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Montagsfrage #13: Impressumspflicht für Blogs – Haltet ihr euch daran?

by Diana

Wie gewohnt gibt es am ersten Montag im neuen Monat eine neue Montagsfrage. Letztes mal wollte ich von euch wissen, wie wichtig euch das Design eines Blogs ist und es gab wieder viele spannende Antworten. Das Thema für die aktuelle Umfrage stammt von Winzieee, die gerne wissen möchte, wer von euch sich auf seinem Blog wirklich an die Impressumspflicht hält.

 

Die Gesetzeslage: Impressumspflicht gilt auch für Blogs
Gibt man „Impressumspflicht“ und „Blog“ bei Google ein, erhält man zahlreiche Informationen zum Thema und man gelangt immer zur gleichen Schlussfolgerung: Auch Blogs müssen laut Gesetz ein Impressum angeben, außer sie sind rein privater Natur. „Privat“ ist ein Blog allerdings nur dann, wenn sichergestellt werden kann, dass der Blog nur für Personen aus dem eigenen Umfeld zugänglich ist (z.B. durch ein Passwort geschützt). Sobald Dritte den Blog einsehen können, muss ein Impressum angegeben werden. Denn Blogs fallen laut § 55 Abs. 2 RStV unter Telemedien mit journalistischem / redaktionellem Inhalt, wofür bereits periodisch erscheinende Inhalte ausreichen. Ob mit dem Blog Geld verdient wird, ist dabei unbedeutend.
Also muss man auch als Blogger die laut Telemediengesetz geforderten Angaben für Webseiten machen: Namen und Anschrift. Eine Telefonnummer ist dabei nicht zwingend notwendig. Hier gibt es nämlich unterschiedliche Gerichtsurteile und es wird im Allgemeinen die Meinung vertreten, dass eine Faxnummer oder ein Kontaktformular ausreichend ist. Auch das verwenden von Bildern ist im Impressum nicht gestattet, da die Barrierefreiheit nicht gewährleistet ist und Blinde keinen Zugang zu den Informationen haben. [Alle Angaben beruhen auf meiner eigenen Recherche und sind ohne Gewähr]
Bei e-Recht24.de gibt es zum Beispiel einen kostenlosen Impressum-Generator, der auch einen Disclaimer für Facebookseiten, Twitter, Google Analytics und Google+ enthält.
Edit: Antwort auf eure Fragen
  • Da in den Kommentaren die Frage aufkam, ob man es verhindern kann, dass der Name und die Adresse über Suchmaschinen gefunden wird: Bei Kalter Kaffee gibt es ein hilfreiches Tutorial, wie man dies verhindern kann.
  • Solltet ihr auch eine Facebook Seite für euren Blog haben, dann müsst ihr auch dort ein Impressum einfügen. Hier hatte ich euch darüber informiert inklusive einer kleinen Anleitung.
  • Eine Angabe des Postfachs oder der Packstation reicht nicht aus. Die Rechtslage könnt ihr hier noch einmal nachlesen.
Montagsfrage #13: Impressumspflicht für Blogs – Haltet ihr euch daran?
Gesetzlich ist das Impressum auf dem eigenen Blog also vorgeschrieben. Doch haltet ihr euch auf eurem Blog wirklich daran und habt euer Impressum korrekt eingefügt? Oder habt ihr trotz Kenntnis der Rechtslage das Impressum nur teilweise korrekt oder unvollständig angegeben oder die Adresse als Bild eingefügt? Fühlt ihr euch unwohl damit, dass eure Adresse öffentlich für jeden sichtbar im Internet steht oder habt ihr damit kein Problem? Geht ihr vielleicht sogar ganz bewusst das Risiko einer eventuellen Abmahnung ein und verzichtet komplett auf ein Impressum? Wenn ja, Was sind die Gründe hierfür? Habt ihr schon negative Erfahrungen damit gemacht, dass ihr eurer Anschrift auf eurem Blog stehen habt oder wurde schon einmal jemand von euch wegen eines fehlenden Impressums abgemahnt? Gibt es vielleicht einige unter euch, die von der Impressumspflicht bisher gar nichts wussten?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und bedanke mich schon einmal für eure Teilnahme!

