Home Mama sein & LifestyleAlltag mit Baby Aus dem Alltag mit Baby: „Der hätte ich ja längst auf die Finger gehauen!“

Aus dem Alltag mit Baby: „Der hätte ich ja längst auf die Finger gehauen!“

by Diana
Aus dem Alltag mit Baby wenn sich beim Frühstück im Hotel ungefragt andere in die Erziehung der Eltern einmischen und veraltete Erziehungsmethoden empfehlen

Heute gibt es eine kleine Anekdote aus dem Alltag mit Baby, die mich neulich ziemlich wütend gemacht hat. Auf meinem neuen Instagram Account @ineedsunshinemamablog hatte ich euch bereits davon berichtet, doch auch hier auf dem Blog möchte ich meinem Ärger Luft machen. Es geht um das Unverständnis Babys und Kindern gegenüber und die Einmischung in die Erziehung der Eltern.

Wir waren vor ein paar Wochen über das Wochenende verreist. Wieder eine mehrtägige Radtour mit Baby und unserem Babboe Lastenrad. Wer Kinder hat weiß vielleicht, dass ein entspanntes Frühstück im Hotel der Vergangenheit angehört. Oder geht es euch anders? Bei uns ist es zumindest so, dass wir uns eher beeilen müssen und abwechselnd das Büffet stürmen, damit immer einer auf unsere Tochter aufpassen kann.

An diesem Morgen war unsere Tochter früh wach und bis mein Mann und ich uns fertig gemacht hatten, bekam sie schon ihr Frühstücks-Fläschchen auf dem Zimmer. Mit 10 Monaten trinkt sie morgens nämlich immer noch am liebsten ihre Milch und verschmäht Brot oder ähnliches.

Frühstück mit Baby und Kindern im Hotel mit Müsli und Orangensaft

Unterwegs mit Kindern: Ein Hoch auf die Hochstühle!

Im Frühstücksraum angekommen waren wir froh, dass es einen Kinderhochstuhl gab. Was uns vorher gar nicht so  bewusst gewesen ist, macht uns heute manchmal das Leben schwer. Wenn es in einem Restaurant keinen Hochstuhl für Kinder gibt, macht es das Ganze für die Eltern etwas umständlicher. Da saßen wir nun mehr oder weniger gemütlich, denn das Baby war an diesem Morgen etwas mehr gelangweilt als sonst. Sie verbrachte etwas Zeit damit an ihren Hipp Hirsekringeln zu lutschen und Servietten zu untersuchen. An ihrem mitgebrachtem Spielzeug verlor sie schnell das Interesse. Und all das landete zwischendurch auf dem Boden.

Unsere Tochter hat nämlich das „Runterwerf-Spiel“ für sich entdeckt und findet es total spannend, wenn die auf den Boden gefallenen Sachen wieder aufgehoben werden. Sie schaut dann fasziniert auf den Boden und wiederholt dieses Spiel ewig. Dabei muss man wissen, dass Babys dies nicht machen, um ihre Eltern zu ärgern, sondern weil sie in ihrem Forschungsdrang diesen Vorgang einfach so spannend finden. Uns stört das also wenig und wir spielen da eine Weile mit.

Unter fremden Menschen versucht unsere Tochter immer so viele Mitmenschen wie möglich für sich zu gewinnen. Sie lacht andere an und freut sich, wenn freundlich zurückgeblickt wird. An diesem Morgen fand sie leider wenig begeisterte Mitmenschen und war daher etwas unzufrieden über die mangelnde Aufmerksamkeit.

Aus dem Alltag mit Baby: Wenn sich andere ungefragt in die Erziehung einmischen

Hört sich alles nach einem ganz normalen Frühstück mit Baby im Hotel an? Dachte ich auch, bis eine ältere Dame am Nebentisch zu ihrem Mann meinte: „Der hätte ich ja längst mal auf die Finger gehauen… Die tanzt denen ja auf der Nase herum!“.

Ich dachte im ersten Moment ich höre nicht richtig! Unsere Tochter hat weder geschrien oder ist sonstwie negativ (und laut) in Erscheinung getreten. Sie hat gebrabbelt, fröhlich gejauchzt, zwischendurch vor Langeweile etwas genölt, (unkaputtbare) Dinge vom Tisch geworfen und wollte zu Mama und Papa auf den Arm. Was Babys halt so machen. Warum setzen sich Leute auch direkt an den Tisch neben einem Baby, wenn sie mit diesen nichts anfangen können? Platz war genug da.

