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Sind deutsche Beauty Blogs zu langweilig geworden?

by Diana
Bei der Montagsfrage werden Blogleser gefragt ob Deutsche Beauty Blogs zu langweilig geworden sind und ob fehlende Innovationen zum Rückgang von Lesern, Klickzahlen und Seitenaufrufen geführt haben oder ob Instagram, Snapchat und Youtube Schuld ist.

Sind deutsche Beauty Blogs zu langweilig geworden? Dies ist das Thema der neuen Montagsfrage! Nachdem ich letzte Woche ein paar Tipps gegeben habe, wie man das Sommerloch und das sinkende Leser Interesse effektiv nutzen kann, gehe ich diese Woche der Frage nach, ob deutsche Beauty Blogs im Gegensatz zur internationalen Beauty Blogosphäre zu langweilig geworden sind. Mangelt es an Kreativität und Mut? Denn nicht nur während des Sommerlochs klagen deutsche Beauty Blogger über sinkendes Interesse seitens der Blogleser. Die Leser wandern ab zu Instagram, Youtube und Snapchat und wer nicht mitzieht geht unter. So scheint es zumindest. Die Qualitätsansprüche an Blogger sind in den letzten Jahren gestiegen und wer nicht gleich mit professionellen Fotos und schickem Blogdesign startet, hat erst gar keine Chance in der deutschen Beauty Blogosphäre Aufmerksamkeit zu bekommen. Bleibt dabei die Individualität und Persönlichkeit auf der Strecke?

Deutsche Beauty Blogger: Bleibt der Spaß durch steigende Professionalisierung und Perfektionismus auf der Strecke?

Bei Roses of Beauty las ich einen interessanten Blogbeitrag zum Thema „Die gute alte Zeit des Bloggens„. Einfach mal ein schönes NOTD auf dem Blog zeigen? Wie langweilig! Das kann man doch auf Instagram posten. Aber natürlich nicht als schlecht belichtetes Handyfoto, sondern qualitativ hochwertig mit den zum Feed passenden Blumen als Deko. Sie vermutet, dass die sinkenden Klickzahlen damit zusammenhängen, dass die Blogger so sehr mit dem Perfektionismus und der Professionalisierung ihres eigenen Blogs beschäftigt sind, dass keine Zeit mehr bleibt selbst andere Blogs zu lesen und dort zu kommentieren.

Einfach mal ein schönes NOTD auf dem Blog zeigen? Wie langweilig!

Montagsfrage sind deutsche Beauty Blogs zu langweilig geworden, fehlen spannende Blogbeiträge und es gibt immer das gleiche langweilige NOTD und Aufgebraucht Posts

Sind deutsche Beauty Blogs out? Die Suche nach der Ursache.

Bei so viel Arbeit geht der Spaß am Bloggen bei dem ein oder anderen (oder vielen) irgendwann verloren. Davon hat auch Miss Xtravaganz neulich auf ihrem Blog berichtet, als sie festgestellt hat, dass viele der von ihr abonnierten Beauty Blogs inzwischen gar nicht mehr aktiv oder gleich ganz gelöscht sind. Sie fragt „Sind Beautyblogs out?“ und stellt fest, dass inzwischen längst die Lifestyle- und Fashionblogger Einzug auf Beauty-Blogger-Events gehalten haben und der reine Beautyblogger eine aussterbende Spezies zu sein scheint. Von Firmen bekommt sie inzwischen schon den Hinweis, dass es genüge das Produkt auf Instagram vorzustellen. Ein langer Beitrag auf dem Blog sei nicht mehr nötig. Während Beauty Blogs auszusterben scheinen, gewinnt Youtube weiterhin an Popularität und Beliebtheit, vor allem bei der jüngeren Zielgruppe.

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Diskussion auf Twitter: Deutsche Beauty Blogs sterben aus, weil sie sich nicht weiterenwickeln

Das Thema ist aktuell also allgegenwärtig. Dazu passte dann auch die Diskussion, die ich vor ein paar Tagen zufällig auf Twitter entdeckt habe. Daher möchte ich das Thema gerne in meiner Montagsfrage auf dem Blog aufgreifen:

Liegt das scheinbar sinkende Interesse an deutschen Beauty Blogs wirklich nur am veränderten Verhalten der ehemals treuen Blog Leser? Oder haben die deutschen Beauty Blogs diesen Trend vielleicht auch selbst mitverschuldet, indem sie sich nicht weiterentwickelt haben und den Lesern keine spannenden, neuen Inhalte liefern? Aufgebraucht-Posts, Monatsfavoriten, Eventberichte… sind diese Inhalte für die Leser langweilig geworden? Obwohl die Klickzahlen für diese Art von Blogbeiträgen oft eine andere Sprache sprechen. Solche Beiträge scheinen durchaus beliebt bei den Lesern zu sein, sind aber natürlich wenig innovativ. Doch warum gut funktionierende Blog-Kategorien abschaffen, wenn sie doch seit Jahren gerne gelesen werden, mag sich da der ein oder andere Beautyblogger fragen. Und enttäuscht man damit nicht wieder Leser? Nämlich die, die diese Beiträge gerne lesen?

