Home Allgemein London 2011 – Teil 6: Death From Above 1979 live in der Brixton Academy

London 2011 – Teil 6: Death From Above 1979 live in der Brixton Academy

by Diana
Nun zum eigentlichen Grund warum wir uns überhaupt auf den Weg nach London gemacht haben: Das Death From Above 1979 Konzert am 07.10.2011 in der Brixton Academy in London!!!

Also ich muss schon sagen, die Location war optisch der Hammer! Wenn man nach oben schaute hatte man das Gefühl man stehe unter freiem rabenschwarzem Nachthimmel. Legendär war aber auch die lange Schlange vor der Garderobe, als die Leute nach dem Konzert wieder ihre Jacken holen wollten. Für einen Garderobenpreis von 2,50 Pfund darf man nämlich keine schlau organisierte Ausgabe erwarten, sondern drei überforderte Mitarbeiter und unzählige Security-Leute, die die Menschenmassen streng in geordnete Bahnen lenkten 😉 
Es gab zwei Vorbands, wobei wir die erste fast komplett verpassten. Die zweite Vorband hieß „The Computers„, die zwar im Publikum einigermaßen Anklang fand, uns aber überhaupt nicht gefiel. Das Death From Above-Konzert an sich war kurz und knackig. Ich war dankbar über meinen erst kurz vor London erstandenen Gehörschutz (Music Save Pro), der super für Konzerte geeignet ist. Es war sehr laut und die Soundqualität eher mittelmäßig. Ich vermute das lag an der Location oder an meinem Platz links vorne vor der Bühne. Joa, viele Lieder haben die beiden vor kurzem erst wieder vereinten Bandmitglieder auch gar nicht, so dass das Konzert nach knapp 1 Stunde bereits sein Ende fand. Die Stunde fühlte sich für meine alten Knochen jedoch an wie mindestens 3 Stunden! Fazit: Ich bin zu alt, zu klein und zu schwach, um bei Konzerten dieser Sorte ganz vorne in der zweiten Reihe (naja, von „Reihe“ kann bei einer sich stets in Bewegung befindenen Menschenmasse wohl kaum noch die Rede sein) zu „stehen“ (haha, „stehen“ ist natürlich auch das falsche Wort). Am nächsten Morgen hatte ich ordentlichen Muskelkater. Mein Mann, der mich heldenhaft vor größeren Blessuren bewahrt hat (ich sage nur: mein Kopf ist auf Ellenbogenhöhe der Durchschnittsgrößen-Männer!) hatte in Mitleidenschaft gezogenes Schuhwerk. Und trotzdem konnte er das ein oder andere Video aufnehmen und Fotos machen (wahrscheinlich weil er die Durchschnittsgröße des Durchschnittsmannes überschreitet). Dafür und für die gute Sicht hat sich die Anstrengung natürlich doch gelohnt.

Und noch eine kleine Anekdote am Rande: Als wir am nächsten Tag in einem Plattenladen stöberten, entdeckte ich im Mülleimer (!!!) ein halb zerrissenes aber durchaus noch rettungswürdiges Death From Above-Konzertplakat! Yes! Was die Leute so alles wegwerfen (bzw. alles aus dem Mülleimer fischen), hehe 😉

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Katii. 24. Oktober 2011 - 19:05

Die Brixton Academy ist eine meiner liebsten Konzert Locations <3. Da fühlt man sich wie in einer Oper aber nicht in einer Konzerthalle so schön wie die Venue ist. Der Sound Links vorne 2te Reihe ist wirklich nciht der beste, das selbe auf der andren seite wo ich schon öfter stand.
Aber es macht trotzdem immer wieder Spaß dort, werd wahrscheinlich im März / April mal wieder ein Konzert dort besuchen 🙂

Liebe Grüße & schönen Abend noch <3

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Celina 25. Oktober 2011 - 10:34

Tolle Bilder! Scheint sich die Reise doch gelohnt zu haben 🙂

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Katii. 26. Oktober 2011 - 12:10

Huhu 🙂
Bitte Bitte :D. Ich war schon vier mal bei Konzerten in der Brixton Academy und für mich war es immer wieder ein tolles Gefühl, das passt einfach alles: Tolle Location + ne gute Band auf der Bühne = ein super Abend 😉 haha. Ne mir macht das in Kombination mit ein paar Tagen London immer wieder Spaß. Im März / April gehe ich wahrscheinlich zu You Me At Six (+ Kids in Glass Houses & Mayday Parde als Support), ob wir aber das aber wirklich machen entscheidet sich erst am Wochenende 😉 Wollten das nämlich noch mit nem andren Konzert was am gleichen Wochenende in London ist kombinieren und das wollten wir am Wochenende wenn wir alle Zeit haben mal genauer anschaun (Flüge, Hotel, usw.) und Planen :).
Ganz Liebe Grüße Kati

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