Was mich an dieser Situation am meisten störte war nicht, dass sie das extra in einer gewissen Lautstärke zu ihrem Mann gesagt hatte, damit wir das auch ja hören können, sondern dass es hier darum ging, dass wir unserem Kind gegenüber Gewalt anwenden sollen. Hallo?! Auch auf die Finger hauen gehört dazu und bringt für die Entwicklung eines Babys überhaupt nichts, da es die Bestrafung gar nicht in Zusammenhang mit seinem Verhalten bringen könnte. Zum Glück hat sich hier in den letzten Jahrzehnten in Sachen Erziehungsmethoden viel getan.

Seit dem Jahr 2000 ist Gewalt in der Erziehung gesetzlich verboten:

„Kinder haben ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

Das habe ich dann auch etwas lauter am Tisch gesagt. Ebenfalls indirekt und nicht direkt zu der Dame, die sich derart unverschämt geäußert hatte. Im Nachhinein hätte ich besser direkt zu ihr rüber gehen sollen. Einfach ignorieren konnte ich diese Situation nicht. Da bin ich wohl einfach noch nicht abgebrüht genug und werde zu schnell emotional, wenn es um mein Kind geht.

Wie seht ihr das? Kennt ihr solche Situationen, wo sich andere ungefragt einmischen und dann mit so veralteten Erziehungsmethoden um die Ecke kommen? Das war in zehn Monaten zum Glück der erste Vorfall. Vielleicht hat er mich deshalb so wütend gemacht?

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14 comments

SaritLovesLife 5. Oktober 2016 - 14:25

Boah, ja! Immer diese „wohlmeinenden“ Ratschläge, nach denen man aber gar nicht gefragt hat! Wie damals, als meine Kleine ein Baby war und ich reagierte, wenn sie weinte. Sie war halt schon immer jemand, der viel körperliche Nähe brauchte und eingefordert hat. Das ist auch noch heute mit 4 Jahren so. Aber damals… als dieser kleine Wurm die Welt noch so gar nicht verstanden hat und einfach WISSEN wollte, dass ich da bin. „Nimm sie doch nicht immer gleich hoch, wenn sie mal ein bisschen weint! Das verwöhnt sie!“ -.- Sie war erst ein paar Wochen alt! Und seit wann kann man mit Liebe verwöhnen??? Ich habe das ignoriert und bin in der Erziehung immer meinen Weg gegangen. Wenn ich nicht weiter wusste, habe ich nach Rat gefragt. Gerne auch bei mehreren Personen, um entscheiden zu können, welcher Rat für mich plausibel klingt.

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WasserMilchHonig 5. Oktober 2016 - 16:12

Ich habe es auch immer geliebt, wenn wildfremde Personen sich in die Erziehung eingemischt haben. Meistens war es dann so, dass ich meine Meinung kundgetan habe und mich umgedreht und weggegangen bin……Ich habe immer auf meinem Bauch gehört und finde meine Tochter jetzt als Teenager recht gelungen.
Aber diese „Ratschläge“ werden dich noch Jahrelang begleiten, also bei mir war es so…….

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Mona 5. Oktober 2016 - 16:29

Puh, ich hätte der Dame wahrscheinlich deutlich meine Meinung gesagt. Bin bei so was leider sehr reizbar.

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Evy 5. Oktober 2016 - 17:26

Du hättest der Dame auf den Mund hauen sollen – so macht man das doch scheinbar 😛 Es ist ne andere Generation, daher würde ich das ein Stück verstehen. Andererseits: Vermutlich hat die alte Dame in diesem MOment vergessen, in denen auch ihr ihre Kinder mal peinlich waren oder in denen sie das Gerede anderer genervt hat. Diese Bevormundung ist eklig. Aber wenn du die Kraft hast, dann gib Kontra 🙂 Es ist immer besser, Menschen ne Info zu geben, wenn sie etwas machen, was einem nicht gefällt. Auch im Alter darf man noch lernen“

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Blunia 5. Oktober 2016 - 17:37

