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Für die Zukunft der Kinder vorsorgen: Sparen für Kinder – Was lohnt sich wirklich als langfristige Geldanlage?

by Diana
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Finanzielle Vorsorge Kinder

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Als vor sechs Jahren unsere Tochter zur Welt kam, veränderte sie unser Leben. Sie lässt uns viele alltägliche und besondere Momente wieder durch Kinderaugen sehen. Im Dezember ist sie sechs Jahre alt geworden und zeigte uns mal wieder, wie schnell die Zeit vergeht. Wie wichtig es ist, die kleinen Momente im Alltag als Familie zu genießen. Und da wir wie alle Eltern nur das Beste für unser Kind möchten, haben wir überlegt, wie wir am besten finanziell für ihre Zukunft vorsorgen können. Denn schneller als wir uns versehen wird sie groß sein und ihre eigenen Wege gehen. Wie andere Eltern auch stellten wir uns die Frage: „Wie können wir das Geld für unsere Kinder langfristig am sinnvollsten anlegen?“. Lohnt sich heutzutage noch ein Sparbuch oder gibt es bessere Alternativen?

Unseren Kindern den bestmöglichen Start für die Zukunft mitgeben

Wir Eltern wünschen uns für unsere Kinder eine unbeschwerte Zukunft. Doch als Mutter blicke ich mit etwas Sorge in die Zukunft meiner Tochter. Wenn man den Aussagen von Zukunftsforschern glauben kann, dann werden unsere Kinder nicht nur mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert werden, sondern auch der Arbeitsmarkt wird anders aussehen als Heute. Es wird vermutlich schwieriger sein den Wohlstand zu erreichen, den wir heute haben.

Wie viel Geld sparen für Kinder Tipps für Eltern

Für die Zukunft der Kinder vorsorgen

Daher haben wir entschieden, für ihre Zukunft zu sparen und uns nach Geldanlagen für Kinder informiert. Denn uns geht es heute gut und es fehlt unserer Tochter an nichts. Uns ist es finanziell möglich monatlich einen kleinen Betrag für sie zu sparen für ihren Führerschein, ein Auto, die erste eigene Wohnung, Studium oder Ausbildung.  Ein kleines Startkapital für ihre Zukunft.

Wir halten dies für sinnvoller als das Geld für überflüssige Dinge auszugeben, die wir gar nicht wirklich brauchen. Und wenn die Großeltern zu Weihnachten oder Geburtstag Geld geben, um Geschenke zu kaufen, legen wir einen Teil davon an. Natürlich kommt auch etwas in ihre Spardose, damit sie sich kurzfristige Wünsche erfüllen kann. Und auch auf ihr Taschengeld hat sie jederzeit Zugriff, um das „Sparen“ und den Umgang mit Geld zu lernen. Doch ein Teil des Geldes legen wir langfristig und regelmäßig in Wertpapier-Fonds an, da dies für die finanzielle Vorsorge für Kinder am sinnvollsten ist.

Sparen für Kinder: Warum ein Sparbuch langfristig nichts mehr bringt

Möchten Eltern oder Großeltern das Geld für ihre Kinder und Enkelkinder langfristig anlegen, sollten sie am besten frühzeitig mit dem regelmäßigem Sparen beginnen. Doch sinnvoll für Kinder vorsorgen sieht heute anders aus als noch vor ein paar Jahrzehnten. Als ich ein Kind war, kam mein Erspartes auf mein Sparbuch. Doch heute „frisst“ die Inflation unser Gespartes auf. Sparbücher und Tagesgeld sind aktuell wegen des niedrigen Zinsniveaus einfach nicht mehr lohnenswert. Tagesgeldkonten sind zwar sicher und wurden früher für langfristige Geldanlagen empfohlen, doch es gibt inzwischen kaum noch Zinsen. Durch die Inflation verliert das Geld also stetig an Wert, wenn es nicht sinnvoll angelegt wird.