 

Du hast mehr zu sagen als ein Klick?

Kommentar
Wenn ihr nicht nur per Klick abstimmen, sondern auch ein paar Worte zum Thema kundtun möchtet, könnt ihr dies natürlich jederzeit per Kommentar tun. Ich werde im Ergebnisbericht einige eurer Kommentare mit einfließen lassen und auf die Kommentatoren, die im Ergebnisbericht zitiert werden, natürlich auch verlinken.
Blogbeitrag
Wenn ihr einen Blog habt und dort gerne über eure Meinung zum Thema schreiben möchtet, könnt ihr mir den Link zu diesem Blogbeitrag unten als Kommentar mitteilen. Bitte verlinkt in eurem Blogbeitrag auf die aktuelle Montagsfrage. Der Banner darf natürlich verwendet werden. Ich werde alle Beiträge zur aktuellen Montagsfrage im Ergebnisbericht verlinken. So geht eure Meinung zum Thema nicht unter und alle, die mehr darüber lesen möchten, können eure Beiträge durchstöbern.

Die Ergebnisse der bisherigen Montagsfragen im Überblick:





Ihr habt drei Wochen Zeit an der Umfrage teilzunehmen. Das Ergebnis gibt es am 25. März hier auf dem Blog!
Edit: Hier gibt es das Ergebnis!

45 comments

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Bella Snow 4. März 2013 - 19:05

Ich hatte ganz am Anfang des Blogs auch keines, da ich das noch nicht so ernst genommen hatte. Mittlerweile habe ich mich allerdings in der Materie eingelesen und nehme den Blog allgemein etwas ernster und versuche sehr seriös aufzutreten. Der Blog repräsentiert letztendlich mich und ich möchte nicht, dass ich dort in ein falsches Licht gerückt werde. Meiner Meinung nach ist es schwer als seriöser Blogger angesehen zu werden wenn man sich noch nicht mal an solche einfachen Regeln hält.

Ich verstehe heute nur zum Teil warum man kein richtiges Impressum angibt. Was haben diese Leute, die keins haben wollen zu verbergen? Wovor haben sie Angst? Wenn es die Angst vor Bekannten/Kollegen/Arbeitgeber ist, die den Blog nicht finden sollen, dann kann man das Impessum für Google unsichtbar machen lassen, indem man einen HTML Code einbaut der das Impressum für Google ausblendet.

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Mia 4. März 2013 - 19:43

Ich kann dem Kommentar von Bella Snow nur beipflichten. Ich hatte zu Anfangszeiten kein Impressum, da ich einfach auch nicht ausreichend informiert war. Aber aufgrund der Gesetzeslage ist es nun mal Pflicht und darum habe ich auch ein vollständiges Impressum.
Erst hatte ich auch kein so gutes Gefühl, aber da man das Ipressum ja ganz einfach aus Suchmaschinen raushalten kann, ist es ok für mich. Auch zu Zeiten, als ich noch keine Daten angegeben hatte, habe ich auch nur über Dinge gebloggt, die ich im Zweifelsfall auch vor Kollegen oder Vorgesetzten vertreten kann.
Ich kann völlig nachvollziehen, dass man nicht per Google & Co. über die Suche gefunden werden möchte, aber da dies ja einfach verhindert werden kann, verstehe ich auch nicht, warum man kein Impressum angibt. Ich würde keine Abmahnung dafür riskieren. Nun gut, es gibt auch viele Blogs, die sich mit psychologischen Themen auseinandersetzen, da kann ich das schon ein wenig nachvollziehen, aber irgendwie kennt man die Regeln ja und wenn man mitmacht sollte man sich eben an die gesetzlichen Vorgaben halten.
Auf mich wirkt es immer etwas seriöser, wenn ein Impressum da ist. Naja, ich würde aber keinen Blog aus der Leseliste nehmen, nur weil das fehlt 🙂
Liebste Grüße
Mia

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Patricia 4. März 2013 - 19:59

Ich schließe mich Bella an.
Habe ein gültiges, vollständiges Impressum und habe auch keine Angst, meine Adresse dort aufzuführen. Ich glaube nicht, dass man sich für seinen Blog schämen muss, schließlich begibt man sich doch in die Öffentlichkeit damit. Wer ihn findet, oder irgendwie ergooglet und mich drauf anspricht, der wird aufgeklärt. Wer mich kennt, der wird das auch richtig einschätzen und wer meint, Mucken machen zu müssen, der ist kein Freund und ich scheiß drauf.

