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Das liest sich doch eh niemand durch – Sind lange Blogartikel out?

by Diana
Sind lange Blogartikel out? Diese Frage beantworten Blogleser bei der Montagsfrage.

Sind lange Blogartikel out? Lange Texte liest sich eh niemand mehr durch. Diesen Eindruck könnte man in Zeiten des Instagram und Snapchat Hypes tatsächlich bekommen. Warum beschäftigt sich manch Blogger mit der Frage: Was ist die optimale Länge von Blogartikeln? Als Antwort bekommt man Sätze zu hören wie: Je mehr Wörter der Blogartikel hat, umso besser rankt er bei Google. Doch haben die Leser überhaupt noch Lust auf lange Blog-Texte? In Zeiten von Instagram und Snapchat, wo sich die Follower lieber Bilder und Videos anschauen bekommt man schnell das Gefühl, dass (lange) Blogbeiträge langsam out sind. Und wozu dann die Mühe wenn es sich eh niemand durchliest?

Instagram, Twitter, Facebook und Snapchat – Bleibt der Blog dabei auf der Strecke?

Man hört manchmal, dass Blogger Traffic Rückgänge haben und ehemalige treue Blogleser auf andere Social Media Kanäle abwandern. Als Blogger nur noch einen Blog zu führen scheint nicht mehr auszureichen. Man muss omni-präsent sein und ständig Output liefern. Sonst geht man unter. Scheint es. Das perfekte Hochglanzbild auf Instagram und das ungeschönte Real-Life auf Snapchat. Bleibt der Blog dabei auf der Strecke?

Wenn lange Texte out sind, lohnt sich ein Blog überhaupt noch? Es gibt ehemalige Blogger die ihren Blog inzwischen komplett aufgegeben haben und nur noch auf Instagram aktiv sind. Es scheint -zumindest aktuell – das lohnendere Medium. Wenn eines knapp ist, dann ist es Zeit. Alle Kanäle regelmäßig zu befüllen kostet Zeit und wer diese nicht hat muss sich auf bestimmte Kanäle fokussieren. Für welche Plattform soll man sich entscheiden?

Sind lange Blogartikel out? Wer liest sich das überhaupt noch durch?

Blog Optimierung erfolgreich Bloggen lange Texte schreiben sinnvoll oder nicht Blogleser Meinungen

Lange Blogtexte: Leserumfrage!

In Zeiten des digitalen Überflusses möchte jeder die gesuchten Informationen so schnell wie möglich bekommen. Einen kompletten Artikel zu einem gesuchten Thema durchlesen oder doch lieber schnell zum Fazit springen? Jetzt mal ehrlich: Welche Beiträge lest ihr komplett Zeile für Zeile durch? Einen ganzen Blogpost zu einem Lippenstift durchlesen oder lieber nur ein schnelles Fazit auf Instagram? Welche Inhalte konsumiert ihr lieber auf Instagram, Facebook oder Snapchat?

Man hört immer, dass man mit seinem Blog Problemlösungen anbieten soll. Dann kommen die Besucher von ganz alleine. Doch ist ein Blog nicht auch viel mehr? Lebt ein Blog nicht auch von der Persönlichkeit des Bloggers? Ich denke Blogs bieten Unterhaltung und Ablenkung auch abseits von Problemlösungen und dienen wie Instagram zur Inpiration. Nicht nur Bilder, auch Texte inspirieren und bieten Denkanstöße. Ob ich mir als Leser oder Follower auf einem Blog oder auf Instagram die Zeit vertreibe hängt von meinen persönlichen Interessen und den Umständen ab. In der Bahn scrolle ich vielleicht lieber durch die neuesten Instagram Bilder und abends auf dem Sofa stöbere ich durch meine Lieblingsblogs. Einfach aus Spaß und um mich inspirieren zu lassen, ganz ohne auf Informationssuche zu sein und Problemlösungen angeboten bekommen zu wollen.