Die Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest empfehlen Wertpapiersparen als die Möglichkeit für Kinder langfristig Geld anzulegen, denn auf lange Sicht sind Aktien die ertragsstärkste Anlageform. Als ich vor einigen Jahren für mich selbst ein Depot eröffnet und begonnen habe in ETF-Sparpläne zu investieren, habe ich auch für meine Tochter ein Depot eröffnet. Seitdem spare ich monatlich einen kleinen Betrag für sie.

Die Vorteile von Wertpapieren als langfristige Anlageform

Doch wie sicher sind Aktien? Spekulationen mit Einzelaktien, Währungen und Rohstoffen sind sehr risikoreich. Deshalb solle man auf Fonds setzen, denn diese bringen zwar etwas weniger Rendite, sind durch die Diversifizierung jedoch deutlich weniger risikoreich.

Je länger der Anlagehorizont, desto geringer die Gefahr, mit Aktien Verluste zu erleiden. Die Statistik des Deutschen Aktieninstituts zeigt: Mit einem Dax-Indexfonds erlitten Anleger in den vergangenen fünf Jahrzehnten noch nie Verluste, wenn sie ihn länger als zwölf Jahre behielten. Auf Sicht von 50 Jahren erzielten Anleger mit deutschen Standardwerten stets eine Rendite von 6-8% pro Jahr. Fonds zahlen sich also eigentlich immer aus, wenn man lange genug dabeibleibt (Quelle).

Bei den Fonds werden aktive und passive Fonds (auch ETFs genannt) unterschieden. Bei aktiven Fonds wählt ein Fondsmanager händisch einzelne Aktien aus und kauft sie ein und man investiert dann in seine Auswahl. Bei einem passiven Fonds oder ETF hingegen wird ein kompletter Index, wie z.B. der DAX 1:1 nachgebildet. Steigt der Dax um 2%, steigt auch der Dax-ETF um 2%.

So konnte man beispielsweise bei einem Anlagezeitraum von 20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 8,7 Prozent im Jahr auf das angelegte Geld erwirtschaften. Im schlechtesten Fall lag die jährliche Rendite bei 3,3 Prozent, im besten bei 15,2 Prozent (Quelle: Deutsches Aktieninstitut e.V. 2021).

Hier eine kleine Beispielrechnung bei einem monatlichen Sparplan von 25 Euro über 20 Jahre:

ETF Sparplan Rendite Vorteile 20 Jahre

*abzüglich Verkaufsgebühren und Abgeltungssteuer, sofern der Zinsfreibetrag ausgeschöpft ist

Soll das Geld also auf lange Sicht angelegt werden, müssen Anleger bei kurz-und mittelfristigen Kursschwankungen nicht nervös werden.

Das Baby WertpapierSparen der Commerzbank

Möchten Eltern oder Großeltern regelmäßig für das Kind sparen, lohnt es sich einen Fondssparplan anzulegen statt eine Einmalanlage. Bei einem Sparplan muss man sich auf bestimmte Fonds festlegen und zahlt dann dort monatlich einen fest definierten Betrag (z.B. 25 Euro) ein. Die Gewinne können automatisch wieder investiert werden. ETF-Sparpläne sind für Einsteiger ideal, denn sie bilden einen ganz bestimmten Index nach und sind damit recht sicher. Sie erzielen dennoch gute Renditen und die Gebühren beim Kauf und Verkauf sind gering.

Bei der Wahl eines Depot-Anbieters sind besonders Direktbanken empfehlenswert. Denn sie bieten in der Regel Depots ohne Kontoführungsgebühren und sehr niedrigen Transaktionsgebühren an.

Für alle Eltern, die langfristig regelmäßig für ihre Kinder sparen möchten, gibt es mit dem Baby WertpapierSparen der Commerzbank ein ganz besonderes Angebot. Bei dem Depot handelt es sich um das JuniorDepot der Comdirect, einer der führenden Direktbanken am Markt, eine Marke der Commerzbank. Ich selbst bin schon seit über zehn Jahren Kundin bei der Comdirect und war bisher immer sehr zufrieden. Das Baby WertpapierSparen lohnt sich nicht nur für Babys – auch ältere Kinder oder Geschwisterkinder profitieren bis zum 18. Lebensjahr von der Geldanlage.