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coconut 4. März 2013 - 20:14

ich hab n impressung und ein kleiner tipp, hat mir meine freundin gesagt die mediengestalterin ist und es ist ein super tipp. wer seine adresse nichts ins impressum einfügen möchte, sollte es als bild einfügen. ist weniger schlimm, denn bilddateien werden von den suchmaschinen nicht gefunden. hab ich jetzt auch so gemacht. wer bock hat, kann gerne vorbei schauen.

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Bella Snow 4. März 2013 - 20:31

@coconut
Das schrieb Diana oben ja schon, das ist leider auch nicht erlaubt, da es nicht barrierefrei. Es gibt zum Beispiel extra Browser für Blinde, wo dann Texte vorgelesen werden. Das ist bei einem Bild dann aber nicht möglich.

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Bella Snow 4. März 2013 - 20:31

@Bella Snow
da fehlt ein "ist".

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Anique - Culte Du Beau 4. März 2013 - 20:45

Für mich war von Anfang an klar, dass ich gesetzeskonform handeln möchte, also war ein Impressum für mich von Anfang an obligatorisch.
Wer einen Blog eröffnet, sollte sich über die Gesetzeslage im Klaren sein. Wer damit nicht klar kommt, sollte meiner Meinung nach keinen Blog eröffnen.

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ratternderuby 4. März 2013 - 21:09

Ich wusste zwar, dass ein rein privater Blog kein Impressum braucht, aber dass der Zugang Fremder schon als nicht mehr privat gewertet wird ist mir neu, das habe ich bei meiner Recherche anders gelesen. Meines Wissens nach bedeutete privat, dass der Blog keine Werbeinhalte o.ä. hat und/oder man daraus einen (finanziellen) Nutzen zieht (also sozusagen mehr „privat betrieben“), d.h. wenn man (wie ich) z.B. nur über persönliche Basteleien o.ä. bloggt (sein Privatleben eben) bräuchte man keins (ich jedenfalls betrachte meinen Blog auch als privaten Blog, aber wenn man als Beautybloggerin ggf. Produktproben zugeschickt bekommt mag das natürlich wieder was anderes und komplizierter sein, das stimmt),. Meiner Meinung nach wäre es außerdem recht herzlich schwierig und nutzlos, einen Blog nur für ausgewählte Leser zu veröffentlichen, und in Foren o.ä., wo man mitunter die gleichen Inhalte postet, muss man ja auch nicht sämtliche Daten veröffentlichen.
Privat heißt ja im Umkehrschluss auch „nicht gewerblich“. Bei einem Gewerbe ist ja klar, dass ein Impressum und ggf. eine Rücksendeadresse vorhanden sein muss um dem Kunden Sicherheit zu vermitteln, aber ich finde für einen nicht-gewerblichen/privaten Blog muss man im Normalfall niemandem Sicherheit vermitteln, da man ja kein Geld von den Lesern kriegt. Im Gegenteil, mir würde es ziemliche Unsicherheit vermitteln meine Adresse und meinen vollen Namen (in Verbindung mit anonymen Internetnutzernamen) im Internet finden zu können.