Nein, das ist nicht schön! Allerdings ist es für Nichteltern bzw. Nichtmütter gar nicht so leicht die Situation richtig zu beurteilen. Also wenn jemand unfreundlich schaut, lieber etwas in Richtung „Das ist die xyz Phase. Forscherdrang…, das ist ganz normal ich hoffe es stört nicht“ sagen, als aufs Gesetz hinweisen. Das schafft mehr Verständnis und entkrampft die Situation, vielleicht bevor es so unschön wird.
Zu Deiner Frage, warum setzten sich die Leute da hin – weil Menschen Gewohnheitstiere sind und vermutl. die letzten Tage auch genau an diesem Tisch gesessen haben…
Ich möchte mal eine Situation berichten in der ich nicht wusste, was ich machen sollte, letztendlich nichts gesagt oder getan habe: Ich habe 20 Min. in einem DM eingekauft, in dem eine Mutter ihr wirklich laut kreischendes Kind die gleiche Zeit durch die Gänge gezerrt hat, ohne zwischendurch mal rauszugehen o.ä.. Am liebsten wäre ich sofort geflüchtet, hätte dann aber einen Tag später noch einmal einkaufen gehen müssen, wozu ich auch keine Lust hatte. Ist nix sagen wirklich das Beste?
Damit will ich das Verhalten der wirklich unfreundlichen Leute nicht rechtfertigen, um das klar zu stellen. Aber den Teil vor den unfairen verbalen Attacken, die Unwissenheit, verstehe ich schon.

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Anke 5. Oktober 2016 - 21:45

haha… das kommt mir sehr bekannt vor… Wie hat mir meine Mutter noch gesagt, als ich mit Kind 1 schwanger war – die besten Erziehugnstipps bekommst Du von kinderlosen oder alten Menschen…. Und das ist wirklich wahr. Meine Kinder sind inzwischen 8 und (fast) 10 – die guten Ratschläge lassen nicht nach; manchmal habe ich sogar den Eindruck, sie nehmen mit steigendem Kindesalter genau so zu. Ich bin da mittlerweile relativ abgebrüht und ignoriere sowas oftmals. Ab und an platzt mir dann der Kragen und der ungebetene Ratgeber bekommt ne passende Antwort oder ich sage meinen Kindern dann lautstark „wer so dämliche Tipps auf Lager hat, hat sicher selber keine Kinder“.
Allerdings kann man das Phänomen auch auf diverse andere Rubriken im Leben anwenden – nicht-Hundehalter haben auch meist die besten Tipps zum Umgang mit Hunden *augenroll*
Mach Dir nichts draus – es wird sich so schnell nicht bessern 😉
Liebe Grüße
Anke

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Pati 6. Oktober 2016 - 0:40

Da krieg‘ ich ja echt das Kotzen, wenn ich das mal so ganz ungeschönt sagen darf.
Wegen so einer Kleinigkeit haut man einem Kind doch nicht auf die Finger – besser gesagt: man sollte ein Kind ganz generell nie so bestrafen. Wirklich eine ganz ekelhafte Äußerung.
Ich bin echt froh, dass wir mittlerweile in einer Zeit leben in der viele Eltern hoffentlich so denken wie du.
Finde super, dass du darüber in deinem Blog berichtest.

Ganz liebe Grüße
Pati

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Alexandra 6. Oktober 2016 - 6:52

Als ich aufgezogen wurde gab’s das Gesetz entweder noch nicht oder es spielte für ihn keine Rolle. Über 120 Stockhiebe… war für mich normal. Ich hab’s irgendwie überlebt, wurde 16 und konnte ausziehen. Soweit in aller Kürze zu meiner Vergangenheit.

Und obwohl ich ganz klar gg Gewalt bei der Erziehung bin, kann ich nicht nachvollziehen wieso sich (das habe ich selbst beobachtet) eine Frau mit Baby auf dem Arm, von ihrem ca 10 jährigen Sohn schlagen lässt, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Und wie sagte ihr Sohn während er auf sie einschlug? „Du darfst mich nicht hauen, sonst zeig ich Dich an“. Ehrlich gesagt, dem hätte ich eine gewaltig geknallt.
Ich denke, es kommt immer alles auf den Moment an.

@Evy: Ich dachte, Du bist gg Gewalt? Warum willst Du die Frau schlagen?

@Diana: Ich wünsche Dir in den kommenden Jahren gaaaaanz viel Geduld

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SaritLovesLife 6. Oktober 2016 - 8:54

Naja, das selbe könnte man dich auch fragen… wenn du bei der Erziehung „ganz klar gegen Gewalt“ bist, wieso hättest du dem Jungen „eine gewaltig geknallt“?

