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Fliegen mit Kleinkind: Erfahrungen von unserem ersten Flug mit Kind & was ich beim nächsten Mal anders machen würde

by Diana
Fliegen mit Kleinkind Erfahrungen vom ersten Flug mit Kindern und Tipps was wir beim nächsten Flug anders machen würden. Alle Infos auf Mamablog I need sunshine

Nun ist unser Familienurlaub an der Côte d’Azur schon wieder vorbei und das erste mal Fliegen mit Kleinkind liegt hinter uns. Wie war der erste Flug mit Kind? In diesem Beitrag berichte ich euch von unseren Erfahrungen. Außerdem gebe ich euch Tipps, was ich beim nächsten Flug mit Kleinkind anders machen würde.

Lange hatten wir den ersten Flug mit Kind hinausgezögert, obwohl wir vor der Geburt noch so romantische Vorstellungen hatten wie z.B. die Elternzeit für eine lange Tour mit Wohnmobil durch Kanada zu nutzen. Langstreckenflug inklusive. Doch dann holte uns die Realität als Eltern wieder ein. Meine Tochter gehört nämlich zu den Kindern, für die schon lange Autofahrten eine Qual sind. Während andere Kinder im Auto stundenlang schlafen können, ist für sie das lange Sitzen einfach unbequem und langweilig.  Und für uns als Eltern damit eine ganz besondere Herausforderung.

Doch habe ich mich vor dem ersten Flug umsonst verrückt gemacht? War es entspannter als eine lange Autofahrt (die eine Alternative Anreisemöglichkeit für unser Urlaubsziel gewesen wäre)? Wie ist der Flug mit einem Kleinkind, welches mitten in der „Trotzphase“ steckt und eben nicht auf Knopfdruck funktioniert wie die Eltern es gerne hätten? Vielleicht während des Fluges schreit oder nicht bei Start und Landung ruhig sitzen bleiben möchte? Wie reagieren die anderen Fluggäste?

Wie lief es und würde ich nach den ersten Erfahrungen wieder mit meiner Tochter in den Urlaub fliegen oder lieber noch ein paar Jahre warten bis sie älter und kein Kleinklind mehr ist (und sich vielleicht auch längere Zeit alleine beschäftigen kann)?

Inhalt auf einen Blick: In diesem Erfahrungsbericht geht es um folgende Themen

Der erste Flug mit Kleinkind: Allgemeine Infos zum Fliegen mit Kindern

Fliegen mit Kindern Erfahrungen vom ersten Flug mit Kleinkind und Tipps was wir beim nächsten Flug anders machen würden. Alle Infos auf Mamablog I need sunshine

Fliegen mit Kindern: Erfahrungen vom ersten Flug mit Kleinkind

Ab wann müssen Kinder im Flugzeug den vollen Preis für einen Sitzplatz bezahlen? Babys und Kleinkinder bis 2 Jahre können auf dem Schoß des begleitenden Erwachsenen sitzen. Reist das Baby auf einem eigenen Sitz, muss es durch ein Kinderrückhaltesystem gesichert werden. Möchte man einen eigenen Kindersitz mitnehmen, sollte man sich vorab bei der Fluggesellschaft informieren, ob der Sitz mitgenommen werden darf.

Mehr Infos zum Thema Kindersitz im Flugzeug und der Gefahr des Schlaufengurts, den Kinder verwenden müssen, wenn sie auf dem Schoß der Eltern sitzen, gibt es beim TÜV Rheinland nachzulesen. Ab 2 Jahre muss für Kinder aber ein eigener Sitzplatz im Flugzeug gebucht werden.

Kindersitze, die Sie mit ins Flugzeug nehmen können, sind am TÜV Rheinland-Zeichen mit dem Hinweis „For use in aircraft“ erkennbar.

