderen, sprechen verschiedene Bedürfnisse an… so wie du gesagt hast 🙂

LG,
Natalia von https://kraftfabrik.com/

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Jana 6. April 2018 - 7:29

Ich glaube, man darf es nicht als Entweder-Oder sehen. Blogs und Soziale Netzwerke ergänzen sich und haben unterschiedliche Zwecke. Während Netzwerke einen Einblick in den Alltag geben können, kurzweilig sind und zu Interaktion aufrufen, empfinde ich Blogs eher als Landing Page, wenn sich jemand mehr für dich interessiert.
Früher oder später kommen wir doch alle an den Punkt, an dem wir mehr über eine Person erfahren möchten und dann reicht Instagram nicht mehr.

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Muriel 14. Juli 2018 - 18:45

Also ich lese gerne Blogs, wenn mir Zeit bleibt. Für mich ist das Instagram eher zur Inspiration und ein Blog-Beitrag für tiefer gehende Themen. Bloggen ist bestimmt noch zeitgemäss. Die Blogger sind auch immer wichtiger für die Unternehmen, denn Content ist König. Instagram ist viel schnelllebiger und die Posts sind schnell vergessen. Irgendwie fehlt die Suchfunktion mit Filtern. Man ist meist im „Ist & Jetzt“.

Weiterhin viel Erfolg!

LG,
Muriel

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Diana 15. Juli 2018 - 10:57

Danke Muriel für deinen spannenden Kommentar. Freut mich immer zu lesen, wie andere das mit dem Bloggen so sehen. Ich denke (hoffe) auch, dass Blogs noch lange bestehen werden. Auf Instagram ist in der Tat alles so schnelllebig und das Bild von vor drei Tagen schon längst wieder vergessen. Ein Blogpost hat im Idealfall auch noch nach Jahren Relevanz, sofern er denn auch gefunden wird. Aber man kann alte Blogposts ja auch jederzeit nochmal neu „bewerben“, auf sie aufmerksam machen oder prominent in der Sidebar anteasern.

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Rüdiger 12. September 2018 - 3:12

Hallo Diana, ich gratuliere zur Aktualität der Frage! Bloggen ist die persönliche Internetkommunikation der Zukunft. Wegen der Datenbankanbindung kann man seine Informationsquellen kategorisieren, verschlagworten, veröffentlichen, kommentieren und kuratieren, auch gemeinsam mit anderen (Bloggenden). Wenn man diese 5 Aktionen zusammendenkt ist z.B. wordpress besser als einfache Schreibprogramme, wie jene von Windows, besser als Lesezeichenprogramme wie diigo und co. und immer noch multimedial freier gestaltbarer als die groooßen Plattformen!!! Im Infooverflow kann man mit einem Blog sein Denken strukturieren wie mit einem Buch. Ein Blog kann ein Logbuch des Lernens und auch der quellenfundierten Diskussion mit Freunden und Bekannten sein, eine Hilfe für wissenschaftliches Arbeiten, dass bereit ist, sich zu öffnen. Nur die Reichweitenträume der Meisten wollen nicht so richtig in Erfüllung gehen. Trotzdem werden wohl (dazu braucht man keine Statistik) die meisten Blogbeiträge von viel mehr Menschen gesehen, als ein Text oder Bild im Aktenordner vergangener Zeiten.
Alles gute für deinen Blog.

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Ben 24. September 2019 - 23:11

Hei,

also ich sehe das absolut genauso wie du. Die sozialen Kanäle, insbesondere Instagram, werden immer Schnelleninger. Inhalte verlieren immer schneller an Relevanz und daher ist es furchtbar schwer Leser zu erreichen. Auf Facebook erreicht man Dank des neuen Algorithmus auch keinen mehr. Von daher ist eine Website/Blog mit relevanten Themen und Aktualität immer noch sinnvoll, da die meisten nach einem Proplem zuerst auf Google suchen und nicht in den sozialen Kanälen. Grüße von http://www.misterloui.com/pflege

Reply
Katja 25. April 2020 - 11:24

Spannend, es ist eine Frage, die kann/darf/soll und muss man sich immer wieder stellen.
Was aber nicht nur auf bloggen bezogen ist, sondern ganz allgemein mit Selbstrefexion zu tun hat.
Was ist schon zeitgemäß, wenn es gut funktioniert?

Liebe Grüße, Katja

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