Der selbstgehostete WordPress Blog – unabhängig von gewinnorientierten Firmen

Instagram statt Blogs – sterben Blogs aus? Ich habe mich entschieden mich auf meinen Blog zu konzentrieren. Damit bin ich unabhängig von Facebook Timelines und Instagram Algorithmen und kann selbst bestimmen was meine Leser angezeigt bekommen. Instagram, Facebook & Co möchten Geld verdienen. Und entscheiden, welche meiner Inhalte für meine Follower interessant sein könnte. Hinter allem steckt letztlich die Gewinnmaximierung. Muss man bald auch auf Instagram dafür bezahlen, dass die eigenen Inhalte auch tatsächlich bei allen seinen Followern ankommen? Ich habe von großen Instagrammern gehört, deren Like Zahlen nach dem neuen Algorithmus auf den Stand von vor einigen Jahren gesunken sind und sich wieder mehr auf ihren Blog konzentrieren wollen. Das heißt nicht, dass ich nicht mehr aktiv bin auf den anderen Kanälen. Es ist vielmehr eine Frage der Prioritäten (siehe auch: Ich habe keine Zeit zum Bloggen). Denn wenn die Zeit knapp ist – und das ist sie meistens – dann kann man nicht alle Kanäle mit der gleichen Intensität pflegen.

Montagsfrage: Sind lange Blogartikel out?

Montagsfrage: Sind lange Blogartikel out? Wie lange soll ein Blogpost sein und liest sich das überhaupt noch jemand durch?

Wie seht ihr das? Sind lange Blogartikel out? Was nutzt ihr am liebsten: Instagram, Snapchat oder Blogs? Gibt es bestimmte Themen, die ihr am liebsten auf Blogs lesen wollt? Überfliegt ihr lange Blogtexte meist nur oder lest ihr jede Zeile durch?

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Melanie 20. Juni 2016 - 22:32

Ich lese Reviews selten komplett sondern suche mir die Punkte raus, die mich interessieren. So etwas wie Haltbarkeit, Textur, Farbe etc.. Diese Punkte sollten auch enthalten sein, sonst bringt mit der Post nichts. Ich habe nichts gegen kurze Reviews, es sollte aber eben alles relevante drin sein. Blogartikel mit anderen Schwerpunkten, wie etwas persönliche Themen, Tipps und Themen rund ums Bloggen und Fotografie lese ich schon komplett, sofern mich das Thema interessiert, egal wie lang sie sind.

Ich selbst tue mich unheimlich schwer damit, mich kurz zu fassen. Ich versuche jedoch, die Texte anständig zu gliedern und mit Absätzen so für Ordnung zu sorgen, das diejenigen, die nur bestimmte Fakten interessieren, diese auch schnell finden.

Mir ist auch aufgefallen, dass viele Leser nicht alles durchlesen. Das merkt man spätestens, wenn dann Fragen kommen, deren Antworten eigentlich im Text stehen. Deshalb fasse ich wichtige Punkte am Ende des Artikels oft noch einmal zusammen. Und auch mein neustes Format, Beauty in a Box, soll den Trend zur Vorliebe für kurze Texte bedienen.

Liebe Grüße!
Melanie

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Morris 20. Juni 2016 - 22:43

Ich bin ein Lesejunkie und freue mich immer über etwas längere Texte. Langweilig dürfen sie natürlich auch nicht sein. Bilder schaue ich mir auf Instagram gerne an, aber ich bin der Blog Typ, Instagram läuft nur nebenbei.
Viele Grüße,
Morris

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Sunnivah 20. Juni 2016 - 23:17

Ich bin ja auch der Laber-Schreiber, deswegen Pro 1000+ Wörter! 🙂 Aber wieviele Leseratten es da draußen gibt, die das auch so verschlingen wie ich, frage ich mich auch immer wieder..
da ich aber nur so sein kann, wie ich bin, mache ich das so, wie ich es machen kann. Das ist dann auch deswegen genau MEIN Online-Tagebuch und genau deswegen frage ich mich nie, ob das dann noch mich wiederspiegelt oder ob mich mittlerweile selbst verkauft habe für Followerzahlen und so. Ich schreibe gern für genau solche Lesefreaks wie mich. Punkt. Und ich wußte nicht mal, das google meinen Wortdurchfall sogar gut bewertet 😉

LG

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Kyra 21. Juni 2016 - 0:41

Wenn mich ein Produkt sehr reizt möchte ich gerne so viel wie möglich an Infos bekommen. Gerade bei teuren High-End und Pflegeprodukten ist mir deshalb besonders wichtig, dass sie detailliert reviewt werden. Ich handhabe das bei meinen Reviews selbst so, weshalb sie meist recht umfangreich sind. Ich möchte einfach nichts unerwähnt zu lassen. Welche Infos dann für den Leser relevant sind, kann er ja dann selbst entscheiden.