Langeweile und Uniformität bei deutschen Beauty Blogs: Was sind die Gründe?

Was wollen die Blogleser lesen? Vielleicht sollte man sich als Blogger frei machen von den Erwartungshaltungen der Leser und einfach die Dinge umsetzen, die einem Spaß machen. Sich einfach selbst ab und zu die Frage stellen: Welche Beiträge möchte ich selbst gerne auf anderen Blogs lesen? Würde ich meinen eigenen Blog gerne lesen?

Eines ist sicher: Allen recht machen kann man es eh nie, daher sollte man sich dies nicht als Ziel setzen. Und seine Themen und Beiträge nicht nur nach den Klickzahlen ausrichten, sonst geht der Spaß an der Sache früher oder später verloren. Wer hauptberuflich bloggt und damit seinen Lebensunterhalt verdient, wird sich sicherlich stärker danach richten, was von den Lesern auch tatsächlich nachgefragt wird. Doch muss man als Hobby-Blogger, der höchstens ab und zu mal etwas nebenbei mit dem Blog verdient, wirklich seine Statistiken studieren und nur noch über die Themen bloggen, die am meisten Klicks bringen? Man kann ruhig mutig sein, neue Formate ausprobieren oder Zeit in Blogger Aktionen stecken, auch wenn diese vielleicht scheitern und sie beim Leser floppen. Aber dadurch entstehen vielleicht neue spannende Beiträge.

Wenn ich als Blogger das Interesse an den neuesten Drogerie-LEs längst verloren haben, warum soll ich dann meinen Leserinnen noch davon berichten, nur weil es viele Klicks bringt? Da bleibt die Authentizität auf der Strecke. Innovationen kommen auch dann zustande, wenn man mutig ist und einfach mal sein eigenes Ding macht. Ohne nach links und recht zu schauen, was die Blogger Kolleginnen so machen. Dies kann man zur Inspiration zwar auch gerne tun, doch wenn alle das gleiche machen, weil das angeblich zu einem Beautyblog nun einmal dazu gehört, führt dies zu einem ziemlich eindimensionalen Bild der deutschen Beauty Blogger Welt.

Montagsfrage: Sind die deutschen Beauty Blogs zu langweilig geworden?

Sind deutsche Beauty Blogs langweilig geworden?

Wie seht ihr das? Sind die deutschen Beauty Blogs zu langweilig geworden? Fehlen Innovationen und Trends wie es sie in der internationalen Beauty Blogosphäre gibt? Ist das der Grund warum sich viele Blogger aktuell über sinkendes Interesse seitens der Blogleser beklagen? Oder findet ihr die Ansprüche der Leser überzogen? Müssen Blogger für euch Trendsetter sein und Trends aktiv mitgestalten? Was wünscht ihr euch von den deutschen Beauty Bloggern? Was fehlt eurer Meinung nach und welche Beiträge lest ihr am liebsten?

 

Sind deutsche Beauty Blogs zu langweilig geworden?

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Ich freue mich, wenn ihr bei der Umfrage abstimmt und bin gespannt auf eure Kommentare, welche Inhalte ihr euch für die deutsche Beauty Blogosphäre wünscht. Oder seit ihr inzwischen eh zu Instagram, Snapchat oder Youtube abgewandert und lest nur noch selten Beauty Blogs?

