Home Allgemein Ergebnis Montagsfrage #4: Wie viel Zeit investiert ihr pro Woche in euren Blog?

Ergebnis Montagsfrage #4: Wie viel Zeit investiert ihr pro Woche in euren Blog?

by Diana
Letzten Montag wollte ich von den Bloggern unter euch wissen, wie viel Zeit ihr im Durchschnitt pro Woche in euren Blog investiert (hier nachzulesen). Dabei meinte ich nicht nur die Zeit, die für die Blogposts aufgebracht wird, sondern auch alles was sonst noch in Zusammenhang mit dem Blog getan werden muss, z.B. Kommentare freischalten und beantworten, gelegentlich das Layout anpassen, Recherchen etc. Insgesamt gab es 70 Teilnehmer, vielen lieben Dank an euch!

 

Ich war vor allem auch deshalb sehr neugierig auf das Ergebnis, weil ich selbst oft das Gefühl habe, es etwas mit dem Blog zu übertreiben. Bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe, hätte ich nicht gedacht, wie viel Zeit in so einem Blog steckt. Für eine Review benötigt man gut und gerne ein paar Stunden. Und oft merke ich dabei nicht einmal wie die Zeit vergeht, weil es eben auch sehr viel Spaß macht. Ich glaube, wer keine Freude am Bloggen hätte, der würde auf Dauer nicht so viel Zeit für seinen Blog aufbringen. Ich bin gespannt, ob ihr vom Ergebnis überrascht seid und wo ihr selbst im Vergleich zu den anderen steht. Und für die Blogleser ist es sicherlich auch interessant zu sehen, wie viel Zeit und Aufwand in einem Blog steckt.

Montagsfrage #4
Wie viel Zeit investiert ihr pro Woche 
in euren Blog?

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0 bis 2 Stunden pro Woche (6% der Teilnehmer)
Nur eine kleine Minderheit von 6% der Befragungsteilnehmer gab an maximal 2 Stunden pro Woche in den Blog zu investieren.
2 bis 5 Stunden pro Woche (11% der Teilnehmer)

11% der Teilnehmer steckt 2 bis 5 Wochenstunden in den Blog. Somit sind es insgesamt nur 17% der Teilnehmer, die maximal 5 Stunden pro Woche für den Blog aufbringen.
5 bis 10 Stunden pro Woche (31% der Teilnehmer)

31% und somit die Mehrheit der Teilnehmer gaben an, dass sie 5 bis 10 Stunden pro Woche in den Blog investieren. Patricia wollte zwar nichts sagen, aber ich zitiere sie trotzdem mal 😉  Denn ich finde ihre Aussage sehr schön: Das Bloggen ist für sie ein Hobby und sie postet dann, wenn sie Zeit und Lust dazu hat. Das sollte man sich als Blogger öfter mal in Erinnerung rufen. Oft hat man selbst an sich die Erwartungshaltung, möglichst aktuelle Beiträge zu schreiben oder ein bestimmtes Pensum an Posts pro Woche zu schaffen. Ehrgeiz ist sicherlich keine schlechte Sache, aber man sollte sich nicht für ein Hobby unter Druck setzen (lassen).
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Bei Moppi sind es ebenfalls 5 bis 10 Stunden pro Woche und Bling.Bling investiert am Wochenende etwas mehr Zeit, sofern möglich.
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10 bis 15 Stunden pro Woche (21% der Teilnehmer)

21% der Teilnehmer gaben an pro Woche 10 bis 15 Wochenstunden für den Blog aufzubringen. Wiebke investiert ca. 10 Stunden pro Woche, die Planungszeit ist dabei nicht mit eingerechnet. Gedanken über Texte macht sie sich auch gerne mal wenn sie irgendwo warten muss.
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Das kommt mir übrigens sehr bekannt vor, die besten Ideen hat man oft, wenn man nicht am Rechner sitzt und meine Gedanken kreisen generell oft um den Blog und potentielle neue Themen. Schön, dass es auch Sandrina so geht 😉
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15 bis 20 Stunden pro Woche (16% der Teilnehmer)

 
16% der Befragungsteilnehmer gaben an, dass sie 15 bis 20 Wochenstunden in den Blog investieren.
mehr als 20 Stunden pro Woche (14% der Teilnehmer)

Ich hoffe ich habe jetzt niemanden fälschlicherweise in die Gruppe der Intensivblogger gesteckt 😉 NinjaHase beschreibt schön, welche Arbeit in einem Blog steckt, die man oft zeitlich unterschätzt: “Knipsen, Schreiben, Kommentieren, Friemeln, Hochladen, Bearbeiten, Zuschneiden, Reparieren, Veröffentlichen,…”. Und auch ein Blogdesign kann sehr zeitintensiv sein, wie ich bei meiner Designumstellung Anfang des Jahres selbst erfahren durfte. NinjaHase ist zwar fit in HTML & Co, braucht aber dennoch gerne mal 30 Arbeitsstunden für ein neues Layout.
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Larissa schreibt, dass sie sicher über 20 Stunden in den Blog steckt und dass dies ja schon fast Ausmaße eines Teilzeitjobs annimmt. Auch wenn sie nicht jeden Tag einen Post veröffentlicht, so gibt es dennoch täglich etwas für den Blog zu tun. Besonders die Fotos sind zeitintensiv, da sie hier viel Wert auf Qualität legt.
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Dawn schreibt, dass sie trotz Kind und Job locker mehr als 20 Stunden pro Woche für den Blog aufbringt und dass damit quasi fast die gesamte Freizeit draufgeht. Trotz der 20 Stunden sind dennoch keine täglichen Posts drin, das Fotografieren und Recherchieren kostet eigentlich die meiste Zeit. Auch Talasia steckt so viel Zeit in ihren Blog, aber sie wendet die Zeit gerne dafür auf.
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Fazit Montagsfrage #4