Ich persönlich möchte jedenfalls einfach meine Privatsphäre schützen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mich für meinen Blog schämen würde oder so und nicht wollte, dass Bekannte ihn lesen; wer mich kennt und sich dafür interessiert liest ggf. eh, aber ich möchte allgemein nicht, dass jeder x-beliebige Fremde meinen Namen, mein Gesicht und meine Adresse kennt. Nennt mich zur Vorsicht erzogen oder paranoid, aber ich will nicht, dass jeder vor meiner Haustür auftauchen und sonst was mit mir oder meinen Daten tun kann und finde es eigentlich eine Frechheit, dass mir dieser Schutz meiner Privatsphäre und meiner Person durch eine Impressumspflicht für meinen Hobbyblog verboten werden soll. Nervige Werbeanrufe, –Post und Klinkenputzer-Vertreter krieg ich schon so genug und wenn jemand Kontakt mit mir aufnehmen will kann er mir gerne eine E-Mail schreiben und ggf. privat meine Adresse erfragen. Ansonsten bin ich weiterhin sehr vorsichtig mit dem, was ich über mich als Privatperson für jeden zugänglich veröffentliche, da ich einfach nicht möchte, dass jeder Fremde mich auf der Straße erkennen kann (deshalb auch keine Fotos vom ganzen Gesicht) oder ähnliches. Das gilt im Übrigen für Foren genau so wie für meinen Blog, das ist sozusagen meine „Internetidentität“, dazu waren solche Nicknames ja schließlich wohl ursprünglich gedacht (und ich sehe es nicht ein, mein reales Leben damit so stark verknüpfen sollen zu müssen), und deshalb kriegt eben nicht jeder einfach so meine Daten. Wenn ich mit jemandem im Kontakt stehe gebe ich meinen (Vor-)Namen oder meine Adresse ggf. raus (und selbst da kann man auf die Nase fallen), aber ich möchte eben trotzdem selbst entscheiden dürfen, wer welche Infos kriegt und wofür (z.B. bei Ebaykäufen gibt man seine Adresse ja logischerweise auch raus, aber eben zu dem Zweck, Ware zu erhalten, und unter der Annahme, dass sie dem Verkäufer auch nur dazu dient, und eben v.a. nicht an jeden).

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ratternderuby 4. März 2013 - 21:10

@ratternderuby
Und weil das anscheinend ein vorherrschender Gedanke zu sein scheint:
Zu verbergen (im Sinne von "ich schäme mich für irgendwas vor irgendwem" – sowas würde ich schlichtweg nicht posten, wozu auch?) hab ich nichts, aber es muss eben auch nicht jeder alles wissen, und schon gar nicht Fremde wer ich bin oder wo genau ich wohne. Da wir dieses Problem ohne Internetzeitalter gar nicht hätten finde ich sollte man damit auch etwas zeitgemäßer umgehen dürfen und mal E-Mails schreiben. (Es geht ja jetzt nicht darum, jemanden ausfindig zu machen, der illegale Sachen ins Netz stellt oder Urheberrechte verletzt, da gibt's wohl auch ohne Adresse für entsprechende Stellen genug Möglichkeiten.)
Und was das seriöse Aufreten und das rechte Licht angeht, inwiefern wäre das denn überhaupt wichtig, wenn kaum jemand wüsste, wer du wirklich bist? (Mal abgesehen davon, dass was wohl auch vom Blogtyp abhängig ist.) Ich jedenfalls finde, dass bei nicht-kommerziellen Blogs die Seriosität hauptsächlich dadurch vermittelt wird, wie und was jemand schreibt usw., nicht ob er mir jetzt irgendwo seine Adresse zur Verfügung stellt oder nicht.

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Melli Drangshi 4. März 2013 - 22:14

Ich habe (für mich) natürlich ein Impressum im Blog. Auch relativ früh eingebaut. Allerdings habe ich für meine E-Mail ein Bild verwendet und die Telefonnummer nicht angegeben. Über die Barrierefreiheit hatte ich mir nie Gedanken gemacht und das Bild als Spam-Filter benutzt. Sollte ich dann wohl doch mal ändern. Gedanken mache ich mir auch darüber, dass man ja zwei kurzfristige Kontaktmöglichkeiten geben muss (Brief gehört hier nicht zu) – also eigentlich müsste man E-Mail und Tel. angeben (nicht nur auf Anfrage) oder sowas wie 2 verschiedene E-Mail-Adressen o.ä. Wobei die Frage wäre, ob Twitter und Facebook hier vielleicht auch zugehören und dann vielleicht noch extra im Impressum genannt werden (sollten?)… Wenn da jemand genaueres weiß, dann gerne her mit den Infos 😉 Meine Telefonnummer würde ich doch nur sehr ungerne offen ins Netz stellen…