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Conny 26. Juli 2016 - 0:45

möp – diese Twitterdiskussion habe ich etwas kritisch betrachtet, muss ich ja sagen. Da hat man sich sehr widersprochen. Auf der einen Seite reden alle davon, dass zunehme Professionalisierung die Individualität killt und alles zum langweiligen Einheitsbrei verkommt und dann kommt wieder jemand daher und sagt Blogs hätten sich seit 2010 nicht weiter entwickelt… Was denn nun?! Und wer entscheidet darüber, was modern ist und ‚gemacht werden muss‘, um gelesen zu werden und was veraltet ist? Das ist doch alles wieder nur subjektiv. Ich bspw. mag diese Magazinlayouts mit schicken Slidern und co. einfach nicht so sehr. Ich bleibe dem klassischen Blogdesign treu und das mögen andere sicher auch so – und dann gibt es wieder andere, die es eben möglichst trendig und schnittig haben wollen und dann lieber zu diesen Blogzines gehen und das ist ja auch völlig ok.
Ich glaube der wahre Grund, warum sich die Szene verändert, liegt nicht an den Bloggern, sondern an den Bedürfnissen des Lesers, die Blogs nicht mehr so gut erfüllen können. Wenige, aber aussagekräftige Bilder zu Produkten und Swatches, mit wenigen, schnell zu lesenden Informationen. Dafür sind wir aber nun mal nicht Blogger geworden. Wir schreiben ja meist alle gern.
Aber so wie das Radio vom TV abgelöst wurde und das TV vom Internet, gibt es auch innerhalb des www Entwicklungen und Blogs waren eben vor 3-4 Jahren der größte Hit und nun sind es halt Instagram und co. Da kriegt man seinen Informationen in wenigen Bildern und Text und es braucht nur Sekunden sie aufzusaugen, statt 10 Minuten bei einem längeren Blogtext. Deswegen werden ja nicht alle Blogs aussterben, aber klar, gibt es da Veränderungen – weniger Klicks und Kommentare. Das ist schade, aber unabdingbar. Keiner kann erwartet haben, dass er für den Rest seines Lebens bloggt, weil sich innerhalb des Netzes nie etwas ändern wird – das wäre schlicht naiv. Nun müssen wir langsam akzeptieren, dass die Leser sich andere Plattformen suchen und dann entscheiden, ob wir das abkönnen und weiter machen oder ob weniger feedback dafür sorgt, dass wir unsere Seiten irgendwann einstampfen. Ich kann vllt leicht daher reden, da ich mit dem Blog kein Geld verdiene, aber hauptberuflich machen das ja ohnehin die wenigsten. Daher finde ich, man sollte weitermachen, so lang man selbst Spaß daran hat und ein paar treue Leser bleiben. Das entscheidet natürlich jeder selbst, aber die Zeit anhalten können wir ohnehin nicht.

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Marylou 26. Juli 2016 - 9:50

Liebe I-Need-Sunshine,

Dieser Beitrag schockt mich ehrlich gesagt etwas und macht mich auch ein wenig traurig. Ich lese schon seit 2012 Beauty-Blogs und folge sehr vielen auf Bloglovin. Lese regelmäßig ca. 1 mal die Woche alle Beiträge, die sich so auf der Startseite befinden. Ich finde diese Entwicklung ehrlich gesagt ziemlich schlecht und schade. Daran merkt man, wie es den Firmen eher um das Marketing geht (was man ja ihnen auch nicht übel nehmen kann, da das normal ist). Aber Instagram-Blogger (die eigentlich eher über Mode bloggen), sind meiner Meinung nach meist die, die eher alles oberflächlich betrachten. Währenddessen die Beauty-Blogger auf Bloglovin (ich verallgemeinere jetzt mal), eher die Produkte viel genauer betrachten und genauer davon berichten. Auf diese Beiträge kann ich mich eher verlassen, weil da meiner Meinung nach erfahrene Leute sprechen, die Erfahrung mit vielen anderen Produkten und somit gute Vergleiche haben. Ich möchte niemanden angreifen. Ich bin 22 und liebe Instagram genauso sehr. Bisher haben mich aber eigentlich immer die Beiträge auf Bloglovin zum Kauf angeregt statt Instagram-Posts. Ich folge auch vielen (deutschen) Fashion-Bloggern auf Instagram und Snapchat. Aber wenn’s ums Thema Beauty geht, können sie mich wenig überzeugen. Es erscheint mir alles zu oberflächlich auf Instagram. Jedenfalls die Beiträge der Fashion-Blogger zum Thema Beauty.
Hier soll es nicht um Instagram-Fashion-Blogger vs. Beauty-Blogger gehen. Ich meine nur, dass Beauty-Blogger einfach für mich inspirierender sind und eher zum Kauf anregen oder über Trends aufklären, als andere Blogger… Und eigentlich sollten Beauty-Blogger nicht aussterben, da in der Beautyindustrie ständig neue Trends und Produkte auf den Markt kommen, die genauer ins Visier genommen werden sollten, als einfach mal schnell ein Bild bei Instagram gepostet…
Ich folge vielen Bloggern bei Instagram und Snapchat, aber die Blogs bei Bloglovin wirken für mich einfach professioneller und verlässlicher (zb bei einer Review).

Tut mir leid für den langen Text, aber ich wollte es mal loswerden 🙂

Marylou

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Kirschvogel 26. Juli 2016 - 12:04

Ich persönlich bin auch nicht mehr so stark in der Materie drin, wie noch vor zwei Jahren. Makeup mag und genieße ich nach wie vor, aber mich treiben dazu noch andere Themen um. Conny, hat bereits einen imho sehr wichtigen Punkt genannt: Technische Veränderungen und Veränderungen des Konsumverhaltens. Instagram, Snapchat, Twitter… das ist längst nicht nur eine Social-Media-Erweiterung zum Blog, sondern eine direkte Konkurrenz. Beauty-Nerds können sich dort schnell und direkt austauschen und der klassische Leser kann leicht verdauliche Infos schnell konsumieren. YouTube hat im Vergleich zum Blog den Bonus, dass das Videoformat sehr gut geeignet ist, um Beauty mit Unterhaltung zu vermischen.