Deshalb reichen mir ehrlich gesagt ein paar kurze Zeilen als Review bei Instagram nicht aus. Generell ist mir aufgefallen, dass ich bei Instagram nur selten überhaupt den Text unter dem Bild lese. Da muss mich das Bild schon irgendwie besonders berühren oder ein Produkt oder ähnliches abgebildet sein, das mich sehr interessiert. Deshalb finde ich es auch nicht wirklich sinnvoll Produkte bei Instagram zu reviewen und lese Reviews lieber auf dem Blog.

Blogs lese ich allgemein eher wenn ich ausführlichere Informationen suche oder um mich zu entspannen (da lese ich viel lieber Blogs als ein Magazin). Generell ist mir aber aufgefallen, dass ich unheimlich viele Blogs abonniert habe aber nur einen Bruchteil der Beiträge überhaupt durchlese. Das hat aber weniger etwas mit der Länge des Textes als viel mehr mit dem Beitragsthema zu tun. Denn ehrlich gesagt sind für mich viele Posts einfach nicht interessant. Das liegt aber auch einfach an mir, das mich nur sehr spezielle Themen interessieren. Ich kaufe z.B. fast nur noch ausschließlich Colourpop und Mac Produkte und lege Wert auf gute und reizarme Inhaltsstoffe bei Pflegeprodukten (leider werden diese auf Blogs nur sehr oberflächlich reviewt und die meisten machen leider auch kein Foto der Inhaltstoffe oder listen diese auf).

Für mich sind Blog und Instagram zwei völlig unterschiedliche Medien mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die sich jedoch sehr gut ergänzen. Bei Instagram lasse ich mich gerne von hübschen Bildern/Looks inspirieren, oder kurz über Neuigkeiten informieren. Ich nutze es außerdem gerne um mir Swatches anzusehen.

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Sabine 21. Juni 2016 - 7:17

Die Frage habe ich meinen Followern letztens auch bei Snapchat gestellt *g*. Ich finde diese Verwandlung nämlich auch recht intressant. Ich selbst erwische mich auch dabei, Dinge eher schnell bei Snapchat zu zeigen und entweder gar nicht auf meinem Blog zu zeigen oder nur kurz darüber zu schreiben.
Ich selbst lese lieber kurze Berichte oder suche mir bei langen Texten nur Punkte heraus, die mich interessieren.

Lieben Gruß, Sabine

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Penguin Lacquer 21. Juni 2016 - 8:19

Ich hab schon als Kind alles weggelesen, was nicht bei drei auf den Bäumen war. 🙂 Solange ein Text interessant ist, lese ich den auch bis zum Schluss. Wenn ich zum Beispiel eine Review lese (ich meine, es gibt noch sooo viele andere Sorten von Blogposts), dann will ich alles über das Produkt wissen – wirklich ALLES. Und da kann man sich meistens nicht so kurz fassen. 😉

Wenn ich selbst einen Post verfasse, dann mache ich mir keine Gedanken über die Länge. Wenn ich fertig bin, bin ich eben fertig. Ich versuche allerdings, längere Texte mit Bildern aufzulockern. Und ich werde auf gar keinen Fall auf Instagram abwandern und meine beiden Blogs schließen, denn: a) hab ich bei IG nicht die Möglichkeit, meine Bilder richtig zu zeigen – die Qualität wird massiv heruntergeschraubt und man kann ja auch keine Bilder vergrößern. Und b) nutze ich Instagram mit dem Handy und schaffe es einfach nicht, auf diesem Teil so lange Romane zu tippen. Das Tippen am PC ist einfach viel angenehmer. Ich verweise unter jedem IG-Bild auf meinen Blog und wer mehr erfahren will, der liest auch den Post und lässt mir nicht nur ein Like da. Das sind übrigens ungefähr gleich viele wie früher. 🙂

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Anna D 21. Juni 2016 - 8:40

Wenn es nur um den informellen Teil geht (z.B. Temptalia), überfliege ich Blogposts eher um die für mich „wichtigen“ Informationen rauszufiltern. Bei Blogs, die ich gerne mag und deren Personen dahinter mir sympathisch sind, lese ich aber auch alles. Einfach weil es eine Form der Unterhaltung ist. Ich habe momentan einfach keine Zeit um besonders lange Texte aufzusetzen, allerdings heißt das nicht, dass ich sie nicht trotzdem mag. Außerdem habe ich auch ganz klar gemerkt: je mehr mit Mühe und Aufwand geschriebene Posts ich bei Leuten lese, denen ich gerne folge, desto mehr Lust habe ich auch selber aufs Bloggen!