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Sarah 6. Oktober 2016 - 9:11

Hallo Diana,
ich finde es selbst – als Nichtmutter – toll wie du die Erziehung meistert! Das klingt recht entspannt und reflektiert wenn du über deine Kleine schreibst!

Ich habe in meinem Umkreis leider ein befreundetes Pärchen das tlw. überreagiert (nicht körperlich, aber doch irgendwie psychisch)- da krampft sich tlw. echt mein Magen zusammen. Manchmal versuche ich dann zu „vermitteln“, zu beschwichtigen. Die anderen Male sage ich mir dass ich mich ja nicht einmischen soll/darf und es ihre Erziehung ist.

Ich denke dass auch Nicht-Eltern eine gesunde Haltung bezüglich Erziehung haben können (so eine Verallgemeinerung nervt mich ungeheuer) – wenn dann so etwas wie in deinem Beispiel gezeigt kommt dann wohl entweder weil sie es selbst nicht anders kennen (durch die Erziehung von ihren Eltern) und seitdem nicht refelktiert haben oder weil sie -entschuldige den Ausdruck- „verbittert“ sind (aus unterschiedlichen Gründen).
LG

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Donna 6. Oktober 2016 - 11:43

Dass dich das aufregt, kann ich gut verstehen! Wir hatten eine solche Situation zum Glück noch nicht, aber das ist vermutlich auch nur eine Frage der Zeit… Freunde und Familie geben zwar auch immer gerne Ratschläge ab, das würde ich aber immer nochmal anders bewerten; mal ganz davon abgesehen, dass sie keine Gewalt raten!
Ich denke, dass du das Gesetz überhaupt erwähnt hast – direkt oder indirekt zu ihr – ist schon viel wert! Nur hättest du vielleicht eher das Gefühl der Genugtuung gehabt, wenn du sie direkt angesprochen hättest… Aber dass sie nun weiß, dass (manche… hoffentlich bald alle) Eltern bewusst gewaltfrei erziehen und sich in Fragen der Erziehung nach Entwicklungsstand des Kindes richten, anstatt mit Gewalt einfach nur den eigenen Willen durchzusetzen, ist super!
Das Spiel des Runterwerfens kenne ich übrigens auch sehr gut 😀 Ihre Freue dabei zu sehen, macht mich natürlich auch froh! Wenn es mir aber reicht, nehme ich das entsprechende Spielzeug einfach zur Seite. Meist findet meine Kleine dann schnell eine andere Beschäftigung…

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Moni 6. Oktober 2016 - 16:25

Liebe Diana, solche Leute, die laut ihre Urteile allen erzählen müssen, sind schrecklich. Meiner Meinung nach hilft es (mir) nichts, wenn man zurückmeckert… aber das ist meine Meinung.

Da ich momentan leider wenig Zeit habe, aber dir gerne ein paar Gedanken (anstöße) geben möchte, mache ich das in Absätzen,ok? Wie schon gesagt, alles ist meine Meinung undoder Erfahrung und nicht zu verallgemeinern. 😉
Zum Klaps aufs Händchen“ ja, das ist schrecklich, jemandem plötzlich auf die Finger hauen. Einmal, vor vielen Jahren, als meinSohn knapp 1 Jahr war, es war wohl März. Es war noch kalt, recht matschig, nicht wirklich Frühling (vielleicjt war es auch früher?) Auf dem Spielplatz spielen war nicht wirklich möglich, aber im Schneeanzug etwas rumrennen schon. Er grabschte sich alte Blätter, Steine rtc und wollte sie sich ins mündchen stopfen. Meist war ich schnell genug, beim drölfzigsten mal, er hatte schon woeder was fast im mund, klapste ich ihm entnervt sanft auf die Finger. Er ließ los und .. das Ding fing an zu laufen! Von nahe erkannte ich, dass es eine frühe Biene war… mann, hatte ich einen Schock, denn ohne den Klaps hätte es wohl wieder einen Machtkampf gegeben und der Mund schnell gefüllt … also in Notfällen und nicht doll kann es Sinn machen. Brauchte ich aber nie wieder. 😉