Blogzines lese ich persönlich nicht so gerne, weil mir da die Ecken und Kanten eines „klassischen“ Blogs meist fehlen. Es gibt imho nur sehr wenige Autoren, die den Spagat zwischen Auftragsarbeiten für Werbepartner und redaktionellen Inhalten wirklich gut hinbekommen. Ich mag das Unfertige, Direkte an Blogs. In Blogzines suche ich danach in der Regel vergebens (mit ein paar tollen Ausnahmen, natürlich!).

Blogs sind umständlich. Gute Posts zu erstellen, kostet Zeit: Recherche, Fotos, gute Texte, Verlinkungen… da kommen schnell mehrere Stunden zusammen. Und dann? Hand auf’s Herz, wer nimmt sich noch die Zeit und verfasst lange Kommentare? Womöglich noch am Handy oder Tablet?

Die Schlange beißt sich dabei in den eigenen Schwanz: Bleibt die Rückmeldung und der Austausch in der Kommentarspalte aus, sinkt auch die Motivation zu Bloggen. Immerhin will man ja seine Begeisterung mitteilen und in den Dialog mit seinen Lesern gehen, die die gleichen Interessen verfolgen. Bröckelt die Community weg, ist ein Blog irgendwie witzlos. Bloggen, weil es einem persönlich Spaß macht funktioniert auch nur so lange, wie Rückmeldung und Wertschätzung vorhanden sind. Wenn das gelingt: super! Wenn nicht, bietet das Netz viele Alternativen zum Austausch.

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Donna 26. Juli 2016 - 12:05

Ich finde meine Meinung in den Antwort-Kategorien nicht wieder, daher hier: Ich finde den (semi)professionellen Einheitsbrei auf jeden Fall langweilig, aber es gibt ja auch einige deutsche Blogs, die da nicht mitmachen bzw. es tatsächlich schaffen, trotz Professionalität interessant zu sein. Es ist verständlich, dass es schwierig ist, die eigene Persönlichkeit mit tonnenweise PR-Samples und den damit verbundenen Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen. Da ich selbst als Bloggerin erst relativ spät dazu gekommen bin, kann ich über die „gute alte Zeit“ nicht viel sagen. Ich weiß nur: Mich hat von vornherein der Mensch hinter dem Blog mehr interessiert als die Xte LE-Jagt, zig Dupes, die sich alle nicht mehr voneinander unterscheiden oder Pflege-Reviews nach wenigen Tagen verwendung. Diese Beiträge fand ich schon immer nicht so interessant, aber wenn die Autorin Persönlichkeit einbringt, ändert das alles ^.^

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chastity64 26. Juli 2016 - 15:01

Meiner Meinung nach gibt es bei Beautyblogs zwei Extreme: Die großen Blogs, die bei jedem Event dabei sind, dazu ellenlange Fotoposts in Profiqualität machen und dabei auch viele Sponsored-Posts machen (müssen). Diese Betreiberinnen sind mittlerweile oftmals 30+ und legen den Fokus eher auf hochpreisigere Produkte.
Und die jungen Mädels mit wenig Taschengeld die von Drogerieprodukten in schlechter Rechtschreibung, schlechten Fotos und geringem Informationsgehalt berichten.
Dazwischen gibt es gefühlt wenig.

Plattformen wie Instagram und Snapchat bieten natürlich viele Möglichkeiten. Mit keinerlei Technikahnung kann ich mit wenig Infos schnell viele User erreichen. Auch eine schlechtere Bilderqualität wird hier eher verziehen.

Ich merke aber auch das ich weniger Zeit und Lust habe lange Blogposts zu lesen. Oftmals überfliege ich sie nur und gucke mir hauptsächlich die Bilder an.

chastity64

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miss_saerra 26. Juli 2016 - 15:10

Sehr interessante Diskussion, zu der ich auch gerne einen Kommentar abgebe. Ich bin leidenschaftliche Blog-Leserin zahlreicher Blogs, daher würde ich nicht sagen, dass mein Interesse an deutschen Beauty Blogs abgenommen hat. Das Problem ist folgendes (auch zu beobachten bei YT-Videos): Immer mehr springen auf den Blogger-Zug auf. An sich nichts schlimmes, ich finde es gut, wenn man sich dazu entschließt sich so etwas zu widmen. Aber es kommt eben immer öfter vor, dass zig Blogs über die selben Produkte zur selben Zeit berichten. Klassisches Beispiel: Maybelline/ L’Oreal oder wer auch immer schickt seine neuesten Produkte an (gefühlt) 1000 Blogger – sprich: ich als Leser sehe 1000 mal die selben Produkte. Es gibt Blogger, die schaffen es trotzdem mein Interesse zu wecken. Entweder weil ich sie als Person sympathisch finde, oder weil sie sich etwas einfallen lassen.
Viele Blogger neigen dazu Produkte einfach nur zu präsentieren, ohne Mehrwert für mich als Leser – dann kann ich auch einfach ein Bild eines „Insta-Bloggers“ zu diesem Produkt anschauen…
Viele Blogger bleiben wirklich auf der Stelle stehen und verpassen es, sich weiterzuentwickeln, und zeigen nur noch wahllos zugeschickte Produkte.
Es gibt aber auch Blogger (z.B. Karin von InnenAussen oder Carina von Creams Beauty Blog), die sich immer Neues einfallen lassen und auch mal aus der Beauty-Nische heraustreten, Persönliches teilen etc. Das ist natürlich nicht für jeden etwas (sowohl Blogger als auch Leser), aber ich persönlich finde so etwas toll und ansprechend!