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Schrödingers Katze 21. Juni 2016 - 9:36

Wenn mich ein Thema interessiert lese ich auch ausführlichere Posts, ansonsten überfliege ich gerne mal einen Text, um einpaar Details für mich herauszuziehen oder schnell die Swatches anzuschauen. Das geht bei Videos nicht, weshalb ich auch kaum Beiträge auf Youtube schaue, da fehlt mir die Geduld und Zeit für.

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Andrea 21. Juni 2016 - 9:59

Ich lese gerne lange Artikel, im Normalfall überfliege ich die auch nicht. Bei Instagram schaue ich ab und zu mal rein, aber Texte interessieren mich, ehrlich gesagt, mehr als Fotos. Snapchat kenne ich nur dem Namen nach, ich war noch nie auf der Seite. Videos schaue ich prinzipiell nicht, ich hasse das. Leider gehen immer mehr Blogs dazu über, nur zwei Sätze Einleitung zu posten und dann auf ein Video bei YouTube zu verweisen. Pech gehabt, das schaue ich mir nicht an! Ich muss aber dazu sagen, dass ich meistens abends die neuesten Blogartikel lese. Wenn mein Freund neben mir sitzt und fernsieht oder liest, kommt das nicht so gut, wenn ich plötzlich ein Video brüllen lasse. 😉 Ich habe schon in der Grundschulzeit lieber ein Buch gelesen als ferngesehen, da ist das mit den Texten nur eine logische Konsequenz!

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Anna 21. Juni 2016 - 10:16

Ich schreibe nicht nur selbst (zu lange?) Posts, ich lese auch sehr gerne. Voraussetzung: es ist gut geschrieben und nicht künstlich aufgebläht, um auf die für google erforderliche Länge zu kommen. Was ich nicht mehr lese ist der 10. Bericht über ein Produkt, das gerade überall gehypt wird. Auch klicke ich weiter, wenn ein halbes Dutzend Blogger über ein Event berichtet. Ich lese das einmal, vielleicht auch zweimal… aber dann langt’s mir. 😉

Von daher würde ich nicht generell sagen, dass lange Posts out sind, aber sie dürfen (in meinen Augen) dem Leser keine Zeit stehlen. Sie sollten vielleicht unterhalten, zum Nachdenken anregen oder – ohne tieferen Sinn – auch einfach nur Spaß machen. Dann bieten sie ne Menge mehr, als man es auf Isntagram oder Snapchat findet. Finde ich. 😉

LG Anna

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TiaMel 21. Juni 2016 - 10:23

Auch wenn ich nicht immer kommentiere, lese ich regelmäßig auf deinem Blog und das auch immer bis zum Schluss (:
Lange Texte stören mich persönlich gar nicht und ich lese mir auch gern Blogbeiträge durch, die viel Text haben. Aber ja, ich habe auch das Gefühl, dass lange Blogposts mittlerweile unattraktiv geworden sind. Dass „lange“ Texte oder überhaupt Blogbeiträge nicht richtig oder überhaupt nicht gelesen werden, bemerke ich auch an meinem Blog… Da schreibe ich zB, dass das Produkt gar nicht meins ist, mir dies und jenes nicht gefällt (meist sogar ganz am Ende eines Beitrages) und dann bekomme ich mehrere Kommentare wie: „Das XXXX gefällt mir auch sehr“, „Dann muss ich mir das XXXX auch unbedingt kaufen“ usw. Finde ich jedesmal schade… Trotzdem bin ich lieber meinem Blog treu. Es macht mir einfach viel mehr Spaß. Zwar versuche ich meine Posts von der Textlänge im Rahmen zu halten, doch wenn ich dann mal viel Text geschrieben habe, kürze ich aber auch nicht, ist ja mein Blog 😀
Instagram und Facebook nutze ich zwar auch, aber nur nebenbei, wobei mir dabei Instagram mehr Spaß macht.

Ganz lieber Gruß ♥

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Beauty Mango 21. Juni 2016 - 12:09

Ich lese regelmäßig und täglich Blogs. Für mich wird es dafür nie irgendeinen Ersatz geben. Mich stören lange Texte jetzt nicht sonderlich, allerdings merke ich selbst auch, dass wenn meine Texte länger sind, sie oft einfach nicht gelesen werden. In den Kommentaren tauchen dann z. B. Fragen auf, die ich in meinem Text beantwortet habe. Ich finde es persönlich echt schade, dass heutzutage die meisten einfach lesefaul sind und lieber Youtube schauen bzw. sogar nur noch Bilder gucken.