TÜV Rheinland

Kann man den Kinderwagen mit ins Flugzeug nehmen? Faltbare Kinderwagen oder Buggys müssen nicht als Gepäckstück aufgegeben werden. Dann kann man den Kinderwagen bis zum Einsteigen ins Flugzeug mitnehmen. Dort nehmen ihn dann die Mitarbeiter entgegen und man bekommt ihn nach der Landung direkt zurück. Bei uns war es aber so, dass das Flugzeug zu klein und wenig Platz für Handgepäck vorhanden war. Deshalb mussten wir den Kinderwagen beim Rückflug doch als Gepäckstück aufgeben.

Man sollte sich vorab über die Freigepäckregeln der jeweiligen Fluggesellschaft informieren. Wie viele Koffer kann man aufgeben? Wie schwer darf das Handgepäck sein und so weiter.

Kinderreisepass beantragen

Bei Reisen ins Ausland braucht jedes Kind, also auch schon Babys, einen Kinderreisepass, der optisch dem Reisepass von Erwachsenen ähnelt. Er ist sechs Jahre gültig und kann auch nur maximal bis zum 12. Lebensjahr verlängert werden. Für die Beantragung benötigt man die Geburtsurkunde und ein biotmetrisches Bild vom Kind, das Antragsformular und die Ausweise der Eltern. Die Ausstellung erfolgt meist innerhalb kurzer Zeit oder direkt. Ab dem 12. Lebensjahr kann man den normalen Reisepass beantragen.

So war das erste Mal Fliegen mit Kleinkind: Erfahrungen am Flughafen und im Flugzeug

Meine Tochter ist zwei Jahre alt und mag keine langen Autofahren. Wie war also unser erster Flug? Als Baby schlafen die Kleinen ja noch viel. Sind die Kinder schon deutlich älter können sie sich stundenlang mit Filmen oder Tablet beschäftigen. Doch gerade Kleinkinder haben noch eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne und auch wenig Verständnis für Erklärungen und Regeln.

Daher sollte man das Kind schon vorab auf die Regeln und Abläufe am Flughafen und im Flugzeug vorbereiten. Schließlich muss auch das Kind durch die Sicherheitskontrolle und bei Start und Landung angeschnallt bleiben. Ich muss zugeben, dass ich das versäumt hatte. Und so wurde der Sicherheitscheck am Flughafen ein großes Drama.

Die Anreise zum Flughafen fand meine Tochter noch sehr spannend. Am Flughafen angekommen, konnte sie es kaum erwarten die Flugzeuge zu sehen. Zuerst verlief auch alles problemlos und besonders toll fand sie, dass sie ihren eigenen, kleinen Kinderkoffer dabei hatte. Doch dann kam die Sicherheitskontrolle.

Die Sicherheitskontrolle am Flughafen war ein großes Drama

Die Schlange beim Check-in (weil es Probleme beim Online-Check-in gab) und der Sicherheitskontrolle am Stuttgarter Flughafen war zum Glück jeweils nur sehr kurz. Hier hatten wir früher gerade bei sehr großen Flughäfen schon einmal Wartezeiten von mehr als einer Stunde. Und ruhig in der Schlange stehen ist ja nicht unbedingt die Lieblingsbeschäftigung von kleinen Kindern.

Dieses mal ging es aber zum Glück flott und wir wurden zur kurzen Schlange vor dem Körperscanner verwiesen. Ob diese gerade nur die kürzeste Schlange war oder ob Familien mit kleinen Kindern diese Schleuse immer nehmen müssen, können wir nicht sagen, aber wir würden sie wohl das nächste Mal meiden.

Denn kleine Kinder konnten die Schleuse bzw. den Körperscanner nicht benutzen, da man in dieser still in einer bestimmten Position mit Arme nach oben stehen muss. Das Personal schien aber mit Familien Routine zu haben und empfahl deshalb, dass ich als Mutter als erstes durchgehen sollte, um meine Tochter direkt danach in Empfang nehmen zu können. Jedoch schlugen bei meiner Überprüfung wohl die Absätze meiner Schuhe an, weshalb ich zunächst alleine einer genaueren Prüfung unterzogen wurde, sehr zum Missfallen meiner Tochter. Von weitem konnte ich nur zusehen, wie sie nach mir schrie und musste warten, bis die Kontrolle vorbei war.