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Marie 26. Juli 2016 - 15:33

Nicht langweilig, uniform. Gefühlt postet jeder das gleiche und das führt bei mir dazu. dass ich vieles nur noch überfliege…

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Jessi 26. Juli 2016 - 16:14

Hallo,

ich denke auch, dass eher die Uniformität das Problem ist. Alles sieht gleich aus, alle schreiben zur selben Zeit über die gleichen Themen und Produkte usw. Auch sind die Vorgaben einiger Firmen so strikt, dass kein Platz für Kreativität und Eigeninitiative bleibt.

In Sachen Produkttests habe ich das zweifelhafte Glück, dass unsere Post wohl noch mit der Kutsche kommt… Also kommt mein Bericht immer später und geht daher nicht unter.

Außerdem finde ich die Kommunikation mit den Lesern sehr wichtig und ich versuche mich auch nach ihren Wünschen zu richten. So habe ich mich mit meinen Lesern „geeinigt“, dass bei super Sommer-Wetter kürzere Beiträge mit mehr Fotos kommen, dass ich Themen bunt mische (ich bin kein reiner Beauty-Blogger) und noch ein paar andere Sachen. Für „nur-mal-kurz-gucken“ bin ich aber auch auf anderen Plattformen fleißig, sodass alle für mich relevanten Bedürfnisse meiner Leser gestillt werden.

Ich bin mal gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt und schmeiße auch weiterhin Einheitsbrei-Blogs aus meiner Leseliste.

Liebe Grüße,
Stil-Helferin Jessi

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ulli ks 26. Juli 2016 - 16:29

Liebe Diana!

Ich möchte mich Donna anschließen. Für mich hängt es sehr von dem jeweiligen Blog ab. Jene Blogs, deren Beiträge ich am Beginn verfolgt habe, sind auch jene, die ich heute noch lese. Allerdings nehme ich mir grundsätzlich weniger zeit Blogs zu lesen und ja ich bin mit Sicherheit durch Instagram, Snapchat und Twitter (6 vielleicht auch ein bisschen durch Pokemon) abgelenkt. Wenn ich zum Lesen zurückkehre, habe ich direkt ein schlechtes Gewissen.
Allerdings mag ich die ganz glattgebügelten Blogs mit immer gleichen Layout/Deko/Inhalten definitv langweilig. Das hat sich aber nicht verändert. Eine ehrliche, kritische Meinung ist mir am wichtigsten.
Ich sollte aber wohl zunächst vor meiner eigenen Tür kehren und endlich wieder bloggen :/

Btw. in Hinsicht auf Youtube trifft es für mich zu 99% zu, dass ich deutsche Kanäle vollkommen uninteressant finde, aber auch das war schon immer so….

Lieben Gruß,
ulli ks

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Anna D 26. Juli 2016 - 18:42

Ich hatte mich an der Twitterunterhaltung ja beteiligt und muss natürlich sagen, dass sich nichts verallgemeinern lässt. Auch jetzt gibt es noch Blogs die mit viel Liebe und Mühe dabei sind, ob klassisches Design (wie Conny oben erwähnte) oder ein moderneres. Allerdings habe ich (und wohl auch viele der anderen Mädels in dem Gespräch) das Gefühl, das die Zahl der Damen, dir ihr eigenes Ding machen und auch wirkliche „Nerds“ im Sinne von Diskussionen über bestimmte Produkte und Favoriten einfach weniger geworden sind.
Natürlich hat das auch mit der Entwicklung von Social Media zu tun: Geht halt alles schneller, aber trotzdem habe ich auch das Gefühl, dass sich nicht von allen mehr so intensiv mit bestimmten Themen beschäftigt wird um eben auch der Masse an neuen Produkten/Fotos/Kampagnen gerecht zu werden. Und das finde ich, ist schade. Ich lese/schreibe gerne Posts über nur ein Produkt oder nur einen Look oder andere Kleinigkeiten und kann mich trotzdem länger darüber auslassen. Ich möchte mich aber auch nicht nur aufs Sammeln sondern auch aufs Benutzen und Wertschätzen konzentrieren und das – glaube ich – ist neben dem Social Media Aspekt eines der Hauptprobleme: Immer mehr in immer kürzerer Zeit. Da begeistert leider meistens besonders das Massentaugliche.