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Ronjana 21. Juni 2016 - 12:48

Ich habe kein Problem mit langen Blogartikeln und lese sie auch gerne durch, wenn der Content mich wirklich interessiert und sie gut geschrieben sind.
Insgesamt zählt für mich aber Qualität vor Quantität. Bei manchen Mädels hab ich das Gefühl, dass sie um jeden Preis einen ewig langen Artikel produzieren wollen. Wenn in jedem Satz immer wieder dasselbe gesagt wird, nur leicht anders formuliert und das Wort „schön“ zehnmal in einem kurzen Abschnitt auftaucht, dann tut mir das zumindest in den Augen weh. Solche Artikel überfliege ich nur wenn mich der Content wirklich interessiert und bin froh, wenn ich sie wegklicken kann.
Bei Bloggerinnen wie dir, Frau Shopping oder Innen&Außen lese ich meist die ganzen Artikel, weil sie schön zu lesen sind und die Informationsdichte einfach hoch ist.
LG Ronjana

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Moni 21. Juni 2016 - 15:08

Ich bin der Meinung dass der Trend zu kurzen Reviews geht. Lange Texte lese ich mir generell nie komplett durch, da oft um den Brei geschrieben wird. Ich suche mir gezielt die Punkte raus, die ich für relevant halte. Lieber kurz und knackig auf den Punkt gebracht als viel zu viel Input, was eh kein Mensch interessiert

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Moni 21. Juni 2016 - 15:10

Ergänzung: Oft finde ich aussagekräftige Bilder (Swatches, Tragebilder) viel nutzvoller als ein meterlanger Text. Am wichtigstens ist meiner Meinung nach sowieso das Fazit

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Lena 21. Juni 2016 - 15:42

Ich lese Beiträge fast immer vollständig. Überhaupt lese ich jeden Tag alle neuen Beiträge im Dashboard, was glaube ich viele auch nicht mehr machen. Natürlich kostet das ein bisschen Zeit, aber das ist so mein Ritual nach der Arbeit. Ich kommentiere außerdem viel auf anderen Blogs, weil ich den Austausch sehr wichtig finde. Ich selber freue mich ja schließlich auch über Kommentare – so denke ich immer. lg

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Sarah シ 21. Juni 2016 - 19:10

Im Gegenteil, ich verabscheue ‚Reviews‘, die so ca. 3 Sätze enthalten. Was soll ich damit anfangen?
Die Farbnummer des Lippenstifts kann ich selbst googlen.
Ich will doch wissen, ob er gut und lange hält, ob er teuer ist und all sowas.

Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich selbst eine Laberbacke bin in Sachen Text.
In der Kürze liegt die Würze sagt man. Dennoch finde ich den vom Blogger erstellten Teil drum herum enorm wichtig. Denn davon lebt doch ein Blog. Von der Persönlichkeit dahinter. Wie du ja ebenfalls schon angemerkt hast.

Natürlich kann nicht jeder schreiben, das kommt natürlich hinzu.
Wenn ich einen ellenlangen Text lese und aber gefühlt schon nach dem zweiten Absatz einschlafe, dann taugt es nix. Dann such ich mir nen anderen Blog auf dem ich mir die Reviews durchlese. Weils mir eben auch Spaß machen soll.
Ich finde das wichtig.

Also ich bin ‚Anti-Kurzreview‘ auf Instagram oder Facebook. Ich will es ausführlich und authentisch!

Liebe Grüße,
Sarah

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strawberrymouse 22. Juni 2016 - 0:24

Ich bin auch Fan des Wortes und schreibe selbst eher lange Blogbeiträge; natürlich hängt das auch vom Thema ab. Reviews umfassen nicht unbedingt 1000 Wörter, da mag ich es aber auch etwas knackiger. 5 Zeilen und 1000 Bilder (ich mein‘ aus wie vielen Blickwinkel muss ich mir denn wirklich einen Lidschatten angucken?^^) sind allerdings auch nicht meins. Ich paare meine Beiträge gern mit einer kleinen Geschichte und lasse zwei Themen zusammenfließen. Manchmal fürchte ich allerdings schon, dass ich viel zu viel schreibe. Ich selbst lese aber auch gern längere Beiträge – abhängig vom Thema.
Während ich es bei Blogs lieber „länger mag“; finde ich ellenlange Texte bei Instagram eher nervig. Da überfliege ich dann eher. Ein gefälliges Medium ist es schon; ich poste deutlich öfter als ich Blogbeiträge schreibe: es geht natürlich schneller. Trotzdem bleibe ich meinem Blog treu: der ist einfach mein Reich 🙂

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Talasia 22. Juni 2016 - 14:13

Ohja…finde ich auch sehr anstrengend, wenn es zu viele Bilder sind. Wenn dann 5-10x alleine die Verpackung aus den verschiedensten Blickwinkeln fotografiert wird und ich scrolle und scolle, da klicke ich den Blog bein nächsten Mal schon gar nicht mehr an.