Das Besondere am JuniorDepot der Comdirect: Das regelmäßige Besparen ausgewählter Fonds ist 5 Jahre lang kostenlos und schon ab einem geringen Sparbetrag von 25 € im Monat möglich. Es werden fünf attraktive Fonds bzw. ETFs zur Auswahl gestellt, bei denen fünf Jahre lang kein Ausgabeaufschlag (Kaufkosten) oder Ordergebühren entstehen. Kaufkosten bei Fonds liegen typischer Weise bei 5 % der Kaufkosten. Kauft man zum Beispiel für 50 Euro monatlich Fonds, spart man so im Jahr etwa 30 Euro an Kosten, die den Gewinn geschmälert hätten.

Das Depot kann ganz bequem und einfach digital von zu Hause aus eröffnet werden und zu Weihnachten gibt es ein Geschenk nach Wahl für euer Kind gratis dazu.

Hier findet ihr mehr Infos zum Baby WertpapierSparen der Commerzbank.

Weihnachtsaktion bis 31.12.2021: Ein gratis Geschenk für eure Kinder erhalten

Es gibt gerade eine tolle Weihnachtsaktion bis Ende des Jahres, so dass sich die Depot-Eröffnung nochmal zusätzlich lohnt. Denn alle Eltern, die bis zum 31.12.2021 ein JuniorDepot bei der comdirect für ihr Kind eröffnen, erhalten wahlweise als Geschenk eine große LEGO DUPLO Steinebox oder eine EICHHORN Spiel-Werkbank aus Holz.

Hier nochmal die Vorteile auf einen Blick:

  • Kostenloses Depot z.B. bei monatlicher Einzahlung in einen Wertpapiersparplan
  • 5 Jahre kostenloses Besparen ausgewählter Fonds oder ETFs bereits ab 25 Euro monatlich möglich
  • Digital, einfach und bequem von zu Hause aus eröffnen
  • Weihnachtsaktion bis 31.12.2021: Wahl zwischen einer Lego Duplo Steinebox oder einer Eichhorn Werkbank gratis

Hier geht es zur Aktion!

Fazit: Schon ab einem kleinen monatlichen Sparbetrag können Eltern langfristig Geld für ihre Kinder anlegen

Das klassische Kinder-Sparbuch mag zwar unkompliziert sein, doch in Zeiten von Niedrigzinsen und Inflation hat es ausgedient und lohnt sich nicht mehr zum langfristigen Kapitalaufbau. Das Geld auf dem Sparbuch würde über die Jahre stetig an Wert verlieren. Auch Tagesgeld lohnt sich aktuell wegen der niedrigen Zinsen nicht mehr. Ein Wertpapiersparplan bietet hier deutlich höhere Renditen ohne an Flexibilität einzubüßen, denn Rhythmus und Höhe der Sparraten können jederzeit angepasst werden.

Mit dem JuniorDepot der Comdirect lohnen sich schon geringe monatliche Sparraten von 25 Euro für langfristige Wertpapier-Anlagen. Möchten die Großeltern oder andere Personen unabhängig von den definierten Sparraten ebenfalls Geld für das Kind sparen, können sie den Betrag ganz einfach auf das Verrechnungskonto überweisen und so ihren Beitrag zum Sparen für das Kind leisten.

Ich spare nicht nur für mich selbst regelmäßig in einen ETF-Sparplan, sondern auch für meine Tochter, denn ich möchte ihr später ein Startkapital für ihre Zukunft mitgeben und ihr den Start ins Leben erleichtern. Unsere Kinder werden sicherlich mit vielen Herausforderungen konfrontiert sein – sei es der Klimawandel oder die sich verändernde Arbeitswelt – und es gibt mir ein gutes Gefühl, finanziell für ihre Zukunft vorzusorgen.

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Für die Zukunft der Kinder vorsorgen

Spart ihr regelmäßig Geld für eure Kinder? Wenn ja, wo legt ihr das Geld an? Kanntet ihr die Vorteile von ETF-Sparplänen bereits?