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Blunia 27. Juli 2016 - 6:53

Es gibt ja nicht „die deutschen Blogs“ – man kann sie in einen Topf werfen. Ich finde es gibt langweilige und es gibt auch interessante und es gibt von Zeit zu Zeit interessante (hier hilft mir bloglovin). Was ich persönlich nur in den seltensten Fällen mag ist die Kombination von Blogpost und Video. 20 min. Gelaber über ein Beautyprodukt oder Unboxing oder einem haul mag ich mir einfach nicht anhören und wenn suche ich es in youtube. In einem Text scrolle ich – wenn ich grad keine Zeit habe- zum Fazit und prima. Ich mag die Kombination nur wenn z. B. in einem Videofenster in dem post der Duochromeeffect gezeigt wird oder wenn das Video lustig, authentisch und max 5-6 min. lang ist und eine wirkliche Ergänzung zum Text ist.
Blogsterben finde ich nicht verwunderlich. Lebensumstände und Prioritäten ändern sich, ein Blog kostest viel Zeit. Ich habe volles Verständnis, wenn sich eine Bloggerin irgendwann dafür entscheidet, dass es zeitlich gar nicht mehr passt oder nur noch von Zeit zu Zeit bloggt. Ich hatte auch schon Hobbies, die ich aus Zeitgründen und Vernunft aufgegeben habe.
Ich mag mal die Frage in den Raum werfen wofür bloggt ein bestimmter Blogger – was sind seine Montivatoren:
Anerkennung (möglichst viele Klickzahlen oder positive Kommentare), Ruhm und Bekanntheit (Awards, Ranking, Kontakte, Presse…), als Beruf (finanzielle Aspekte oder Karrierepushing), wegen der sozialen Interaktion (Freunde, Austausch, Reisen, Treffen), wegen nicht monitären Dingen (Kooperationen, Produkten), aus Freude am Schreiben und Gestalten und der persönlichen Weiterentwicklung und noch bestimmt einen Berg von weiteren Gründen. Die Gründe und Motivatoren sind für jeden Blogger total unterschiedlich und wenn sich das Gewünschte nicht einstellt oder zu viel Zeit und Mühe benötigt ist die Konsequenz irgendwann die Aufgabe. Ich meine dies ganz und gar nicht negativ. Es ist individuell. Jeder Blogger darf und soll bloggen, solange es ihm seine Gründe erfüllt und sein Leben bereichert. Ob es ein Trend ist, das Beautyblogs insgesamt weniger werden, falls der boom vorbei ist ist das doch prima für die Leser aber auch für die etablierten Bloggs, wer braucht 10000 Blogs? Ob Klickzahlen dauerhaft zurück gehen, wer weiß vielleicht ists nur eine Schwankung und es wird wieder mehr? Vielleicht wird die „Szene“ kleiner aber dafür stärker!
LG Blunia

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kirschbluetenschnee 27. Juli 2016 - 11:43

Ich bin inzwischen seit mehreren Jahren in der „Beautybloggerszene“ unterwegs, inzwischen im 6. Jahr als Bloggerin. Inzwischen lese ich kaum noch „reine“ Beautyblogs, vielleicht bin ich einfach übersättigt oder habe das ganz große Interesse verloren.

Was ich gerne lese, sind Blogs die verschiedene Aspekte (Living, Fitness, Travel etc – aber natürlich auch Beauty) aufgreifen und einfach „mehr“ bieten können. In diese Richtung wird sich mein Blog auch entwickeln, da mir dieses Konzept einfach am besten gefällt.

Ob der Wandel auch an YT liegt, kann ich nicht beurteilen, ich schaue so gut wie nie YT Videos und mag Blogposts einfach wesentlich lieber.

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Blush & Sugar 28. Juli 2016 - 20:05