Dann diese schnellen Weisheiten, die einem entgegen geklatscht werden… ich war mit meiner Freundin mit ihrem etwa 2jährigen Sohn im Herbst im Park und zwei „weise Weiber“ fingen an: „also wie kann man ein kind nicht warm anziehen,, diese Mütter *aufreg* das kind hat ja schon blaue Lippen, der ist ja schon ganz durchgekühlt“ Damals ließen wir sie einfach stehen , aber heutzutage juckt es mich in solchen Situationen die Leute bzw ihr aufgeblasenes Ego zu kitzeln: „ich bin beeindruckt, wie machen sie das? So schnell alle Faktoren erkennen, analysieren und ausschließen, dass das Kind einen Herzfehler (hatte er nämlich) oder andere Erkrankungen hat und das Problem in der Erziehung durch eine Rabenmutter zu entlarven. Wirklich eindrucksvoll ;-P

Bisher hab ichs noch nicht geschafft…
Nun, ein anderes erlebnis, diesmal „andersrum“ . Auf einer Feier. Ein vielleicht zweieinhalb, drei jahre altes kind greift sich ein Dutzend der schönen Weingläser und baut Türmchen mit ihnen. Der Gastgeber deutet an, das ihm das besser gefallen würde, wenn das Kind das lassen würde, es sind „die guten Gläser „. Die Mutter erklärt, das das Kind schon weiß, wie es mit Glas umzugehen hat. Sie möchte keine Bevormundung. Nun mein Gedanke: die Mutter hat nicht bemerkt, dass es zwar offensichtlich ok ist, mit ihren eigenen Gläsern zu spielen, aber bei anderen Leuten mit deren Gläsern nicht ohne deren Erlaubnis. Sie hat dem Kind das vielleicht erlaubt, aber nicht der Besitzer.

Unterm Strich haben solche sachen viel mit dem Ego der leute zu tun und mit ihrer (nicht)Erkennung von den Grenzen anderer, dazu noch etwas Egozentrik und Dunning Kruger. Solchen Leuten kann man eigentlich in solchen Situationen nie wirklich etwas geben, was sie zum Überlegen oder einlenken bringt… sie haben automatisch recht. Aber manchmal hilft es einem selber, die eigenen Grenzen abzudichten… und das ist ok und nötig 😉

Ich hoffe, dass meine recht schnell hingeschrieben Worte richtig aufgefasst werden und keinesfalls als Angriff oder so gesehen werden… ich will einfach nur noch ein paar andere Aspekte aus meiner Erfahrung dazu werfen!

Das mit dem Runterwerfen ist ,wie du schon sagst, eine Lernphase und auch ein Grenzen lernen. Daher finde ich es schön, dass ihr eine Weile schön mitmacht, aber dann auch sagt, wenn es genug ist.

Liebe Grüße von Moni von @fingertip_gallery 🙂

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Liz MiniMe 6. Oktober 2016 - 19:47

UIUIUIU, das werde ich ja… also ich gehe dann zu solchen Menschen. Ich sage dann auch direkt: Mein Kind bekommt von niemandem auf die Finger gehauen, erst recht nicht von so Menschen wie ihnen! Punkt. Wird sie frech setze ich noch einen drauf und sage: Sonst wird sie so wie Sie und das wollen wir doch alle nicht, oder?!?
Unser Wicht hat das Spiel auch gespielt. Wir haben direkt von Kleinst auf gesagt“ Beim dritten Mal bleibt es liegen“. Blieb es auch immer. Er hat manchmal was anderes zum Spielen bekommen. Aber auch hier: Beim dritten Mal bleibt es liegen. Langsam merkt er allerdings, das er den Hund füttern kann und luxt uns was zu Essen ab um es sofort vor die Fellnase fallen zu lassen. Und das so bewusst, das wir hier nicht drei Mal geschehen lassen, sondern gleich sagen, das ist sein Essen.
Viele liebe Grüße,
Liz MiniMe

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Isabel 7. Oktober 2016 - 12:36

Wow, ich glaube, in der Situation hätte ich mich auch richtig geärgert.

Ich habe selbst keine Kinder, aber deutlich jüngere Geschwister und ich bekomme generell immer häufiger mit, dass die Erziehung (gefühlt) bei einigen nachlässt und denke dann für mich selbst, dass ich das nicht durchgehen lassen würde als Mutter, aber in der von dir beschriebenen Situation gab es in meinen Augen zum einen überhaupt nichts für „Außenstehende“ zu meckern und zum anderen bin ich ebenfalls der Meinung, dass man sich nicht in die Erziehung anderer einmischen sollte.

LG
Isabel

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