Als meine Tochter dann noch Kinderwagen, Baby Born und ihren Kinderkoffer zur Untersuchung über das Laufband abgeben musste, war die Stimmung schon auf dem Tiefpunkt angelangt. Statt der Schleuse wurde unsere Tochter dann sehr genau abgetastet, wovon sowohl wir als auch unsere Tochter überrascht waren. Die Folge war noch größeres Geschrei und wir waren alle nach dem großen Drama etwas fertig. Ich hatte schon Angst, dass sie nach dieser Erfahrung vor dem Rückflug Angst haben würde, doch zum Glück war das Drama bis dahin wieder vergessen.

Wartezeiten überbrücken

Um die langen Wartezeiten, die sich beim Fliegen ergeben, zu überbrücken, hatte ich kleine Geschenke und Goodies eingepackt. Das Warten beginnt schon beim Check-in, geht dann weiter bei der Sicherheitskontrolle und am Gate. Auch das Boarding an sich kann länger dauern und selbst wenn man endlich im Flugzeug sitzt und auf den Start wartet, dauert es. Im schlimmsten Fall gibt es noch Verspätungen.

Daher gab es beim Warten am Gate erst einmal etwas zu Trinken (unsere Getränke mussten wir bei der Sicherheitskontrolle abgeben) und ein Überraschungs-Ei, welches ich aus meiner Tasche zaubern konnte. Das beschäftigte dann erst einmal für ein paar Minuten. Danach holte ich eine Tüte mit Zubehör für ihre Baby born Puppe hervor. Dieses hatte ich vorab eingepackt und auch wenn es sich nicht um neue Spielsachen handelte, konnte sie sich damit lange beschäftigen.

Kleine Geschenke & Spielzeug griffbereit haben

Im Flugzeug selbst gab es keine Goodies für Kinder (wir sind mit Eurowings geflogen). Ich hatte mich vorab nicht wirklich informiert und ging davon aus, dass es für Kinder sicherlich etwas geben würde. Doch ich hatte zum Glück selbst für Beschäftigung gesorgt.

Kleine Geschenke fand ich auch sehr hilfreich für Notfälle oder wenn die Stimmung zu kippen droht. Das muss gar nichts großes sein, da reicht schon ein Ü-Ei oder ein kleines Pixi-Buch oder Malbuch. Von den Büchern hat das Kind auch noch während des Urlaubs etwas. Und das Auspacken an sich nimmt schon wieder ein bisschen Zeit in Anspruch.

Den Start fand meine Tochter noch spannend, doch kaum oben in der Luft war sie dann eingeschlafen. Da es recht kühl wurde und ich nicht an meine Tasche im Handgepäcksfach kam, decke ich sie mit meinem großen Schal zu. Auf dem Rückflug hatte ich dann meine Tasche griffbereit unter dem Sitz des Vordermanns verstaut.

Bei der Landung war sie dann noch nicht wach und hier ergab sich dann das gleiche Drama wie wenn sie im Auto einschläft. Ich hätte sie also nur unter großem Geschrei und Gezappel gegen ihren Willen zum Aufstehen bewegen können. Zum Glück hatte ich noch ein kleines Geschenk in der Tasche, welches ich hervorzaubern konnte und welches die Stimmung zum Glück heben konnte. Daher mein Tipp, immer etwas für den „Notfall“ griffbereit haben.

Mein Mann saß wegen der Zweiersitze im Flugzeug hinter uns, aber nicht am Gang. Das erwies sich beim Hinflug als sehr unpraktisch. Beim Rückflug wählte er dann einen Platz am Gang, um auch mal schnell etwas für mich aus dem Handgepäckfach holen zu können (meine Tochter schlief wieder mit ihrem Kopf auf meinem Schoß ein).

Zum Glück mussten wir weder am Flughafen noch an Board des Flugzeugs Windeln wechseln. Aber am Flughäfen wäre es weder in Stuttgart noch in Nizza ein Problem gewesen, da es genügend Platz und Wickelmöglichkeiten gab.