Die Diskussion auf Twitter habe ich nicht mitbekommen, was mal wieder daran liegt, dass ich auf Twitter nicht aktiv genug bin…
Ich bin mit meinem Beauty Blog jetzt 2 1/2 Jahre dabei und war davor schon jahrelang ein stiller Leser diverser Blogs, deutsche sowie auch internationale. Ich habe auch das Gefühl, dass sich die Community in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Alles soll schnell und kurz sein, man möchte am Bahnhof mit dem Handy mal schnell abchecken was es Neues gibt, ausführliche Blogbeiträge wirken erschlagend und nicht selten wird zum Ende gescrollt. Alles zum leidwesen der Blogger, die für ausführliche und informative Berichte doch bekannt sind. Ich habe mir in den vergangenen Wochen auch Gedanken darüber gemacht, wie ich mit meinem Blog weitermache… Ideen gibt es viele, meistens scheidert es an der nicht vorhandenen Zeit und auch der Ausstattung, die ich bräuchte. Sehr gerne würde ich auch Videos in meine Beiträge einbinden. Sei es ein Video zu meiner Morgenroutine oder einem Make-up Look, der den Text und die Bilder ergänzt und die Produkte richtig in Aktion zeigt. Um dies umsetzten zu können, müsste ich erstmal in eine neue Kamera, ein neues Stativ und wahrscheinlich auch Beleuchtung investieren, wofür ich im Moment jedoch nicht bereit bin, da ich „nur“ hobbymäßig blogge.
Ich denke, was auf ausländischen Blogs auch reizt, sind Produkte zu sehen, die bei uns schwerer erhältlich sind. Gerade die Haul Posts der amerikanischen Blogger sind für mich immer wieder ein Fest. Immer wieder entdeckt man ein Produkt, dass man noch gar nicht kannte, man recherchiert und schaut wo man es auch bekommen kann. Vor 3,4 oder 5 Jahren war das mit deutschen Blogs sicherlich ähnlich. Ich kann mich erinnern, wie ich MAC Haul Posts nur so verschlungen habe und jedes mal einen neuen Lippenstift entdeckte, den ich noch gar nicht kannte. Heute kennt man alles und hat das Gefühl, alles schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Der Reiz bleibt aus und somit auch das Interesse, was natürlich sehr schade ist.

LG und einen schönen Abend
Manuela
Blush & Sugar

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shalely 30. Juli 2016 - 3:17

Ich lese beides Deutsche und auch Internationale Blogs. Die Internationalen Blogs hauptsächlich um auf delm laufenden zu sein, bei den Neuigkeiten bei den US- Marken und den Marken aus England. Viele LE´s gehen da ja auch schon eher in die Shops und man sieht eher Swatches.

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Sabrina 30. Juli 2016 - 12:40

Ich habe die Diskussion nicht gelesen. Aber mich stört bei deutschen Beautyblogs vorallem eins – die 297 Ankündigung der neuesten Essence LE interessiert mich einfach nicht. Ich will Produktetests, Vergleiche, Tutorials etc.

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Denise 31. Juli 2016 - 15:00

Ich blogge mittlerweile auch schon ein paar Jährchen und das Interesse am Lesen von Beautyblogs hat sich auch bei mir verringert. Zum einen stört mich die Uniformität, denn viele Blogs sehen mittlerweile identisch aus – eben in diesem sehr klassisch, spartanischen Magazinstyle. Zum anderen werden einfach unheimlich viele identische Produkte, die mal wieder zu tausenden an die Bloggerschaft als PR Samples vergeben wurden, gleichzeitig verbloggt. Ich brauche mir keine 400 Lidschatten oder Lippenstift Swatches auf 400 Handrücken oder Unterarmen ansehen. Und genau da liegt auch wieder der Hund begraben für mich.

Die Bloggerwelt kümmert sich inzwischen mehr um Präsentation von Produkten, als um die Darstellung eben jener in Form von Make-Ups, Designs etc. Produkte werden mit Blumen und Dekoklimmbimm drappiert, schön hingestellt und in kühlem Licht abfotografiert oder entsprechend be- und überarbeitet. Kreativität? Fehlanzeige. Klar kann man sich nicht kreativ mit Concealer oder Augenbrauenpuder austoben, aber im dekorativen Bereich wohl durchaus. Und das ist auf dem deutschen Markt einfach schon immer selten gewesen.

Ich selbst blogge nur noch über Nageldesigns und Nagellack und auch hier sind „die Deutschen“ klassisch und zurückhaltend. Alles was über French, ein dezentes Blümchen und einen Glitzerstein auf dem Ringfinger hinausgeht, ist zu viel oder „nicht alltagstauglich“. Ausländische Bloggerinnen aus dem Bereich machen es jedoch vor: Kleine Kunstwerke a la Monet oder 3D Kunstwerke auf den Nägeln werden statt als Kunst nur als „nicht alltagstauglich“ angesehen. Aber darum geht es ja auch gar nicht, sondern darum seine Inspiration, seine Kunst und seine Individualität mit anderen zu teilen und sie vielleicht auch selber zu mehr Kreativität anzuregen. Hierzulande lackiert man aber lieber einfarbig in nude, rosa oder rot. Bloß nicht auffallen.

Ich muss aber gestehen, dass es in den letzten Jahren schon ein paar Mädels im deutschen Bloggerbereich gibt, die aus ihrer Komfortzone gekommen sind und sich toll weiterentwickelt haben. Dennoch liegt mein Fokus seit Beginn auf ausländischen Blogs, die sich scheinbar mehr trauen als wir und nicht den 500sten Ankündigungspost irgendeiner LE hinklatschen, den eh kein Mensch lesen will.

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Christina 8. August 2016 - 22:52

Mich interessiert die ganze Szene seit ihrer Kommerzialisierung nicht mehr. Ich hab mal mit Blogs angefangen, weil das wie die Nachbarin, Kollegin, Freundin war, die ein Produkt GEKAUFT hat und mir davon erzählte. So als verlängerten Arm der Kosmetikindustrie brauch ich das nicht.