Liebe Grüße und eine tolle Montagsfrage – bin gespannt auf die Auflösung! Und werde sicher auch noch abstimmen, aber im Moment ist die Poll nicht abrufbar… (was auch an meinem Internet liegen könnte..:)

Also noch mal liebe Grüße,

Melli

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Roxy 4. März 2013 - 23:17

Wie viele andere hier hatte ich anfangs auch kein Impressum für meinen eigenen Blog. Ich wohnte da noch zuhause und hatte ein mulmiges Gefühl die Adresse von meinen Eltern auf meiner Seite zu "präsentieren". Zwischenzeitlich hatte ich ein unvollständiges eingefügt, aber ich habe mich damit sehr unwohl gefühlt, da ich große Angst vor einer Abmahnung hatte. Letztendlich war mir klar, dass es so nicht geht und habe dann ein vollständiges und korrektes Impressum eingefügt. Mittlerweile wohne ich auch nicht mehr zuhause und muss daher niemanden mehr um Erlaubnis fragen, ob ich meine Adresse auf einen Blog setzen darf.

Ich muss aber zugeben, dass mir immer noch nicht ganz wohl bei der Sache ist, da man ja auch manchmal was von Stalkern mitbekommt, aber ich weiß, dass man auch ohne Impressum leicht an Adressen kommt (z.B. wenn man eine Domain gebucht hat). Ich vermeide es auch mittlerweile auf einem Blog anzukündigen, dass ich in Urlaub fahre. Man weiß nie, wer so den Blog liest oder wer darauf wartet, dass die Wohnung mal für ne Weile unbewohnt ist.
Klingt etwas paranoid, aber sicher ist sicher 😉

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Jenna Jones 4. März 2013 - 23:33

Ich wusste vorher noch gar nicht so richtig etwas mit dem Impressum anzufangen und habe mir keine großen Gedanken darüber gemacht. Ich fühle mich aber unwohl, wenn mein Adresse einfach so auf meinem Blog zu finden ist… Ich habe mir ja sogar den Namen Jenna Jones zugelegt, mit dem ich hier auf Blogger etc. schreibe, weil ich mir immer noch etwas Privatsphäre lassen möchte.

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Erdbeerelfe 5. März 2013 - 6:16

Ich hatte lange Zeit kein vollständiges Impressum auf meinem Blog, da ich Name und Adresse einfach nicht für jeden ersichtlich ins Internet stellen wollte.
Am Anfang wusste ich auch wirklich nichts von der Impressumspflicht, aber als ich es dann wusste, habe ich es trotzdem extrem lange vor mir hergeschoben.
Dann konnte man immermal so gruselige Dinge über Abmahnwellen lesen und ich fühlte mich zunehmend unwohler ohne Impressum.. ich weiß noch, wie ich manchmal ein mulmiges Gefühl dabei hatte, in den Briefkasten zu schauen 😀

Zum Glück kam dann irgendwann der HTML-Tipp, der es möglich macht, dass der Inhalt des Impressums nicht über Suchmaschinen gefunden werden kann. Ich habe mir sofort ein korrektes Impressum eingerichtet, das war im August letzten Jahres.. mein Blog hatte also über zwei Jahre kein Impressum. Ich weiß nicht, was ich ohne diesen kleinen Kniff gemacht hätte … aus Angst vor einer Abmahung hätte ich mir wahrscheinlich inzwischen trotzdem eines eingerichtet. Aber mit der Sperre ist es einfach besser. Auch, wenn ich mich immernoch nicht hundertprozentig damit wohlfühle, dass ich solche Informationen überhaupt angeben muss, aber schließlich wollte ich auch nicht meinen Blog deswegen löschen 🙂

Liebe Grüße,
Erdbeerelfe

Reply
krissys_beauty_box 5. März 2013 - 8:25

Danke für den tollen Beitrag. Ich habe mir sofort mit Hilfe des Links ein Impressum erstellt.
Es ist schon so eine Sache mit der Privatadresse, aber wenn man mal überlegt wie oft man vielleicht bei Gewinnspielen mitmacht oder irgendwo im Internet seine Adresse eingibt, dann ist es nicht so ein großer Unterschied meiner Meinung nach. Es kommen meist auch nur Leute auf deinen Blog, welche sich wirklich für deine Themen interessieren.
Nochmal danke für den tollen Post.
LG
Krissy

Reply
EINFACH-INA 5. März 2013 - 9:55

Da hat sich offensichtlich jemand Diana´s Text nicht durchgelesen 😉

@coconut

Reply
Dawns World 5. März 2013 - 12:02

Auch ich habe ein vollständiges Impressum, das allerdings als Bild eingefügt ist, und hoffe, dass man mir daraus keinen Strick drehen wird.

