Home Lifestyle BlogFood {Tasty Tuesday #21} Selbstgemachtes Knusper-Müsli aus dem Kochbuch Vegetarisch basisch gut für jeden Tag

{Tasty Tuesday #21} Selbstgemachtes Knusper-Müsli aus dem Kochbuch Vegetarisch basisch gut für jeden Tag

by Diana
Selbstgemachtes Knusper-Müsli

Mein Mann und ich sind ja begeisterte Müsli-Esser, doch anstatt immer zum Fertigmüsli (mit meist viel zu viel Zucker) zu greifen, habe ich ein Rezept aus meinem neuen Kochbuch „Vegetarisch basisch gut für jeden Tag“ von Natasha Corrett und Vicki Edgson ausprobiert. Auf das Buch bin ich durch Mirela aufmerksam geworden und hab es direkt zu Weihnachten verschenkt und es mir selbst ebenfalls gewünscht. Das Knusper-Müsli aus dem Buch habe ich bereits zweimal gemacht. Beim zweiten Mal sogar die doppelte Menge, da es uns so gut geschmeckt hat und nach noch nicht einmal einer Woche schon aufgebraucht war. Es geht wirklich schnell und hält sich in einem luftdichten Behälter bis zu drei Monaten. Es lohnt sich also gleich eine größere Menge davon herzustellen.

Über das Buch „Vegetarisch basisch gut für jeden Tag“

Das Buch ist sehr schön gestaltet und enthält auch eine umfassende
Einleitung zum Thema basische Ernährung. Die ersten Seiten habe ich quasi verschlungen und war danach sehr motiviert meine Ernährung umzustellen und zum Beispiel Süßigkeiten weg zu lassen. Dieser Effekt hat zugegeben nur kurz angehalten, wie die halbe Tafel Spekulatius-Schokolade neben mir beweist. Aber das Bewusstsein ist da und ich versuche Milchprodukte, Weizen und Zucker zur reduzieren.
Leider benötigt man für viele
Rezepte ausgefallene Zutaten, die man eventuell nur schwer bekommt oder
online bestellen muss. Auch habe ich festgestellt, dass die
Mengenverhältnisse manchmal nicht ganz stimmen. Dennoch finde ich das Buch sehr inspirierend und tausche manche Zutaten einfach gegen welche aus, die ich sowieso zu Hause habe oder die einfacher zu beziehen sind. Jedes Rezept wird mit Herzchen eingestuft, so dass auf einen Blick erkennbar ist, ob das Rezept vegan ist (grünes Herz), ob es basisch ist (1 Herz), sehr basisch (2 Herzen) oder sogar extrem basisch (3 Herzen).

Übersichtstabellen, Einkaufslisten und die schönen Bilder tragen dazu bei, dass ich gerne in dem Buch stöbere. In dem Buch gibt es zu Beginn auch eine Checkliste, mit der man feststellen können soll, wie weit der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Verschiedene Symptome wie beispielsweise Verdauungsstörungen, Sodbrennen, fettige Haut oder Erschöpfung sollen darauf hinweisen, dass man zu viel säurebildende Lebensmittel zu sich nimmt. Insgesamt empfehlen die Autorinnen keine rein basische Ernährung, sondern eine basenbetonte. Ein Verhältnis von 70 Prozent basischen zu 30 Prozent säurebildenden Lebensmitteln soll optimal sein.

Das Buch gibt es zum Beispiel bei Amazon
für 24,90€.

Rezept für selbstgemachtes Knuspermüsli (750g)

Zutaten

  • 500g Haferflocken
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 80g Agavendicksaft
  • 1 TL gemahlender Zimt
  • 1 EL Sesam
  • 50g Kürbiskerne
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 85g ganze Mandeln
  • 100g getrocknete Aprikosen, gehackt

Ich habe die Mengenangaben eher zur Orientierung genommen und zum Beispiel mehr Sesam, Sonnenblumenkerne und Mandeln reingetan. Da mein Mann keine getrockneten Aprikosen mag, habe ich diese für ihn weggelassen und zwei separate Müsli-Dosen befüllt. Auch soll man eigentlich zu glutenfreien Haferflocken greifen und bei den Kernen immer die rohe Variane nehmen. Ich habe einfach zu dem gegriffen, was ich bei Alnatura & Co finden konnte.

Selbstgemachtes Knusper-Müsli

Zubereitung

Der Backofen wird auf 150 Grad vorgeheizt. Die Haferflocken in eine große Schüssel geben und mit dem Sonnenblumenöl, dem Agavendicksaft, Zimt und Sesam vermengen. Den Agavendicksaft habe ich übrigens bei dm im Alnatura Regal gekauft und einen Teelöffel mehr Zimt reingetan. Die Haferflocken anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und im Ofen etwa 10 Minuten backen, bis die Oberseite goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen, die Haferflocken wenden und noch einmal weitere 5 Minuten backen. Die angegebene Backzeit im Buch reichte bei mir übrigens nicht aus (Programm Heißluft Plus), um die Haferflocken schön goldbraun werden zu lasse, so dass ich diese einfach etwas länger im Ofen gelassen habe.
Wenn alle Haferflocken goldbraun geworden sind, werden die Kerne und Nüsse darüber gestreut. Das Ganze kommt für weitere 8 bis 10 Minuten in den Ofen. Anschließend alles gut abkühlen lassen, die getrockneten und gehackten Aprikosen untermischen und in luftdichte Behälter umfüllen.