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shalely 22. Juni 2016 - 1:44

Oh je, mit einem ganz schlechten Gewissen muss ich zugeben, dass ich zu lange Posts auch nur überfliege. Eigentlich finde ich aber, dass Blogs dazu da sind, ausführlich über Produkte zu berichten. Wenn ich nur ein „finde ich gut“ lesen möchte, gucke ich bei Instagram (und das im Moment sehr selten).

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hautfein 22. Juni 2016 - 9:47

Hallo Diana,

toller Post, der definitiv zum Nachdenken anregt.
Ich lese gern lange Blogbeiträge, besonders nach dem Feierabend gehe ich erstmal meinen Feed durch und lese mir alle neuen Beiträge bei einer Tasse Kaffee durch.
Klar nutze ich auch gerne Instagram, aber das ist eher was für zwischendurch.
Ich selber habe erst seit kurzem einen Blog und habe vorher nur über Instagram gepostet, doch da fehlte mir gerade das Vollumfängliche und Ausführliche. Außerdem kommentiere ich gern auf anderen Blogs, ich freue mich schließlich auch über jeden Kommentar. Und so wächst auch die Community und man kann sich austauschen.
Trotzdem denke ich, dass viele nur noch auf Instagram oder änlichen Plattformen unterwegs sind und eher weniger auf Blogs stöbern, dass mache ich zum Beispiel unglaublich gern.

Liebe Grüße,
hautfein
von http://hautfein.blogspot.com/

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Evy 22. Juni 2016 - 11:58

Um Die Schlussfrage zu beantworten: Nein, ich habe nicht alle 689 Wörter gelesen, weil ich denke, dass das zwei eigenständige Fragen sind (oder mehr): Lest ihr gern lange Blogposts? und Wird Insta den Blogs vorgezogen, weil es kürzer ist? Möchten Leser Informationen kurz oder lang präsentiert haben? Und da mich Insta nur wenig interessiert, habe ich nur den halben Text gründlich gelesen 🙂

Ich finde die Frage schwierig zu beantworten, wie viele, weil ich gern lang schreibe, aber lange Texte nicht gern lese. Es gibt Texte, die sind so gut geschrieben, dass ich nicht merke, wie lang sie sind. Andere schleppen sich über das Papier. Der Tonfall das Autor ist mir sehr wichtig – wenn ich in den ersten zwei Absätzen das Gefühl habe, dass relevante Infos drin sind und wenn mir der Mensch sympatisch ist, lese ich die folgenden Zeilen gründlich. Wenn ich merke, dass das nicht mein Stil ist, überfliege ich. Im besten Fall 🙂

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Talasia 22. Juni 2016 - 14:11

Also ich war ehrlich gesagt noch nie ein Fan von sehr langen Blogbeiträgen. Es kommt ab und an vor, dass ich mir welche wirklich ganz durchlese, weil es mich grad sehr interessiert. Wenn ich mir aber ein Produkt oder ein AMU anschaue, dann suche ich nur nach Stichpunkten. Und wenn bei AMUs dann noch beschrieben wird „ich trage erst Lidschatten xy auf, verblende dann, ziehe dann den Eyeliner“ usw. da habe ich einfach auch gar nicht das Bedürfnis das durchzulesen.
Und ich für meinen Teil schreibe auch keine sonderlich langen Artikel, da meine Beiträge sich meist auf Looks beziehen und da ich ganz ehrlich auch nicht so das Händchen dafür habe lange Texte auszuschmücken.
Seltsam finde ich es auch auf Rezepteblogs, wenn da erstmal eine ellenlange Story zwischen den ganzen Food Bildern steht und man dann am Ende endlich mal das Rezept findet, das ist dann auch nicht so meins, aber soll natürlich jeder so machen dürfen, wie er mag =)
Naja und Problemlösungen auf dem Blog anbieten, da kommt es wieder zu dem Punkt dass ich hauptsächlich Looks zeige bzw. die Produkte dazu vorstelle, da passt das für meinen Blog nicht. Und an Guides, wie man es denn am besten machen sollte um möglichst viel Erfolg zu haben, daran habe ich eh kein Interesse, denn das ist nicht mein Ziel.