Reply
Talasia 5. März 2013 - 12:09

@ratternderuby Deine Meinung dazu kann ich durchaus nachvollziehen, aber bei einer Rechtslage geht es ja leider nicht um die persönliche Meinung des einzelnen und privat ist in diesem Fall eben nicht einfach nur "nicht gewerblich" wie Diana oben ja auch schon schreibt.

Reply
NinjaHase 5. März 2013 - 12:10

Eine sehr kurze und knappe Antwort von mir:
Ich habe ein vollständiges Impressum.
Dies übrigens nicht nur auf dem Blog: Auch auf Facebook und Twitter ist es in der Info Box verlinkt.
Auch das wird bei Accounts, die nur/fast nur für den Blog genutzt werden, empfohlen.

Angst vor Stalkern oder Ähnlichem habe ich nicht. Damit habe ich leider bereits sehr viel Erfahrung und sämtliche Hilfestellen haben mir erklärt, dass solche Leute sowieso an die Daten kommen bzw. es sogar interessanter finden, wenn der "Kick" Etwas Geheimes zu wissen eine Rolle spielt.
Mehr Werbung im Briefkasten habe ich übrigens auch nicht bekommen seit Erstellung des Impressums.
Allerdings vermeide ich natürlich Ankündigungen alá "Ich bin dann mal 3 Wochen im Urlaub" auf dem Blog. Allerdings nicht nur da – das Internet ist kein geschützer, privater Raum. Selbst privat eingestellte FB Accounts können nach Keywords wie "Urlaub" abgesucht werden und die Adresse dann dazu passend zu finden ist ein Witz. Entsprechend poste ich solche Infos eh nirgends 😉

Reply
Talasia 5. März 2013 - 12:12

Also ganz am Anfang hatte ich auch keins, weil ich einfach anfangs noch nichts davon wusste. Dann kam das Thema aber irgendwann auf und als ich wusste, dass es eben einfach Pflicht ist habe ich es auch nachgeholt. Anfangs fühle ich mich auch etwas mulmig, aber noch mulmiger finde ich das Gefühl, dass ich KEINS habe und abgemahnt werden kann. Außerdem hat es mir seit dem auch nie irgendwie geschadet

Reply
Talasia 5. März 2013 - 12:13

@NinjaHase Oh das habe ich in meiner Antwort eben vergessen ^^ habe es auch bei Twitter, Facebook, YT usw. verlinkt und Urlaubsankündigungen gibts bei mir auch niemals.

Reply
Bella Snow 5. März 2013 - 12:15

Was mir ein wenig geholfen hat mich was das angeht zu beruhigen: Ich hab das Impressum nicht direkt oben im Menü verlinkt, sondern nur untem im Footer, sodass es Besuchern und Neugierigen nicht direkt ins Auge springt. Hört sich vielleicht paranoid von mir an und die Leute könnens ja trotzdem sehen, aber so winke ich nicht direkt mit dem Zaunpfahl rum und weise sie darauf hin, wo sie meine Adresse finden.

Vielleicht auch noch wichtig für diejenigen zu wissen, die eine eigene Domain haben:
Wenn man die Blog URL so im Browser eingibt: http://deineurl-blablubb.de.ipaddress.com werden auch alle Daten des Blogbetreibers/Domainhosters angezeigt – auch die Telefonnummer. Ohne kann man keine Domain haben, weil immer ein Ansprechpartner vorhanden sein muss.

Reply
da_lindchen 5. März 2013 - 12:37

ich gehöre zu den Bloggern, die sich an die Impressumspflicht halten. Allerdings stelle ich mir manchmal eine Frage: Wie genau können/sollen denn Blogger abgemahnt werden, die dagegen verstoßen, wenn ja gar keine Kontaktdaten bekannt sind? Über die IP Adresse??