Kinderwagen durften wir beim Hinflug als Handgepäck mitnehmen. Er wurde aber im Frachtraum verstaut. Beim Rückflug mussten wir den Kinderwagen aufgrund von Platzmangel im Flugzeug als Gepäcksstück aufgeben und konnten ihn nach der Landung auf dem Gepäckband mit den Koffern wieder holen.

Vorteile des Fliegens gegenüber langer Autofahrten

Der Vorteil des Fliegens gegenüber einer langen Autofahrt, die für unser Reiseziel durchaus eine Alternative gewesen wäre, war die Abwechslung. Im Auto hätte meine Tochter mindestens 10 Stunden im Auto sitzen müssen. Hinzu wären sicherlich viele Pausen gekommen, da meine Tochter einfach nicht gerne lange still sitzt.

Beim Fliegen haben wir sicherlich von Tür zu Tür ebenfalls 10 Stunden gebraucht. Schließlich kommt zur reinen Flugzeit ja noch die Anreise zum Flughafen, die lange Wartezeit am Flughafen selbst und so weiter hinzu. Doch hier passiert immer etwas anderes und man ist viel auf den Beinen. Selbst im Flugzeug kann man nach dem Start etwas herumlaufen, wenn das Kind zu hibbelig wird und Bewegung braucht.

Die Wartezeit mag nervig sein, vor allem für uns Erwachsene. Aber Kinder spielen immer und überall, daher unbedingt das Lieblingsspielzeug mitnehmen.

Fliegen mit Kleinkind Erfahrungen vom ersten Flug mit Kindern und Tipps was wir beim nächsten Flug anders machen würden. Alle Infos auf Mamablog I need sunshine

Fliegen mit Kleinkind: Erfahrungen von unserem ersten Flug mit Kind

Der erste Flug mit Kleinkind: Was würden wir beim nächsten Flug in den Urlaub anders machen?

Was ich beim nächsten Flug mit Kind anders machen würde? Andere Schuhe! Das Drama bei der Sicherheitskontrolle wäre sicherlich weniger heftig ausgefallen, wäre ich nicht so lang von meiner Tochter getrennt gewesen. Das habe ich direkt beim Rückflug berücksichtig und nur dünne Schlappen angezogen. Es verlief zwar nicht völlig reibungslos, aber doch entspannter.

Für den nächsten Flug werde ich vorab ein Kinderbuch zum Thema Fliegen besorgen und mit meiner Tochter noch einmal die Abläufe am Flughafen durchgehen. Dann weiß sie besser, was sie erwartet. Denn auch wenn wir darüber gesprochen haben, mit Bildern wird das ganze anschaulicher.

Ich würde außerdem weniger Gepäck mitnehmen, da meine Tochter im Flughafen überwiegend getragen werden wollte (sicherlich bedingt durch die Erfahrung an der Sicherheitskontrolle). Lieber alles in einen großen Koffer packen. Den Handgepäckskoffer durften wir wegen des kleinen Flugzeugs entgegen unserer Erwartung nicht mit an Board nehmen, so dass wir dann mit mehreren kleineren Taschen unterwegs waren. Dann doch lieber einen großen Rucksack nehmen.

Die wichtigsten Sachen für den Flug sollte man immer griffbereit haben und die Tasche im Flugzeug unter den Vordersitz verstauen. Auch genügend Essen und Trinken schadet nicht und sollte man immer parat haben. Selbst wenn es an Board etwas geben sollte, denn gerade Kinder können wählerisch sein was das Essen angeht. Da schadet es nicht etwas dabei zu haben wovon man weiß, dass es das Kind auf jeden Fall auch mag.