Das Ergebnis zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer doch relativ viel Zeit in ihren Blog investiert und dass ein Blog ein ziemlich zeitintensives Hobby ist. 51% und somit knapp mehr als die Hälfte stecken 10 Stunden oder mehr pro Woche in ihren Blog. Nur 17% der Teilnehmer bringen maximal fünf Stunden pro Woche für ihren Blog auf und 14% investieren sogar mehr als 20 Wochenstunden.

 

Ich vermute jetzt einfach mal, dass die wenigsten aus finanziellen Gründen bloggen, sondern das Bloggen als Hobby betreiben. Das Ergebnis zeigt, dass Bloggen ein sehr zeitintensives Hobby ist, welches man nur dann in diesem Ausmaß betreibt, wenn man wirklich mit Leidenschaft und Spaß an der Sache bloggt. So schreibt Maegwin, dass es eigentlich doch etwas zu viel Zeit ist, aber es einfach so viel Spaß macht! Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass es zu viel Zeit ist, auch wenn es Spaß macht. Vor allem wenn man viele neue Ideen hat, die man umsetzen möchte, kann viel Zeit drauf gehen. Bei Moon relativiert sich das aber zum Glück wieder, da es zwischendurch auch mal Wochen gibt, in denen der Blog etwas in den Hintergrund gerät.
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Man muss eben das richtige Maß für sich finden und schauen, dass wegen des Bloggens keine anderen Dinge (Lernen, Haushalt, Beruf, Freunde, Familie etc.) auf der Strecke bleiben und man nicht in ein (Internet-) Suchtverhalten abrutscht. So schreibt Finja, dass das Studium ihr es nicht immer erlaubt, so viel Zeit zu investieren, wie sie gerne möchte. Sie sieht dann immer an der rückläufigen Postanzahl, wenn mal weniger Zeit für den Blog übrig war. Aber das Studium geht vor und der Blog ist eben “nur” ein (wunderbares) Hobby. Melissa genießt das Schreiben und macht es sich dann gerne im Bett oder am Schreibtisch gemütlich und nimmt sich bewusst die Zeit dafür. Und xGoldenPurple schreibt, dass sie, wenn sie die Zeit für sorgfältige Blogposts nicht hat, lieber gar nicht bloggt anstatt lieblose Posts zu veröffentlichen.
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Hinweis

 

Die Montagsfrage gibt es ab sofort immer am ersten Montag im Monat. Die nächste Montagsfrage erscheint also am 2. Juli. Wenn euch ein Thema besonders brennend interessiert könnt ihr natürlich wie immer Vorschläge einreichen. 

6 comments

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6 comments

Bling.Bling 19. Juni 2012 - 7:38

das ergebnis überrascht mich eigentlich nicht. bloggen ist wirklich sehr zeitaufwändig und ich bezeichne es schon fast als meinen kleinen 'nebenjob' 🙂 ich finde die montags-monats-frage immer sehr interessant und vor allem deine auswertungen super genau und ausführlich. wie lange sitzt du da dran?

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Katie 19. Juni 2012 - 9:53

Mich überrascht das Ergebnis auch nicht, ich würde mich auch in die größte Gruppe bzw. eine der beiden größten Einordnen. Der Vergleich mit dem "Nebenjob" passt wirklich ganz gut 😉
PS: Die nächste Frage gibts am 2.JuLi oder? 🙂

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I_need_sunshine 19. Juni 2012 - 10:41

@Bling.Bling An der Auswertung saß ich gestern ca. 3 Stunden. Freut mich, dass dir die Montagsfrage und meine Auswertung gefällt 🙂 Da zeigt dann immer, dass sich die Arbeit gelohnt hat 🙂

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I_need_sunshine 19. Juni 2012 - 10:43

@Katie Ja, am 2. Juli, nicht Juni. Danke für den Hinweis 🙂 War schon etwas spät gestern Nacht 😉

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Dawns World 20. Juni 2012 - 7:57

Ich finde deine Umfragen wirklich sehr unterhaltsam und aufschlussreich. Mach bitte weiter damit!
Das Ergebnis hier überrascht mich ein wenig. Ich frage mich, wie andere effektives Bloggen in so kurzer Zeit schaffen. Vielleicht fehlen mir einfach die passenden Tools 😉

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Sandrina 20. Juni 2012 - 13:36

Da fällt mir noch was ein. Ich habe ja noch den Bücherblog und wenn man bedenkt, das ich die Bücher, die ich rezensiere und vorstelle, auch lesen muss, bin ich locker bei 20 Stunden in der Woche.

Und nach deinem Post habe ich jetzt irgendwie Lust auf Erdbeershake, aber keine Erdbeeren daheim 😀

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