Zum schnellen gucken und Inspirationen schauen,gucke ich auch total gerne auf Instagram. Aber um etwas über Produkte rauszufinden, an denen ich Interesse habe, finde ich das Medium nicht so geeignet. Da ist mir die gute alte Suche über Google dann lieber, die mich zu passenden Beiträgen bringt. Klar kann man auf Insta auch über Hashtags suchen, aber die meisten Leute nutzen sie dann doch nicht so genau, dass ich genau das Produkt finde, was ich suche. Also eher nicht so optimal.

Für mich ist es aber deutlich angenehmer auf Blogs zu stöbern, weil ich das am PC mache. Ich finde die Nutzung viel angenehmer. Vom rumscrollen am Handy kriege ich wirklich sehr schnell Schmerzen in Fingern und Handgelenken und ich höre dann meist recht schnell auf. Ist eine Sache, die bei mir die Handynutzung einschränkt ^^ (Sehnenscheidenentzündung lässt grüßen)

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Conny 22. Juni 2016 - 14:24

Ich mag es, wenn sich Leute mir ihrem Blog Mühe geben und irgendwie zählt da auch dazu, dass man viele wichtige Informationen für den Leser mit verwertet. Dennoch lese auch ich mehrheitlich kurze Blogartikel lieber, einfach weil ich so viele Blogs verfolgt habe, dass ich sonst nie fertig werden würde. Das Ironische ist, dass ich selbst ja gern Posts mit langen Texten verfasse, um möglichst viele Informationen unter zu bringen und auch Spaß am Schreiben habe und mir da natürlich auch wünsche, dass diese gelesen werden…
Ich glaube aber, dass sie wirklich weniger gelesen werden. Viele suchen sich nur einzelne Infos raus, manche gucken sich nur die Fotos an. Oft verraten sich Leser und kommentieren mit Fragen, die im Text schon beantwortet wurden. Es gibt Ausnahmen, klar, aber in einer Onlinewelt, in der alles so schnelllebig ist und Informationen innerhalb von Sekunden zu bekommen sind, will keiner mehr 10min an einem Text hängen. Ist bei Youtube ja auch so. Die wenigsten mögen noch 30min Videos. Alle wollen lieber Zeit sparen und gucken sich nur noch 5-10min Videos an. Ich denke, dass das in Zukunft nur noch Extremer wird.

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Dani 27. Juni 2016 - 7:47

Ich mache es abhängig davon, worum es im mBeitrag wirklich geht und wonach ich in diesem Moment suche. Pflege ist z.B. ausführlicher zu erklären als ein Lippenstift. Da mag ich Nahaufnahmen von Lippen, da sie schnell zeigen, ob er was für mich wäre (sehe ich da Hautschüppchen betont = nix für mich usw.). Grundsätzlich ist es eher davon abhängig wie sehr mich das Produkt / Thema in dem Moment interessiert. Mag ich eine Marke nicht, kann der Beitrag noch so gut sein, ich würde ihn nicht lesen. Bei aufwendigen AMUs schaue ich mir oft nur die Bilder an, denn nachmachen würde ich es soweiso nie.

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Ramona 27. Juni 2016 - 8:24

Ich finde es kommt immer stark auf das Thema an. Bei Reviews z.B. lese ich mir gerne längere Texte durch, denn ich möchte möglichst viele Informationen über das Produkt einholen. Auf manchen Blogs ist mir schon aufgefallen dass eine „Review“ aus zwei, drei Sätzen besteht, nicht mal Swatches oder sonstige wichtige Informationen enthält…. ein „Super Produkt, unbedingt kaufen…“ reicht in meinen Augen in den meisten Fällen eben nicht aus 😉 Bei AMus oder NOTD, Outfits oder so schau ich mir meistens nur Bilder an… da brauche ich keine ellenlangen Texte

Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche
Ramona

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Virginie 27. Juni 2016 - 10:06