12 comments

12 comments

Renate 27. Dezember 2021 - 16:49

Zu meiner Zeit hätte niemand solche Tipps gebraucht. Und niemand hätte je für möglich gehalten, dass ein Sparbuch ziemlich sinnfrei sein könnte. Wir leben echt in krassen Zeiten. Deine Tipps sind heute wirklich sehr hilfreich. Wer hätte das gedacht? Dank Dir.
LG Renate von Trippics

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Diana 4. Januar 2022 - 17:28

Sehr gerne! Ja man muss inzwischen wirklich hinterfragen was sich noch lohnt, damit das Geld nicht stetig an Wert verliert und die Geldanlage langfristig auch wirklich was bringt 🙂

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Jana 27. Dezember 2021 - 19:16

Bei mir waren es zwar nicht 25 Euro monatlich, aber ich hatte kurz nach der Geburt meiner Tochter auch Geld angelegt, was nächstes Jahr im November ausgezahlt wird! Darauf freut sie sich schon, als frische Studentin mit Auto unterm Hintern 🙂 Ich würde das auf jeden Fall allen Eltern empfehlen! Die Kinder werden es Euch später danken!

Liebe Grüße
Jana

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Diana 27. Dezember 2021 - 19:30

Das klingt super! Danke für deine Erfahrungen 🙂 Da wird sich deine Tochter sehr freuen 🙂

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Mo 27. Dezember 2021 - 20:08

Liebe Diana,

wir haben auch einen Wertpapiersparplan für unser Kind gemacht. Wir haben uns damals gut beraten lassen, ein Sparbuch kam für uns auch nicht in Frage. Da sich ja immer mal wieder Dinge da ändern versuche ich mich in dem Bereich auch weiter zu informieren.

Liebe Grüße
Mo

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Diana 4. Januar 2022 - 17:29

Das find ich ja super, das ihr euch regelmäßig informiert und euch auch für einen Wertpapiersparplan entschieden habt 🙂

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STADT LAND WELTentdecker 27. Dezember 2021 - 21:47

Liebe Diana,
ich hatte als Kind immer ein Sparbuch und fand es spannend, Geld zur Bank zu bringen und zuzusehen, wie es sich „vermehrt“. Schade, dass es das heute quasi nicht mehr macht. 😉
Danke für die wertvollen Tipps, wie man dennoch sinnvoll Geld anlegen kann.
Herzliche Grüße
Anja von STADT LAND WELTentdecker

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Diana 4. Januar 2022 - 20:09

Sehr gerne, freut mich, dass dir meine Tipps gefallen haben.

Liebe Grüße, Diana

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Miriam 27. Dezember 2021 - 22:59

Liebe Diana,
Als ich selbst ein Kind war, hatte ich auch Sparbuch, dazu Bausparvertrag und Lebensversicherung als Geldanlagen. Aber heute lohnt sich das ja wirklich nicht mehr. Im Januar werde ich wieder Patentante, da werde ich mich mal weiter zu Wertpapieranlagen einlesen.
Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

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Diana 4. Januar 2022 - 20:11

Oh wie schön! Das finde ich super, dass du dir als Patentante solche Gedanken um dein (zukünftiges) Patenkind machst 🙂

Liebe Grüße,
Diana

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Barbara 5. Januar 2022 - 19:53

Ein sehr wichtiges Thema welches du hier beleuchtest. Dein Beitrag finde ich sehr hilfreich, werde mich bestimmt noch genauer einlesen da wir auch gerne sinnvoll Geld anlegen möchten für unsere Tochter.

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Katja 6. Januar 2022 - 16:41

Wir sind uns sicher alle einig, Sparbücher machen leider wirklich keinen Sinn mehr.
Ich mag Sparpläne, in die man auch immer spontan etwas einzahlen kann. Weihnachten, Geburtstag,… sind dann perfekte Anlässe. Denn irgendwann braucht kein Kind noch fünf weitere Spielsachen und dann sind auch Großeltern und Co froh über solche Anlagen.

Liebe Grüße, Katja

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