Zusammenfassung: Tipps für das Fliegen mit Kleinkindern

  • Das Kind auf den Flug vorbereiten (darüber sprechen, Bücher anschauen etc).
  • Bei größeren Airlines wird in der Maschine Spielzeug oder Malzeug an die Kinder verteilt. Man kann dem Kind also vorab erzählen, dass es ein kleines Geschenk geben wird. Oder man packt selbst etwas ein und hat es dann im Flugzeug griffbereit.
  • Auch die Gepäckaufgabe, das Warten am Gate auf das Boarding, das Warten auf die Koffer etc. nimmt viel Zeit in Anspruch und ist mit langen Wartezeiten verbunden. Hier für genug Ablenkung sorgen und sich vorab Gedanken machen. Das Lieblingsspielzeug muss mit, eine kleine Tüte mit Beschäftigung oder kleine Geschenke, die die Wartezeit verkürzen. Hier eignen sich z.B. Wimmelbücher oder Malbücher.
  • Lieblingskuscheltier, Lieblingspuppe etc. mitnehmen.
  • Nicht auf jedem Flug gibt es kostenlose Getränke und Mahlzeiten. Unbedingt etwas einpacken, was das Kind auf jeden Fall mag, falls das Essen an Board nicht schmeckt.
  • Warme Kleidung mitnehmen, denn es kann während des Flugs kalt werden.
  • Für Druckausgleich Süßigkeiten, Schnuller, Getränke oder auch für den Notfall ein abschwellendes Nasenspray griffbereit haben. Denn für den Ohrendruck hilft Lutschen, Kauen oder Trinken. Doch gerade wenn das Kind etwas erkältet ist, ist ein abschwellendes Nasenspray eine halbe Stunde vor dem Flug und danach wichtig.
  • Wenn Medikamente benötigt werden, diese im Handgepäck mitnehmen. Eventuell auch etwas altersgerechtes gegen Übelkeit oder Schmerzen.
  • Wechselkleidung dabei haben. Vielleicht auch für die Eltern, wenn es sich um einen längeren Flug handelt. Denn schnell ist mal etwas verschüttet oder das Kind muss sich schlimmstenfalls übergeben.
  • Getränke nach der Sicherheitskontrolle kaufen. Bis es an Board im Flugzeug etwas zu Trinken gibt, kann es dauern.
  • Ausreichend Wickelzeug in einem Stoffbeutel, den man auf der Boardtoilette aufhängen kann, mitnehmen. Die Platzverhältnisse in den Boardtoiletten sind nämlich beengt.
  • Lieber einen Rucksack nehmen, falls wie bei uns der Handgepäckskoffer nicht mit an Board darf.
  • Informieren ob ein eigener Kindersitz notwendig ist.
  • Beim Check-in darauf achten, dass die Familie zusammensitzt.
  • Kurz vor dem Boarding noch einmal mit dem Kind auf die Toilette gehen (falls es keine Windeln mehr trägt).
  • Spucktüte griffbereit haben in der Handtasche, die man vor sich unterm Sitz verstauen kann.
  • Stress vermeiden, das heißt unbedingt rechtzeitig am Flughafen sein.

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Fliegen mit Kleinkind: Erfahrungen und Tipps für den ersten Flug mit Kindern

Wie sind eure Erfahrungen für das Fliegen mit Kleinkind? Wann habt ihr den ersten Flug mit eurem Kind gemacht? Als Baby oder auch erst später? Habt ihr Tipps und was habt ihr beim zweiten Flug anders gemacht?

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tzibd@aol.com 17. September 2018 - 8:05

Ich habe selbst noch keine Kinder (aber das ändert sich hoffentlich in wenigen Monaten) aber bin grundsätzlich eher gegen Fliegen mit kleineren Kindern.
Das hat mehrere Gründe: Ich persönlich bin bei Flugreisen immer sehr gestresst und gehe davon aus, dass mein Kind das sicherlich merkt. Planung oder rechtzeitig am Flughafen sein hilft da gar nichts, ich hab einfach eine Art „Reiseparanoia“ die beim Fliegen besonders schlimm ist, weil da gefühlt mehr schief gehen kann.
Die Hauptgründe sind allerdings vollgende:
Fliegen ist teuer. Ich erinnere mich nicht an meine Kindheit im Alter von unter 3 Jahren. Bringt also eine tolle (teure) reise an die sich mein Kind nicht erinnern kann etwas? Ich finde da geht es eher darum in dem Urlaub im Moment Spaß zu haben. Macht es da wirklcih einen Unterschied für das Kind ob es nun am anderen Ende der Welt ist oder nur 5 h Autofahrt entfernt?
Mein wohl entscheidenster Grund ist der Druckausgleich. Ich selbst habe extremste Probleme mit den Ohren beim Fliegen. Es fühlt sich praktisch so an als ob mir jemand ein Messer ins Ohr rammt und noch Stunden später habe ich Probleme zu hören. Dagegen hilft auch nix. Kein Kauen kein Trinken, da muss ich eben durch. Wenn ich nicht wüßte was da los ist, würde ich als Kind schreiend und heulend am Boden liegen und wenn ich dann noch Stunden lang nicht richtig höre ist ja das Drama vorprogrammiert.
Ich selbst bin das erstemal mit 24 Jahren geflogen und habe davor nichts verpasst. Wir hatten tolle Urlaube in ganz Europa erlebt und als Kind war es mir ziemlich wumpe ob es schon wieder „nur“ nach Österreich ging.