Reply
da_lindchen 5. März 2013 - 12:43

@Bella Snow

genau wie du habe ich es auch unten eingebaut, anstatt oben in der Menüleiste. Auf herkömmlichen Websites ist es auch immer unten, also warum sollte man es Blogger oben im Menü einbauen, wo es jeder Pappnase direkt ins Auge springt…

Reply
Spring 5. März 2013 - 12:43

@ratternderuby

Mir war das mit Zugriff dritter auch neu,bin etwas schockiert.
Das mit dem Werbemäßig und Geld verdienen war mir klar,aber diese Definition von "privat" nicht.
Ich habe Zugriffe aus aller Welt und wer weiß von welche Personen…wo ist da mein Schutz vor dritten?

Mir geht es nich um Anonymität sondern um Sicherheit und das hat dann auch nix mit verbergen zu tun.
Denn mir hilft es nix,dass andere wissen wer ich bin,aber leider irgendwann mal abends vor der Türe abgegriffen werde(um mal den worst case zu formulieren)

Vorallem als Frau ist es einfach schwierig und ich finde es eine Frechheit,dass man dem quasi ausgeliefert ist und nichtmal der Zusatz "Adresse auf Anfrage" zulässig ist.

Reply
Marisol 5. März 2013 - 12:55

@Bella Snow Wenn ich das mit meiner Domain mache, werden die Daten des Hosters angezeigt, aber nicht meine, obwohl die Domain auf mich registriert ist.

Reply
Bella Snow 5. März 2013 - 13:01

@Marisol
Ich glaube du hast aber auch so eine Sub Domain mit dem book. davor oder? Wenn man die zb. bei 1&1 oder so registriert ist die Adresse da. 😉

Reply
Talasia 5. März 2013 - 13:05

@Bella Snow mhhh also bei mir sind da nur die Daten des Hosters hinterlegt

Reply
Beauty Mango 5. März 2013 - 13:54

Ich habe ein Impressum seit ich meinen Blog habe. Allerdings wusste ich lange nicht, das die Adresse auch komplett drin stehen muss. Das habe ich aber im nachhinein geändert, als ich es erfahren habe. Aus diesem Grund gehöre ich auf jeden Fall auch zu den Bloggern die ein vollständiges Impressum haben. Ansonsten bin ich derselben Meinung wie Bella. Wer außerdem Facebook und so nutzt, der braucht sich nicht davor drücken seine Adresse anzugeben. Es gibt genügend Leute die sich ständig auf Facebook orten etc und da weiß auch jeder wo diese Person ist.

Reply
Pasadena85 5. März 2013 - 14:42

ich habe jetzt nicht alle eure Kommentare durchgelesen und vllt wurde diese Frage schon gestellt:

wenn ich ein Impressum habe und jemand sucht unter meinem Namen in einer x-beliebigen Suchmaschine, stößt derjenige dann automatisch auf meinen Blog ?

ich habe es mit einigen Namen von Bloggern ausprobiert die ein Impressum haben, aber nicht die Blogs gefunden , was aber nicht zwingend heißt, dass es immer so ist..?

Reply
Miss Laya 5. März 2013 - 14:46

Unser Blog hatte von Anfang an ein Impressum, das Risiko einer Abmahnung war uns einfach zu groß. Auch wenn ich es am Anfang mit 10 Lesern etwas lächerlich fand. Etwas unangenehm ist es mir manchmal, aber weniger wegen Stalkern, als wegen meiner zukünftigen Arbeitgeber. Da ich vorhabe mich nächstes Jahr in Amerika zu bewerben und dort Internetsuchen für potentielle Kandidaten üblich sind, habe ich doch etwas Angst, was dabei für ein Bild entstehen könnte. Wer mich aber wegen meines Hobbies nicht einstellt, bei dem will ich eigentlich auch nicht arbeiten. Was ich in meiner Freizeit mache, geht meinen Chef auch eigentlich nichts an.

@da-lindchen: ja, jede Anwaltskanzlei, die durch solch miese Maschen ihr Geld verdient kann dein