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Anne Marie 28. August 2016 - 10:43

Ich gebe Sabrina da recht. Kommt eine neue Preview von was weiß ich raus, müssen es alle gleich posten. Das ist einfach nicht der Beauty Spirit den ich mir wünsche. Ich möchte gern NotD, FotD oder einen richtig coolen Beitrag über bspw. Tutorials oder DIY’s lesen.

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Mimi Sunshine 30. September 2016 - 22:25

Ein sehr interessanter Blogbeitrag und eine Frage, die zum Nachdenken anregt. Ich bin vor einigen Jahren zufällig auf einen Blog gekommen, als ich auf der Suche nach Erfahrungsberichten zu einem Produkt war. Ich habe mich so wohlgefühlt, dass ich mich auf die Suche nach mehr Blogs gemacht habe und irgendwann auch selber angefangen habe zu bloggen.

Es mach Spaß die Gedanken und die Meinung festzuhalten, Tipps zu geben, ein Produkt etc. vorzustellen. Genau deshalb lese ich auch andere Blogs. Hinz kommen die ganzen tollen Tipps und Tricks, auch mal ein Rezept oder ein DIY oder einfach ein interessantes Thema wie in deinem Post oben. Am allerwichtigsten ist es für mich, wenn ich mich auf dem Blog wohlfühle, wenn ich den Schreibstil mag und wenn ich den Eindruck habe, die Bloggerin ist „meine Freundin und empfiehlt mir ein Produkt bzw. rät mir ab“. Und diesen Eindruck habe ich, wenn die Bloggerin authentisch und ehrlich ist, keine gekaufte Meinung hat.

Ich würde nicht behaupten, dass deutsche Blogger langweilig geworden sind. Nur unsere Ansprüche steigen, so wie du schon geschrieben hast. Wir erwarten hochwertiges Design mit tollen Fotos, aber mit einem authentischen Text. Wir wolle ja keine Magazintexte. Wir vergessen aber, dass hinter diesen Blogs Menschen wie du und ich stecken, die den Blog als Hobby betreiben, die noch berufstätig sind oder gar Mutter. Die einfach Spaß daran haben den Blog zu führen. Personen, die die Fotos selber machen und den Text auch selber schreiben, ohne Unterstützung eines Foto- oder Redakteurenteam. Ein Blog muss nicht nicht perfekt sein, authentisch muss er sein. Deshalb werde ich auch nie aufhören, diese zu lesen…

Liebe Grüße
Mimi

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Virginie 19. Juli 2017 - 15:26

Wenn ich nach Infos zu einem bestimmten Produkt suche, stütze ich mich immer gern auf Beautyblogs. Da hat die Foundation einfach schon jemand mit normaler Haut getestet und die Haltbarkeit des ach so angepriesenen Nagellacks. So ein Vollzeit-Influencer tippt aber eben nicht jeden Tag auf einer Tastatur rum, wäscht sein Geschirr ab, geht Lebensmittel kaufen und streichelt die Katze. Das ist doch kein glaubwürdiger „Test“, wenn da jemand nach ner Woche wiedermal auf den Lack guckt und sagt, er sei ein Bisschen abgeblättert aber die Farbe ist echt einzigartig. Das ist Käse, die Farbe wurde von ner Firma ausgewählt und „ein Bisschen abgeblättert“ geht bei mir von Tipwear, über brüchige Ränder bis hin zu „die Hälfte ist in einem Stück abgefallen“. 😀 Was ich damit sagen will: gedenke ich, mir ein Beautyprodukt zuzulegen, würde ich immer eher im Netz nach Blogger-Meinungen dazu suchen, als auf Instagram oder Youtube. Gerade bei letzterem labern die meist recht jungen Mädels viel zu viel drumherum und sagen am Ende einen Satz zur Haltbarkeit, aber fünf Minuten Gelaber wo man es kaufen kann und über die Verpackung. Ain’t nobody got time for that! 😀 In einem guten Post zu Beautyprodukten bekomme ich die Rahmendaten (Preis, wo kaufbar, Menge und evntl. Inhaltsstoffe) und eine fundierte Meinung zu einzelnen Punkten. Im Beitrag kann ich für mich unwichtige Punkte skippen, bin aber trotzdem in meinem Tempo informiert und zufrieden. Darum mag ich Beautyblogs nach wie vor. Ich denke, durch die Erweiterungen der Sortimente, auch hin zu international-ähnlichen Sortimenten, kann man sich in der bunten Vielfalt an Möglichkeiten umschauen und muss nicht mehr Geheimtipps kaufen. Daher sind die Beautyblogs vielleicht auch ein Bisschen weniger wichtig geworden. Bzw. viele der Leser sind mit gealtert und arbeiten jetzt auch, da bleibt nicht mehr so viel Zeit.^^

Liebe Grüße
Virginie

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