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Diana 17. September 2018 - 11:51

Danke für dein langes Feedback. Was sagt der Arzt zu dem Problem mit dem Druckausgleich? Da würde ich ehrlich gesagt auch nicht mehr fliegen, das sind ja sehr schlimme Schmerzen. Ich denke auch, dass es in dem Alter für Kinder egal ist wo sie Urlaub machen und es eher für die Eltern eine schöne Erfahrung ist. Kinder fühlen sich da wohl wo ihre Eltern und würde wie du schon sagst vermutlich überall gerne Urlaub machen.

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Nina 20. September 2018 - 16:05

Obwohl es ja so nahe liegt, hab ich glaube ich noch nie einen Arzt auf meine Druckausgleichprobleme angesprochen. Wär aber Mal ne Idee. Ich glaub zwar nicht, dass so etwas vererbt werden kann, aber mein Papa hat da ähnliche Probleme, daher bin ich mit Kind dann eben extra vorsichtig. Aber da ich noch bis Anfang November schwanger bin, werde ich wohl so schnell auch nicht in ein Flugzeug steigen.

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Eva 13. Februar 2019 - 6:26

Gute Checkliste und ich kann alles unterstreichen! Mein Töchterchen ist schon im zarten Alter von 6 Monaten das erste Mal Langstrecke geflogen, Japan-Deutschland. Und inzwischen regelmäßig immer wieder. Wir sprechen oft von der Reise und das Erklären hilft die Abläufe am Flughafen zu erklären, es macht die Reise auch spannend und obwohl unsere Reise von Tür zu Tür etwa 18 Stunden dauert, macht sie sich wirklich gut. Und gerade bei Langstrecke hilft auch eine Übernachtung in etwa der Mitte der Reise sehr. Oder auch wegen der Zeitverschiebung. Wenn wir beispielsweise nach 16 Stunden in Frankfurt ankommen und es „nur noch“ 2 Stunden bis zu meinen Eltern sind, verbringen wir trotzdem die Nacht noch in Frankfurt: denn wir kommen am späten Nachmittag in Deutschland an, essen etwas, kommen im Hotel zu Ruhe, gehen früh ins Bett und kommen an nächsten Vormittag ausgeruht und gut gelaunt bei meinen Eltern an. Früher sind wir durchgereist, mit dem Ergebnis, dass Töchterchen entweder total übermüdet aufgedreht hat oder auf der letzten Strecke geschlafen hat, dadurch spät aufwachte und etwas ausgeschlafen war und sich ganz schlecht an die deutsche Zeit gewöhnte. Daher ist der Zwischenstop in Frankfurt Gold wert!

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Diana 18. Februar 2019 - 11:31

Vielen lieben Dank Eva für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! Da seid ihr ja schon sehr erfahren was das Fliegen mit Baby und Kleinkind angeht 🙂 18 Stunden von Tür zu Tür ist wirklich lang. Den Hinweis mit dem Zwischenstopp finde ich super hilfreich und danke, dass du diesen mit uns teilst. Wie schön, dass deine Tochter dadurch die Zeitverschiebung und die lange Reise viel besser wegstecken kann.

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