Ich muss ehrlich zugeben, ich lese deutlich weniger Beautyblogs. Aber auch Instagram besuche ich in Gegensatz zu früher nur noch selten. Wenn ich etwas zu Kosmetik und Co. suche, suche ich gezielt danach und lese mir dann den Artikel auch meist komplett durch. Inhaltsstoffe und Versprechungen der Verpackung ignoriere ich meist, mich interessiert ja die Meinung des Bloggers, der ich meist (blind^^) vertraue.
Anfangs sträubte ich mich vehement gegen Snapchat, jetzt schaue ich es wirklich gern und klicke mich ins Leben verschiedener Blogger und Freunde. Aber allen folgen möchte ich wirklich nicht, einigen musste ich auf Grund ihrer Art im „realen Leben“ entfolgen.^^
Als Volontärin überspringe ich häufig die 0-8-15-Einleitung und scrolle direkt zum interessanten Teil, das spart Zeit und man hat am Ende auch nichts wesentliches verpasst.
Alles in allem sind wir vermutlich alle ein wenig fauler geworden, einfach wegen der neuen, kurz und knappen Möglichkeiten.
Was ich allerdings ausnahmslos immer und sehr gern ausführlich lese, sind Kolumnen und persönliche Posts. In diesen Texten steckt meist so viel Herzblut und Charakter des Bloggers, das schätze ich sehr!
Nichtsdestotrotz würde ich Reviews über Produkte und Neuerungen nicht missen wollen! Den PR-Firmen glaube ich schon lange nicht mehr, die Versprechen sind eh meist gleich. Da haben Blogger ein ganz anderes Vertrauensverhältnis. 🙂
Aber das ist nur meine kleine, unbedeutende Meinung ;D

Liebe Grüße, Virginie

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Rena 4. Juli 2016 - 18:36

Der Trend ist auch auf Meinungsportalen zu sehen. Waren die Reviews oftmals halbe Romane, wird mittlerweile nur noch das wichtigste niedergeschrieben. Ehrlich gesagt schreibe ich persönlich jedoch längere Berichte, verweise mit Überschriften jedoch auf das wesentliche. So kann jeder die Informationen, die einen selber interessieren, leichter filtern.

Schade ist jedoch, dass die „Arbeit“ so auf der Strecke bleibt. Aber: Man kann es nicht jedem recht machen, oder wie war das?

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Blondie 12. Juli 2016 - 11:10

Nun ja, es kommt auf den jeweiligen Artikel an. Generell würde ich sagen, dass ich mir schon alles, was mich interessiert, komplett durchlese. Beiträge, bei denen ich von vornherein weiß, dass sie mich nicht interessieren (zB der vierte Eventbericht zu Event XY), klicke ich gar nicht erst an.
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn ein Artikel sehr viel Text enthält, da meiner Meinung nach dann auch mehr Persönlichkeit einfließt. Reden wir jetzt aber zB nur über ein AMU, finde ich viele Worte eigentlich überflüssig. Was willst du denn dazu groß sagen, das auch wirklich gehaltvoll ist? Oder wenn in Reviews in einem ellenlangen Absatz die Verpackung beschrieben wird – danke, aber das kann ich ja auf dem Foto sehen.
Dagegen finde ich viel Text bei Instagram absolut nervig und lese mir eine „Kurzreview“ unter einem Bild eigentlich nie durch. Dafür sind für mich einfach Blogs da und das wird sich auch nicht ändern. Denn bei Instagram ist es ja wirklich ein schmaler Grat, wenn du wirklich was zu dem Produkt schreiben wilst: entweder du knallst eben einen ellenlangen Text hin, den niemand lesen will oder du schreibst einfach nur „Oh schön, mag ich voooooll gerne!“ – und damit ist auch niemandem geholfen.
Ich sehe die Verschiebung komplett nach Instagram auch, verstehen kann ich sie aber absolut nicht. Ich persönlich werde jedenfalls weitermachen wie bisher…

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Susanne 6. Oktober 2016 - 16:07

Ich glaube auch dass langen Text zu lesen immer uninteressanter wird ….leider. Lieber nur Bilder schauen ist anscheinen das was die Masse möchte. Eine Entwicklung die echt schade ist ….

Reply
Tabea 6. August 2017 - 11:01

Also erst mal: Toller Post und tolles Thema!

Ich selbst liebe gerade die Persönlichkeit, die in Blogposts steckt und lese abends zur Entspannung gerne lange Texte komplett. Gerade Problem lösende Blogs surfe ich eher dann an, wenn ich eben ein Problem habe und Google mir dann den Blog ausspuckt, Leser werde ich eher bei inspirierenden Leuten.

Social Media war aber eh nie meine Welt und ich schreibe einfach lieber lange Posts auf meinem Blog, auch wenn das eben keine Massen anzieht und ich daher meinen Blog nicht monetarisieren kann.

Liebe Grüße

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