Selbstgemachtes Knusper-Müsli
Kennt ihr das Kochbuch bereits? Achtet ihr auf eine basenbetonte Ernährung und habt ihr schon einmal Müsli selbstgemacht? Was ist euer liebstes Müsli-Rezept?

18 comments

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18 comments

Chrissy 13. Januar 2015 - 16:46

hmmmmm sooo lecker! Müsli mache ich schon lange selbst, eben weil ich dann auch weiß, was drin ist und ich mir nach Lust und Laune mit Trockenobst mixen kann, worauf ich Lust habe. Es im Ofen dann zu rösten ist wirklich eine tolle Idee. Jetzt wünsche ich euch guten Hunger 🙂

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Diana 24. Januar 2015 - 16:19

Wäre interessant mal dein liebstes Müsli Rezept zu erfahren 😉

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Steffi 13. Januar 2015 - 17:28

Ich war ja schon sehr gespannt was dieses selbstgemachte Knuspermüsli ist 😉 Und ich finde es klingt super lecker. Ich hab momentan eh wieder Lust auf Müsli, das sollte ich wirklich mal testen, obwohl ich die Aprikosen wohl auch weglassen würde 😉
Liebe Grüße

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Diana 24. Januar 2015 - 16:20

Beim Selbermachen kann man ja zum Glück selbst bestimmen was drin ist 😉 Falls du es ausprobierst, würde mich interessieren wie es dir schmeckt 🙂

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[ekiém] 13. Januar 2015 - 22:21

Sieht wirklich lecker aus! Das weiß man wenigstens, was wirklich drine ist – nichts von wegen light Produkten mit unmengen an Zucker! 🙂 Toller Post liebes!

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Diana 24. Januar 2015 - 16:22

Danke! Freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat 😉

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Beauty Mango 14. Januar 2015 - 12:08

Ohhh das sieht wirklich lecker aus!

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Mimi-Sunshine 14. Januar 2015 - 18:27

Mmmmhhh lecker, das muss ich nachmachen. Danke für das Rezept 🙂

Liebe Grüße
Mimi

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Diana 24. Januar 2015 - 16:22

Sehr gerne! Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

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Marion Hair Makeup 14. Januar 2015 - 22:21

Sieht echt super aus, gleich mal abgespeichert 🙂 Hab vor einiger Zeit auch eines probiert, allerdings ohne Aprikosen, Zimt und auch keine Haferflocken und Agavendicksaft und das war echt nicht so dolle dann :/
Liebe Grüße

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Diana 24. Januar 2015 - 16:24

Hm, schade! Vielleicht schmeckt dir dieses dann besser 😉

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rina 18. Januar 2015 - 13:38

Das sieht lecker aus und ich werde das auch bald mal ausprobieren 🙂 Ich mache sonntags manchmal ein Bircher-Müsli für die ersten Tage der Woche (hält meistens bis Mittwoch), mit frischen Obst, getrockneten Cranberries, Nüssen, Sonnenblumenkernen etc. Je nachdem, was gerade im Haus ist 😉 Ich finde, das ist eine großartige Basis für einen langen Tag (v.a. wenn man nicht genau weiß, ob und wann es Mittagessen gibt) und hält mich viel länger satt als gekauftes Müsli. Schönen Sonntag!

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Diana 24. Januar 2015 - 16:25

Hört sich super an! Unter der Woche vernachlässige ich das Frühstück leider viel zu oft. Gute Idee daher, es zumindest für die ersten Tage der Woche vorzubereiten 🙂

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Pinki Wink 21. Januar 2015 - 22:19

Das Buch hört sich wirklich super an. Das muss ich mir auf jeden Fall mal aus der Nähe ansehen. Ein bisschen mehr basisch zu essen, dürfte wohl kaum jemandem schaden ;-).
Ich kaufe meist das Müsli Beeren-weiße Schoki-Müsli von MyMuesli, auch wenn das schon ziemlich böse ist oder ich mixe mir bei denen was Gesünderes zusammen. Aber Selbermachen ist natürlich auch eine echte Alternative. Und viel günstiger!
Liebe Grüße

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Diana 24. Januar 2015 - 16:26

Das Buch wird dir sicherlich gefallen. Es ist wirklich hübsch aufbereitet und inspirierend 🙂 MyMuesli ist wirklich lecker, aber auch sehr kalorienreich und teuer. Da ist das selbstgemachte eine gute Alternative 😉

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ekule le 24. Januar 2015 - 11:04

Ui, das klingt aber ultra lecker. Ich bin ja eh ein Müsli Fan, vor allem wenn es schön knusprig ist 🙂
Das Rezept muss ich unbedingt mal testen, DANKE

Herzliche Grüße, Frauke von
ekulele

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Diana 24. Januar 2015 - 16:27

Viel Spaß beim Nachmachen 🙂

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ela 4. Februar 2015 - 17:56

Das klingt sehr interessant. Wir lieben ja auch Müsli und ich bin immer neugierig auf gute Kochbücher.
Liebe Grüße Ela

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